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Platz zehn bleibt weiter hart umkämpft

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Foto: Timo Raiser | 15.02.2017
Bietigheim löst als erste Mannschaft ein Viertelfinalticket / Crimmitschau muss definitiv um den Klassenerhalt spielen

Es war eine anstrengende Woche für die 14 DEL2-Clubs: Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen standen auf dem Programm. Ab März wird dieser Spielrhythmus wieder zur Routine. Bis dahin stehen für die meisten Mannschaften noch sieben Spiele an. Die Bietigheim Steelers lösten als erste Mannschaft ein Ticket für das Playoff-Viertelfinale. Die Chancen stehen gut, dass die Ellentäler die Hauptrunde als Tabellenführer abschließen. Der Vorsprung auf Rang zwei beträgt derweil zehn Punkte. Keinem Club gelang es, an den drei vergangenen Spieltagen alle neun Zähler zu holen. Einzig Kaufbeuren und Dresden gingen jeweils dreimal als Sieger vom Eis – zwei Siege nach regulärer Spielzeit und ein Sieg nach der Verlängerung. Durch die acht Punkte festigte der ESVK den sechsten Tabellenrang; die Eislöwen können durch die erfolgreichen Spiele Platz drei wieder anvisieren, denn der Abstand beträgt lediglich zwei Punkte.

Weniger gut lief es hingegen für Crimmitschau. Aus dem Spielemarathon gab es nur einen Punkt mitzunehmen. Den holten die Eispiraten allerdings gegen den aktuellen Tabellenführer. Nun steht auch fest, dass die Pleißestädter definitiv um den Klassenerhalt spielen müssen.

Platz zehn bleibt weiterhin hart umkämpft. Gestern Abend kletterte der EC Bad Nauheim wieder auf den zehnten Rang. Somit steht der SC Riessersee auf Platz elf. Beide Clubs erspielten sich jeweils 62 Punkte. Die Kurstädter haben derzeit das bessere Torverhältnis und sind dadurch vor dem SCR platziert. Jedoch haben die Hessen ein Spiel mehr absolviert. Ein direktes Duell zwischen beiden Mannschaften findet in der Hauptrunde nicht mehr statt.

Ein besonderes Jubiläum feierte am Dienstag Manuel Klinge. Der Kapitän der Kassel Huskies absolvierte gestern sein 600. Spiel im Trikot der Schlittenhunde. Klinge erzielte sogar ein Tor in seinem Jubiläumsspiel, allerdings gab es kein Geschenk im Sinne von Punkten. Dennoch liegt der amtierende Meister auf dem dritten Tabellenrang und sitzt dem aktuellen Tabellenzweiten im Nacken. Der Abstand zwischen beiden Teams liegt bei drei Zählern. Es wird also nochmal spannend, welcher hessischer Club am Ende in der Hauptrunde besser abschneiden kann.