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Dresden hält Druck stand und holt den ersten Sieg in ihrer Viertelfinalserie

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Foto: Timo Raiser | 19.03.2017
Dritter Erfolg im dritten Spiel für Bietigheim, Frankfurt und Bad Nauheim / Kassel holt sich die Führung in der Viertelfinalserie gegen Weißwasser zurück / Rosenheim gewinnt erneut in der Verlängerung

Bietigheim Steelers - EHC Bayreuth

Steelers holen den dritten Sieg: Die Hausherren erarbeiteten sich ein klares Chancenplus im ersten Drittel. Matt McKnight war es, welcher in der fünften Minute den Führungstreffer für die Steelers erzielte. In der neunten Minute legte Justin Kelly mit einem weiteren Tor für die Grün-Weißen nach. Mit der 2:0-Führung ging es in die erste Pause. Torgefährlich kamen die Ellentäler aus der Kabine. In der 23. Minute netzte Benjamin Zientek zum 3:0 für die Steelers ein. Lediglich 84 Sekunden später schraubte Bietigheims Topscorer McKnight mit seinem Treffer den Spielstand in die Höhe. Die Hausherren waren weiter in Torlaune und Zientek erzielte das 5:0 (30.). Daraufhin gab es einen Wechsel auf der Torhüterposition bei den Bayreuthern. Neuer Mann zwischen den Pfosten war Johannes Wiedemann. 100 Sekunden vor der zweiten Pause traf Kelly zum 6:0 der Steelers. Es waren im Schlussdrittel gerade 80 Sekunden gespielt und die Zuschauer sahen Treffer Nummer sieben der Hausherren. Torschütze war Robin Just. Der Gewinner der Hauptrunde war weiterhin hungrig auf Tore: Zunächst traf Max Lukes (47.), bevor McKnight seinen Hattrick in der 48. Minute perfekt machte. Am Ende gewinnt Bietigheim mit 9:0 gegen den EHC Bayreuth.
 
Löwen Frankfurt - EHC Freiburg

Dritter Sieg für Frankfurt: Über weite Strecken übernahmen die Hausherren das Spielgeschehen und schnürten die Gäste im Freiburger Drittel ein. Bereits in der fünften Minute fiel das erste Tor für die Frankfurter durch Clarke Breitkreuz. Im ersten Überzahlspiel der Breisgauer hatte der EHC gute Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, aber Löwen-Goalie Brett Jaeger war wachsam. Ab der zehnten Minute spielten die Freiburger öfters in Unterzahl. Doch EHC-Goalie Lukas Mensator vereitelte die Torgelegenheiten. Zudem zeigten die Mannen von Freiburgs Trainer Leos Sulak ein gutes Penaltykilling und überstanden auch eine doppelte Unterzahlsituation ohne Gegentreffer. Somit gingen die Mainstädter mit einer knappen 1:0-Führung in die erste Pause. Die Gäste kamen mit Schwung aus der Kabine. Es waren gerade 29 Sekunden absolviert, als Marc Wittfoth mit seinem Treffer den Ausgleich für den EHC markierte. Damit war die Partie wieder offen. Beide Mannschaften hatten daraufhin gute Möglichkeiten den nächsten Treffer zu erzielen. In der 35. Minute brachte Márton Vas die Gäste in Führung. 13 Sekunden vor der zweiten Pausensirene fiel der Ausgleichstreffer der Gastgeber durch Clarke Breitkreuz. Es waren im letzten Spielabschnitt gerade 131 Sekunden absolviert, als die Hessen durch den Treffer von Matthew Pistilli erneut in Führung gingen. In der 58. Minute nahm EHC-Trainer Sulak seinen Goalie aus dem Spiel. Freiburg versuchte noch einmal alles - jedoch ohne Erfolg. Ein weiteres Tor konnten hingegen die Mainstädter erzielen. Nils Liesegang machte mit seinem Treffer in das leere Tor den 4:2-Sieg der Frankfurter perfekt.
 
