menu logo

Weißwasser bejubelt Derby-Erfolg

/media/news/660/20180916_epc-wsw_castro.jpg
Foto: Tommy Valdivia Castro | 16.09.2018
Heilbronns Siegesserie gegen Dresden hält weiter an / Bad Tölz besiegt Freiburg / Kaufbeuren holt ersten Saison-Sieg / Frankfurt erfolgreich / Bietigheim feiert Auswärtssieg

Eispiraten Crimmitschau – Lausitzer Füchse

Derby-Erfolg für die Füchse: Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen bereits in der zweiten Minute durch den Treffer von Patrick Pohl in Front. Mit zunehmender Spieldauer im ersten Drittel fanden die Füchse immer besser in die Partie und drängten auf den Ausgleich. Im Powerplay fiel dann durch David Kuchejda das 1:1 (17.). Mit dem Unentschieden ging es in die erste Pause. War der erste Abschnitt von dem Torschussverhältnis ausgeglichen, erarbeiteten sich die Pleißestädter im zweiten Drittel ein Chancenplus. Doch Weißwassers Goalie Olafr Schmidt parierte die Möglichkeiten. Es lief die 30. Spielminute, als der Puck im Gäste-Tor landete. Die Hauptschiedsrichter konsultierten daraufhin den Videobeweis. Nach erneuter Sichtung der Spielszene, wurde auf kein Tor entschieden. Es standen im zweiten Drittel noch 30 Sekunden auf der Spieluhr, als Fuchs Feodor Boiarchinov Weißwasser in Führung brachte. Es ging in den letzten Spielabschnitt und Weißwasser schraubte das Ergebnis durch den Treffer (48.) von Vincent Hessler in die Höhe. Die Gäste brachten ohne Probleme den Sieg nach Hause und bejubelten zudem noch den Empty-Net-Treffer von Jeff Hayes. Somit hat Weißwasser mit 4:1 gegen Crimmitschau gewonnen.

Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken

Foto: Claudia Bergs

Heilbronns Siegesserie gegen Dresden hält weiter an: Dresden versuchte von Beginn an Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Im ersten Drittel waren vor allem die Special Teams mit spielentscheidend. Dresden konnte aus den Überzahlsituationen kein Kapital schlagen. Zum einen verteidigten die Falken gut am Mann und zum anderen war an Heilbronns Goalie Mirko Pantkowski kein Vorbeikommen. Die Gäste gingen dann in ihrem Powerplay durch Justin Kirsch in der zehnten Minute in Führung. Auch der zweite Treffer fiel mit einem Mann mehr auf dem Eis. Neuzugang Greg Gibson baute für die Käthchenstädter die Führung in Minute 18 aus. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung der Heilbronner ging es in die Kabine. Im Mittelabschnitt waren es erneut die Gäste, die ihre Treffsicherheit unter Beweis stellten. Bei vier gegen vier war der Torschütze Verteidiger Corey Mapes.  Auch im Mittelabschnitt verbuchten die Blau-Weißen ein Chancenplus, aber Heilbronns Schlussmann war nicht zu überwinden. Im letzten Drittel war gerade eine Minute absolviert, als Dresden den ersten Treffer am Abend erzielte. Das Powerplaytor erzielte Thomas Pielmeier. Dies gab den Elbestädtern Aufschwung und wenig später fiel der Anschluss (44.) durch Harrison Reed. Die Hausherren blieben weiter am Drücker. Daraufhin nahm Falken-Cheftrainer Alexander Mellitzer eine Auszeit (46.). Die Gäste nutzten in der 51. Minute ihre Chance gekonnt und Kyle Helms netzte den Puck ein. Wenig später verkürzte Nick Huard den Spielstand. Doch Heilbronn ließ sich davon nicht beirren und Kirsch traf in Überzahl (55.). Den 6:3-Sieg der Heilbronner machte Roope Ranta anderthalb Minuten vor Spielende per Empty-Net-Tor perfekt.

Eislöwen-Cheftrainer Jochen Molling: „Ganz sicher haben wir uns den Start in die Saison anders vorgestellt. Aber jetzt ist die Situation so, wie sie ist. Wir schauen nach vorn, haben nun eine Woche Zeit und werden die Partien intensiv aufarbeiten. Es war heute schwer nach dem 0:3-Rückstand wieder ins Spiel zu finden. Die Jungs haben Einsatz gezeigt, diesen Ansatz nehmen wir mit in die neue Woche.“

Falken-Coach Alexander Mellitzer: „Der Sieg war wichtig für uns. Wir hatten in den letzten Tagen mit Verletzungen und Erkrankungen zu kämpfen, sind nur mit 14 Spielern angereist. Umso mehr freut es mich, dass wir drei Punkte mitnehmen können.“

 

Die Ergebnisse im Überblick:

