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Klarer Sieg und Tabellenführung für Ravensburg

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Foto: Kim Enderle | 19.10.2018
Frankfurt holt Sieg in Bietigheim /Bad Tölz entscheidet Bayern-Vergleich / Kaufbeuren holt Auswärtssieg gegen Kassel / Freiburg sichert sich drei Punkte gegen Dresden / Crimmitschau holt Auswärtssieg / Heilbronn siegt nach Penaltyschießen in Bad Nauheim

Ravensburg Towerstars – Lausitzer Füchse

Das Spiel um die Tabellenführung war gerade erst 15 Sekunden alt, da gab es die erste Strafzeit. Ravensburgs Robbie Czarnik musste wegen Haltens in die Kühlbox. Das Powerplay der Füchse war fast vorbei, als Cedric Schiemenz Weißwasser in Front brachte. Die Towerstars konnten durch den Treffer (6.) von Maximilian Kolb antworten. In der elften Minute konnten die Hausherren die Führung erzielen. Torschütze war Tim Brunnhuber. Beide Mannschaften schenkten sich auf dem Eis nichts und hatten ihre Chancen. Es waren die Oberschwaben, die bei doppelter Überzahl durch den Treffer von Ondrej Pozivil 24 Sekunden vor der Schlusssirene die Führung ausbauen konnten. Im Mittelabschnitt sorgte Weißwassers Clarke Breitkreuz für den Anschlusstreffer (26.). Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und Olivier Hinse erzielte sein erstes Saisontor im Towerstars-Trikot. Daraufhin nahm Füchse-Cheftrainer Corey Neilson einen Wechsel auf der Torhüter-Position vor. Für Maximilian Franzreb stand nun Olafr Schmidt zwischen den Pfosten. Die Lausitzer versuchten das Ergebnis zu verkürzen, scheiterten aber am Schlussmann der Ravensburger. Towerstars-Kapitän Vinzenz Mayer netzte hingegen die Scheibe in der 38. Minute ein. Im Powerplay erhöhte Ilkka Pikkarainen zum 6:2 (39.). Die Puzzlestädter konnten im Schlussdrittel Treffer Nummer sieben erzielen. In die Torschützenliste trug sich Andreas Driendl ein. In der 51. Minute trafen die Gastgeber binnen 50 Sekunden zwei Mal. Zunächst per Überzahltreffer von David Zucker und kurz darauf Thomas Merl. Mit 9:2 gewinnen die Ravensburger gegen Weißwasser und stehen nun auf Platz ein in der Tabelle.

Füchse-Coach Corey Neilson: „Wir kamen nach der langen Busfahrt gut aus der Kabine und das erste Drittel war in Ordnung. Ich habe die Mannschaft angewiesen viel zu laufen, allerdings haben wir es verpasst die Tore zu schießen. Wir müssen das Spiel jetzt analysieren.“

Bietigheim Steelers – Löwen Frankfurt

Foto: Timo Raiser

Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes erstes Drittel, bei dem große Tormöglichkeiten nur selten vorkamen. Löwe Matthew Pistilli nutze seine Chance in der sechsten Minute und brachte seine Mannschaft in Front. In Minute 13 ging Steeler Norman Hauner allein auf das gegnerische Tor zu und wurde durch Frankfurts Leon Hüttl behindert. Daraufhin gab es einen Penalty. Hauner lief selbst an und Löwen-Goalie Felix Bick konnte den Strafschuss parieren. Mit einer knappen Führung der Gäste ging es in die erste Pause. In Minute 25 konnte diese durch Eduard Lewandowski ausgebaut werden. Die Steelers ließen sich von dem zweiten Gegentreffer nicht beirren. Bei einem Konter der Hausherren musste Frankfurts Schlussmann den Puck abprallen lassen. Doch kurz darauf landete die Scheibe im Gäste-Tor. Löwen-Verteidiger Dalton York schob dabei die Scheibe unglücklich ins eigene Tor. Den Treffer zugesprochen bekam Steeler Alexander Preibisch. Nur wenige Zeit später erzielte Dennis Swinnen den Ausgleich (34.) für die Schwaben. Mit dem 2:2-Pausenstand war die Partie wieder offen. Im letzten Drittel erarbeiteten sich die Hessen ein Chancenplus und kämpften um den Sieg. In der 57. Minute fiel der Führungstreffer durch Brett Breitkreuz. Bietigheims Cheftrainer nahm seinen Goalie Sinisa Martinovic zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und Carter Proft nutzt die Situation gekonnt mit einem Treffer ins leere Tor. Somit holten sich die Mainstädter einen 4:2-Sieg gegen die Schwaben.