Kassel Huskies - Lausitzer Füchse

Kassel holt sich die Führung in der Viertelfinalserie gegen Weißwasser: Wie schon in den ersten beiden Aufeinandertreffen der Viertelfinalserie zwischen Kassel und Weißwasser fiel kein Tor in den ersten 20 Minuten. Chancen gab es dabei auf beiden Seiten. Sowohl Huskie-Goalie Markus Keller, als auch Füchse-Torhüter Maximilian Franzreb vereitelten die Torgelegenheiten. Zu Beginn des Mitteldrittels hatte Kassels Jack Downing das 1:0 auf der Kelle, jedoch war Weißwassers Schlussmann zur Stelle. In der 26. Minute gerieten die Gäste in Unterzahl. Diesen Umstand nutzten die Schlittenhunde gekonnt: Kassels Kapitän Manuel Klinge bediente seinen Mitspieler Braden Pimm, welcher den Puck zur Führung der Gastgeber einnetzte. Kurz darauf hatten die Hessen die nächste Möglichkeit, doch Füchse-Goalie Franzreb glänzte mit einer Parade. In der 31. Minute gab es einen Penalty für die Lausitzer. Fuchs Jakub Svoboda scheiterte jedoch an Huskie-Goalie Keller. In der 35. Minute landete der Puck im Gäste-Tor. Hauptschiedsrichter Lasse Kopitz konsultierte den Videobeweis und gab den Treffer für die Hessen. Torschütze war Carter Proft. Lediglich 15 Sekunden später baute Klinge die Führung der Schlittenhunde aus. Im Schlussdrittel waren gerade 44 Sekunden gespielt, als der Puck erneut ins Gäste-Tor flog. Kassels Kapitän Klinge sorgte mit seinem Überzahltreffer für das 4:0 des amtierenden Meisters. Aber auch die Füchse nutzten ihr Powerplay in der 49. Minute und Svoboda verkürzte den Spielstand. In der 55. Minute bekamen die Hessen einen Penalty zugesprochen: Der Kapitän der Schlittenhunde trat an und gestaltete seinen Penalty erfolgreich. In der 58. Minute markierte Huskie Pimm mit seinem Überzahltor den 6:1-Endstand.

Dresdner Eislöwen - ESV Kaufbeuren

Dresden holt den ersten Sieg in der Viertelfinalserie gegen den ESVK: Von Beginn an legten beide Mannschaften ein hohes Tempo auf das Eis vor. Bereits in der fünften Minute fiel das erste Tor in dieser Partie. Sebastian Zauner netzte zum 1:0 für die Eislöwen ein. Kurz darauf hatten die Hausherren das 2:0 auf der Kelle, aber Kaufbeurens Goalie Stefan Vajs verhinderte den nächsten Treffer der Dresdner. Aber auch sein Gegenüber Eislöwen-Goalkeeper Kevin Nastiuk war wachsam. Mit der knappen 1:0-Führung der Elbestädter ging es in die erste Pause.  Die Blau-Weißen kamen mit Schwung aus der Kabine. Arturs Kruminsch erzielte in der 24. Minute das 2:0 für die Gastgeber. In den darauffolgenden Minuten gab es Chancen auf beiden Seiten. Doch sowohl Dresden, als auch Kaufbeuren konnten im zweiten Spielabschnitt keinen weiteren Treffer erzielen.  Im dritten Spielabschnitt waren gerade 101 Sekunden absolviert, als Teemu Rinkinen mit seinem Treffer die Führung der Hausherren ausbaute. Kurz darauf landete der Puck im Eislöwen-Tor. Hauptschiedsrichter Elvis Melia nahm den Videobeweis zu Rate und entschied auf kein Tor für den ESVK. Kaufbeuren versuchte in den folgenden Minuten den Anschlusstreffer zu erzielen – jedoch ohne Erfolg. Am Ende gewinnt Dresden mit 3:0 gegen die Allgäuer.