1 - 5

(0:1;1:2;0:2)
Schüsse:
15:35 (3:11,6:15,6:9)

Deggendorfer SC Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 0:1 Matthew Pistilli (1:31/EQ), 0:2 Eduard Lewandowski (26:28/PP1), 1:2 Christoph Kiefersauer (35:18/EQ), 1:3 Mathieu Tousignant (39:30/EQ), 1:4 Daniel Spang (49:05/PP2), 1:5 Mathieu Tousignant (59:48/PP1)
Zuschauer: 2.165 Strafminuten: 32 / 14 Powerplay: 0-5 / 3-9
Schiedsrichter: Roland Aumüller | Ruben Kapzan | Jakub Klima | Pascal Kretschmer | Huber Fabien

2 - 3

(1:1;1:1;0:1)
Schüsse:
40:36 (10:17,12:13,18:6)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 1:0 Ville Järveläinen (1:32/EQ), 1:1 Frédérik Cabana (5:17/EQ), 1:2 Willie Corrin (25:10/EQ), 2:2 Tim Richter (26:45/EQ), 2:3 Matt McKnight (49:54/PP1)
Zuschauer: 1.688 Strafminuten: 12 / 10 Powerplay: 0-5 / 1-6
Schiedsrichter: Hascher, Alfred | Klein, Michael | Haas, Thomas | Wagner, Peter | Leinberger, Claudia

7 - 3

(0:1;2:2;5:0)
Schüsse:
23:33 (8:7,6:15,9:11)

ESV Kaufbeuren Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Nico Kolb (5:48/EQ), 1:1 Jere Laaksonen (24:37/EQ), 1:2 Jannik Woidtke (26:00/EQ), 1:3 Maximilian Hadraschek (31:50/PP1), 2:3 Florian Thomas (38:37/EQ), 3:3 Jere Laaksonen (43:44/PP1), 4:3 Alexander Thiel (46:30/SH1), 5:3 Sami Blomqvist (47:46/SH1), 6:3 Simon Schütz (57:03/PP1), 7:3 Max Schmidle (58:27/EQ)
Zuschauer: 2.511 Strafminuten: 8 / 12 Powerplay: 2-5 / 1-3
Schiedsrichter: Haupt, Bastian | Sicorschi, Ulpi | Kalnik, Thomas | Rudolph, David | Meier, Simona

3 - 6

(0:2;0:1;3:3)
Schüsse:
49:32 (18:9,16:10,15:13)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken Heilbronner Falken
Tore: 0:1 Justin Kirsch (9:18/PP1), 0:2 Greg Gibson (18:00/PP1), 0:3 Corey Mapes (25:25/EQ), 1:3 Thomas Pielmeier (41:00/PP1), 2:3 Harrison Reed (43:45/EQ), 2:4 Kyle Helms (50:48/EQ), 3:4 Nick Huard (51:34/EQ), 3:5 Justin Kirsch (54:57/PP1), 3:6 Roope Ranta (58:30/EQ/EN)
Zuschauer: 2.048 Strafminuten: 14 / 16 Powerplay: 1-8 / 3-7
Schiedsrichter: Steinecke, Jens | Westhaus, Volker | Linnek, Lisa | Schewe, Martin | Dr. Hänsel, Jörg

1 - 4

(1:1;0:1;0:2)
Schüsse:
38:27 (10:10,17:9,11:8)

Eispiraten Crimmitschau Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Patrick Pohl (1:41/EQ), 1:1 David Kuchejda (16:20/PP1), 1:2 Feodor Boiarchinov (39:30/EQ), 1:3 Vincent Hessler (47:10/EQ), 1:4 Jeff Hayes (59:58/EQ/EN)
Zuschauer: 3.369 Strafminuten: 10 / 10 Powerplay: 0-3 / 1-3
Schiedsrichter: Salewski, Kevin | Westrich, Sascha | Laudan, John-Darren | Voß, Timo | Franke, Jürgen

3 - 6

(1:0;0:2;2:4)
Schüsse:
24:26 (10:9,6:7,8:10)

EHC Freiburg Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 1:0 Nikolas Linsenmaier (6:24/PP1), 1:1 Florian Strobl (39:06/PP2), 1:2 Stephen MacAulay (39:32/PP2), 1:3 Kyle Beach (45:46/EQ), 2:3 Jannik Herm (46:08/PP1), 3:3 Alexander Brückmann (48:22/PP1), 3:4 Andreas Pauli (56:25/EQ), 3:5 Kyle Beach (56:55/EQ), 3:6 Kevin Wehrs (59:55/EQ/EN)
Zuschauer: 1.848 Strafminuten: 10 / 12 Powerplay: 3-4 / 2-3
Schiedsrichter: Müns, Cori | Paule, Robert | Laguzov, Patrick | Lamberger, Jan | Stegner, Lutz