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Weißwasser und Berlin wollen enger zusammenarbeiten

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Foto: City Press | 06.06.2018
Enge Verzahnung für Nachwuchstalente wichtig

Die Eisbären Berlin und die Lausitzer Füchse werden zukünftig noch enger und langfristig, also mindestens die nächsten drei Jahre, zusammenarbeiten. Dies vereinbarten beide Teams als Schlussfolgerung aus den analysierenden Gesprächen zur Funktionsweise der Kooperation in den vergangenen zwei Jahren.

„Wir wollen unsere Kooperation und damit die Entwicklung von talentierten Nachwuchsspielern auf die nächste Stufe heben“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Die letzten zwei Jahre waren ein guter Anfang, aber wir haben gesehen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, unsere Zusammenarbeit zu
verbessern.“

„Alle Personalentscheidungen im sportlichen Bereich werden zukünftig bei den Lausitzer Füchsen gemeinsam von Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach und Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer getroffen“, erläutert der Hauptgesellschafter der Füchse, René Reinert. „Wir werden durch diesen Schritt von der großen Fachkenntnis und dem Netzwerk der Eisbären Berlin profitieren.“

Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer: „Wir haben uns ganz genau angeschaut, wie eng die Los Angeles Kings mit ihrem Farmteam Ontario Reign zusammenarbeiten, das ist unser Vorbild! Natürlich sollen beide Teams neben der Ausbildung von Spielern auch in ihren jeweiligen Ligen erfolgreiches
Eishockey spielen. Mit unserem neuen System und der engen Verzahnung aller Teams bieten wir talentierten Spielern sehr gute Möglichkeiten, es bis ganz nach Oben zu schaffen, vielleicht sogar in die NHL…“

Die Kooperation wird, wie inzwischen schon gute Tradition, auch in dieser Saison mit einem Testspiel in der Eisarena Weißwasser gefeiert. Am 12. August 2018 empfangen die Lausitzer Füchse um 16 Uhr den DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin zum ersten Testspiel der Spielzeit 2018/19.

Auch die Förderlizenzspieler werden, wie schon in den vergangenen zwei Jahren, wieder ihre Chance in Weißwasser bekommen, sich für den DEL-Kader der Eisbären zu empfehlen und somit das "Sprungbrett" Lausitzer Füchse für ihre Entwicklung nutzen können. Wie schon im Vorjahr werden auch in der kommenden Saison Charly Jahnke, Maximilian Adam, Vincent Hessler und auch Thomas Reichel, der aus Rosenheim kommt und bei den Eisbären unter Vertrag steht, mit einer Förderlizenz ausgestattet werden.