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Die Trainer- und Spielerstimmen vom 17.03.2017

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Foto: Miroslav Dakov | 18.03.2017
Am Freitag gab es nach den Spielen wieder viele Emotionen – von Freude, über Enttäuschung, bis hin zu Stolz über die Leistung der Mannschaft.

EHC Bayreuth - Bietigheim Steelers 2:3 (1:2;0:1;1:0)

Steelers-Coach Kevin Gaudet: „Es ist immer schwer in Bayreuth zu spielen – es war ein Kampf bis zum Schluss. Die Tigers kämpfen um jeden Zentimeter auf dem Eis. Wir haben das Spiel gut begonnen. Die fünfminütige Strafe hat unseren Spielfluss durchbrochen und Bayreuth hat dies gekonnt genutzt. Im Mitteldrittel haben wir auch gut gespielt, aber lange Zeit konnten wird das dritte Tor nicht erzielen. EHC-Torhüter Tomas Vosvrda war sehr gut. Im letzten Drittel denkt man, das Spiel ist bei einer 3:1-Führung entschieden, aber Bayreuth hat sich nicht aufgegeben und das nächste Tor erzielt. Es gab sogar die Chance auszugleichen, aber am Ende haben wir einen Weg gefunden, den Sieg bis zum Ende zu verteidigen.“

Tigers-Trainer Sergej Waßmiller: „Glückwunsch zum Sieg an Bietigheim. Vor dem Spiel habe ich noch nicht gewusst, wie meine Reihen aussehen werden. Die Ausfälle wurden immer mehr. Die letzten Spiele stecken in den Knochen der Spieler. Aber was die Mannschaft auf dem Eis präsentiert ist herausragend. Im letzten Drittel haben wir noch einmal alles gegeben, um den Ausgleich zu erzielen. Aber Bietigheim ist clever und erfahren genug, um den Sieg bis zum Ende zu verteidigen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir das Beste herausgeholt. Die Playoffs sind eine gute Erfahrung für uns. Aber wir werden nicht aufgegeben und am Sonntag wieder alles dafür tun, um einen Sieg gegen die Steelers zu holen.“

Bietigheims Sebastian Steingroß: „Wir haben sehr gut in das Spiel gefunden. Allerdings uns durch die Strafen selber in Bedrängnis gebracht. In solchen Situationen müssen wir cleverer agieren. Bayreuth ist ein wenig glücklich zum Anschlusstreffer im letzten Drittel gekommen. Aber am Ende haben wir den Sieg souverän bis zum Schluss verteidigt und auch verdient gewonnen.“

Bayreuths Sebastian Mayer: „Die ersten zehn bis fünfzehn Minuten haben wir komplett verschlafen und sind auch mit zwei Toren bestraft worden. Nach dem zweiten Gegentreffer ging bei uns ein Ruck durch das Team – wir sind aufgewacht und konnten gut gegenhalten. Wir haben uns dann auch mehr Chancen erarbeitet und diese auch genutzt.  Wir haben dann ganz gut mitgespielt. Klar hat Bietigheim eine andere Qualität. Aber es hat definitiv beide Mannschaften viel Kraft gekostet. Wir haben es verpasst den Ausgleich zu erzielen, der meiner Meinung nach verdient gewesen wäre. Wir werden am Sonntag erneut angreifen und versuchen den Steelers ein Bein zu stellen.“

 

EHC Freiburg - Löwen Frankfurt 2:6 (0:2;1:2;1:2)

Löwen-Coach Paul Gardner: „Sowohl defensiv, als auch offensiv haben wir sehr gut gespielt. Es war eine tolle Teamleistung. Wir haben von der ersten Sekunde an eine hoch konzentrierte Leistung gezeigt. Die beiden schnellen Tore haben dabei sicherlich geholfen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Ich hoffe wir können die Leistung auch in den nächsten Spielen zeigen.“

EHC-Trainer Leos Sulak: „Wir haben die ersten Tore sehr schnell bekommen. Dies war für die Psyche der Spieler nicht gut. Wenn man das ganze Spiel betrachtet war der Sieg der Frankfurter verdient. Bei uns lassen langsam die Kräfte nach. Nichtsdestotrotz werden wir alles am Sonntag geben, wer weiß was noch passiert.“

Frankfurts Clarke Breitkreuz: „Wir haben das Momentum vom Dienstag mit nach Freiburg genommen. Wir hatten einen guten Start, aber die Serie ist noch nicht vorbei. Wir müssen uns jetzt auf das nächste Spiel am Sonntag konzentrieren.“

Löwen-Spieler Mike Card: „Es war ein Spiel, welches wir unbedingt gewinnen wollten. Es war ein wichtiges Spiel in der Serie, denn jetzt haben wir bereits zwei Siege geholt. Wir konnten den Puck im Spiel gut kontrollieren und die Tore im ersten Drittel waren wichtig. Denn dann war es schwer für Freiburg in das Spiel zurückzukommen.“

Freiburgs Tobias Kunz über den Auftritt der Breisgauer Fans, die ihre Mannschaft und sich selbst noch fast eine Stunde nach dem verlorenen Heimspiel im Stadion feierten:
„Normalerweise ist es ja so, dass man während einer laufenden Playoff-Serie nach dem Spiel nicht mehr aufs Eis geht. Aber dieses Mal war es etwas anderes, weil die Fans nicht locker gelassen haben und immer noch am Feiern und Singen waren, als wir längst geduscht hatten. Da mussten wir dann natürlich nochmal rauskommen und uns für die Unterstützung bedanken. Das war Wahnsinn."