EC Bad Nauheim - Eispiraten Crimmitschau

Bad Nauheim holt den dritten Sieg: Die Zuschauer sahen ein defensives Spiel beider Mannschaften. Im dritten Überzahlspiel der Bad Nauheimer fiel dann das erste Tor am Abend. EC-Spieler Radek Krestan netzte den Puck 49 Sekunden vor der ersten Schlusssirene zum 1:0 der Kurstädter ein. Im Mitteldrittel kamen die Gäste besser in das Spiel. Die Eispiraten gaben sich nicht auf – mit Erfolg: In der 29. Minute markierte Mark Lee den Ausgleich für die Sachsen. Damit war die Partie wieder offen. Im Schlussdrittel sah es lange Zeit nach Verlängerung aus. Es standen noch 114 Sekunden auf der Spieluhr, als Bad Nauheims Kapitän Nick Dineen den Siegtreffer für die Hausherren erzielte. Somit gewinnen die Kurstädter mit 2:1 gegen die Eispiraten Crimmitschau.

Starbulls Rosenheim - Heilbronner Falken

Rosenheim holt sich den zweiten Sieg in der Verlängerung: Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes erstes Drittel zwischen Rosenheim und Heilbronn. In der siebten Minute gingen die Gastgeber durch das Tor von Joseph Lewis in Führung. In der 15. Minute kassierten die Bayern zwei Strafzeiten. Das doppelte Überzahlspiel nutzten die Falken gekonnt: Tyler Gron markierte mit seinem Treffer den Ausgleich. Im Mitteldrittel übernahmen die Hausherren immer mehr das Spielgeschehen und ließen nur wenige Chancen der Käthchenstädter zu. Die Starbulls konnten jedoch ihre erarbeiteten Torgelegenheit nicht in einem Führungstreffer verwandeln und scheiterten immer wieder an Heilbronns Schlussmann Andrew Hare. Somit blieb es nach 40 Minuten beim 1:1-Spielstand. Defensiv ging es in den dritten Spielabschnitt. Keine Mannschaft wollte einen Fehler begehen. Es brach die 53. Minute an, als Falke Rylan Schwartz den Führungstreffer erzielte. Doch die Antwort der Rosenheimer folgte nur 52 Sekunden später. Starbulls-Spieler Lewis sorgte mit seinem zweiten Treffer für den Ausgleich der Bayern. Kurz vor Ende des dritten Drittels hatte Rosenheim die große Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen, aber Heilbronns Goalie Hare parierte den Schuss. Somit stand es nach 60 Minuten 2:2 und es ging in die Verlängerung. In der Overtime hätten beide Mannschaften den entscheidenden Treffer erzielen können. Doch sowohl Rosenheims Schlussmann Timo Herden, als auch Falken-Goalie Hare glänzten mit einigen Paraden. Es stand noch eine Sekunde auf der Spieluhr, als Tyler McNeely gefoult wird. Daraufhin bekamen die Bayern einen Penalty zugesprochen. Starbulls-Stürmer Tyler Scofield lief an und netzte den Puck zum 3:2-Sieg ein.


Die Ergebnisse im Überblick:

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5 - 4

(3:3;1:0;1:1)
Schüsse:
29:16 (13:4,7:7,9:5)

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Bietigheim Steelers Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Dominic Auger (1:04), 2:0 Marcel Rodman (7:53), 2:1 Jere Laaksonen (12:35), 2:2 Jonas Wolter (14:16), 2:3 Branden Gracel (16:42), 3:3 Dominic Auger (17:28/PP1), 4:3 Matt McKnight (33:43), 5:3 Marcel Rodman (42:49), 5:4 Daniel Oppolzer (43:58)
Zuschauer: 3.187 Strafminuten: 24 / 32 Powerplay: 1-8 / 0-5
Schiedsrichter: Iwert, Marc | Borger, Dominic | Eberl, Markus | Feicht, Susanne

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2 - 3

(1:1;0:2;1:0)
Schüsse:
38:29 (17:9,12:11,9:9)

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Löwen Frankfurt Alle Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 1:0 Richard Mueller (10:06), 1:1 René Schoofs (18:10), 1:2 Dominic Auger (29:31), 1:3 Marcel Rodman (32:25), 2:3 Nils Liesegang (50:26/PP1)
Zuschauer: 6.990 Strafminuten: 14 / 10 Powerplay: 1-4 / 0-1
Schiedsrichter: Paule, Robert | Gaube, Gabriel | Thür, Lubos | Braun, Jobst

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