 

Lausitzer Füchse - Kassel Huskies  2:1 (0:0;2:0;0:1)

Kassels Trainer Rico Rossi: „Es hat etwas gedauert bis wir im Spiel drin waren. In einem normalen Spiel würde ich sagen: Das war ein gutes Match von uns. Aber wir spielen Playoffs. Da zählt jedes Spiel. Wir haken das schnell ab, denn am Sonntag geht es weiter.“ 

Füchse-Coach Hannu Järvenpää: „Meine Mannschaft hat Einsatz und Leidenschaft gezeigt. Ich bin stolz auf das Team. Unsere gute Abwehr hat dieses Spiel entschieden. Jetzt steht es 1:1 in der Serie -alles ist offen.“

 

Dresdner Eislöwen – ESV Kaufbeuren 3:4 OT (1:0;1:1;1:2/1:0)

Eislöwen-Coach Bill Stewart: „Wir haben heute in allen drei Zonen hart gespielt und gekämpft. Gerade im letzten Drittel haben wir ein starkes Spiel gezeigt. Leider ist Kaufbeuren der entscheidende Treffer in der Verlängerung gelungen und wir haben uns nicht belohnt. Die beste Art und Weise in den Playoffs Erfolg zu haben ist es, den Speicher nach einer Niederlage wie heute wieder zu löschen. Sonntag ist ein neuer Tag. Die Serie beginnt erst.“

ESVK-Trainer Andreas Brockmann: „Es war ein hervorragendes Playoff-Spiel, um jeden Zentimeter wurde gekämpft. Wir haben im ersten Drittel druckvoll gespielt und das 1:0 war somit verdient. Nach dem zweiten Treffer wollten wir das Spiel verwalten, aber gegen Dresden darf man das nicht. Meine Mannschaft hat dann im letzten Drittel einen unglaublichen Charakter gezeigt. Die Jungs haben das 3:3 erzielt und in der Overtime haben wir das Spiel dann entschieden. Wir führen 2:0 – aber es ist kein großer Grund zum jubeln. Es ist eine Best-of-Seven-Serie, ein Team braucht vier Siege.“

Kaufbeurens Jannik Woidtke: „Wir wussten, dass Dresden heute kommen muss. Das Stadion war ausverkauft – da ist es für jedes Team schwierig hier zu bestehen. Wir haben uns fest vorgenommen den zweiten Sieg einzufahren.“

Dresdens René Kramer: „Wir haben den Anfang verpasst. Im zweiten Drittel haben wir unseren Weg gefunden. Ab der Hälfte des Spiel haben wir das Spiel dominiert und dind auch in Führung gegangen. Es waren noch sechs Minuten zu spielen, aber wir haben es nicht geschafft den Sieg nach Hause zu bringen. Die Serie ist noch nicht vorbei. Wir müssen hart arbeiten und den ersten Sieg am Sonntag einfahren. Wenn das geschieht, hoffe ich, dass es positiv weiter geht.“

 

Eispiraten Crimmitschau - EC Bad Nauheim 0:4 (0:1;0:1;0:2)

EC-Coach Petri Kujala: „Es war erneut ein hartes Stück Arbeit. Beide Mannschaften geben alles. Wir waren diesmal disziplinierter. Es bleibt weiter eng und harte Arbeit.“

Eispiraten-Coach John Tripp: „Wir haben wieder zu viele Strafen kassiert. Wenn es Strafen in der Defensive sind – kann ich sagen, das geht in Ordnung. Aber es gab zu viele Strafen in der Offensiv-Zone. Da hatten wir kein gutes Stellungsspiel und waren läuferisch unterlegen. Unsere besten Spieler waren nicht unsere besten Spieler. Es war kein gutes Spiel.“

 

Heilbronner Falken - Starbulls Rosenheim 3:1(2:0;1:0;0:1)

Starbulls-Trainer Franz Steer: „Wir haben sehr gut angefangen - wirklich gute Chancen gehabt. Aber den Puck haben wir nicht reinbekommen. Im zweiten Drittel haben wir den Faden verloren und sind leider nicht mehr ins Spiel gekommen. In Überzahl waren wir dann nicht gefährlich genug.“

Falken-Coach Gerhard Unterluggauer: „Das war ein ganz ordentliches Spiel. Wir wollten sehr aggressiv spielen, hatten viele Chancen und diese dann auch verwertet.  Im zweiten Drittel haben wir vieles weggegeben, aber insgesamt können wir zufrieden sein.“





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