Löwen-Cheftrainer Matti Tiilikainen: „Das erste Drittel war sehr ausgeglichen. Im zweiten Drittel haben wir gutes Eishockey gezeigt, führen 2:0 und dann machen wir Fehler und es steht 2:2. Am Ende haben wir gekämpft und der Sieg war nach den letzten Niederlagen wichtig.“

Steelers-Coach Hugo Boisvert: „Ich bin enttäuscht. Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Haben dann uns zurückgekämpft und dann verloren. Wenn man über 60 Minuten keine konzentrierte Leistung bringt, kann man nicht gewinnen.“

Deggendorfer SC – Tölzer Löwen

Foto: Roland Rappel

Es waren gerade 81 Sekunden gespielt, da gab es die erste Strafe. Deggendorfs Christopher Kasten musste wegen Hohem Stock zwei Minuten pausieren. Der DSC schaffte es in Unterzahl durch Andrew Schembri in Führung (4.) zu gehen.  Binnen anderthalb Minuten gelang es den Tölzer Löwen die Partie zu drehen. Zunächst traf Andreas Schwarz zum Ausgleich (9.), bevor Andreas Paulin seine „Buam“ in der zehnten Minute in Front brachte. In erneuter Unterzahl sorgte Schembri für den Ausgleich (19.). Doch wenig später netzte Löwe Lubor Dibelka in Überzahl die Scheibe ein. Mit der knappen Führung der Gäste ging es in die Kabine. Im Mittelabschnitt konnte lange Zeit kein Treffer erzielt werden, auch wenn es ein Chancenplus auf der Seite der Hausherren gab. Es waren die Deggendorfer, die ein Powerplay gekonnt nutzten: Es war Andreas Gawlik in der 34. Minute, der für den Ausgleich sorgte. Kurz vor der Pausensirene netzte Löwe Pauli den Puck zur erneuten Führung der Gäste ein. Im Schlussabschnitt folgte nach erst 45 gespielten Sekunden Treffer Nummer fünf der Gäste. Das Tor erzielte Kevin Wehrs. Die Mannen aus Bad Tölz agierten clever und ließen nicht viel zu. Am Ende sicherten sich die Löwen den 5:3-Sieg gegen Deggendorf.

Löwen-Coach Markus Berwanger: „Die Effektivität war der Schlüssel zum Sieg. Im zweiten Drittel hatte Deggendorf gute Chancen und Ben Meisner hat uns im Spiel gehalten. Wir haben momentan eine breite Brust und Selbstvertrauen durch die beiden Siege in der letzten Woche. Deggendorf hat es uns schwer gemacht, aber ich bin zufrieden.“

DSC-Trainer John Sicinski: „Wir haben gut begonnen und gehen auch in Führung. Dann haben wir jedoch unseren Gegner zum Ausgleich eingeladen. Erzielen zwar wieder ein Shorthander, aber liegen 2:3 zurück. Wir haben ein gutes zweites Drittel gespielt. Im letzten Abschnitt gleich einen frühen Gegentreffer kassiert. Danach kam von uns zu wenig. Unsere ersten beiden Blöcke punkten derzeit nicht, auf diese sind wir aber angewiesen.“

 

Die Ergebnisse im Überblick:

2 - 4

(0:1;2:1;0:2)
Schüsse:
21:25 (7:6,9:8,5:11)

Bietigheim Steelers Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 0:1 Matthew Pistilli (5:24/EQ), 0:2 Eduard Lewandowski (24:06/EQ), 1:2 Alexander Preibisch (30:04/EQ), 2:2 Dennis Swinnen (33:15/EQ), 2:3 Brett Breitkreuz (56:14/EQ), 2:4 Carter Proft (59:34/SH1/EN)
Zuschauer: 2.706 Strafminuten: 10 / 10 Powerplay: 0-4 / 0-4
Schiedsrichter: Holzer, Martin | Hascher, Alfred | Höck, Christian | Stenzel, Rupert | Feicht, Susanne

9 - 2

(3:1;3:1;3:0)
Schüsse:
37:43 (14:14,11:20,12:9)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 0:1 Cedric Schiemenz (2:04/PP1), 1:1 Maximilian Kolb (5:22/EQ), 2:1 Tim Brunnhuber (10:40/EQ), 3:1 Ondrej Pozivil (19:36/PP2), 3:2 Clarke Breitkreuz (25:01/EQ), 4:2 Olivier Hinse (26:41/EQ), 5:2 Vincenz Mayer (37:05/EQ), 6:2 Ilkka Pikkarainen (38:44/PP1), 7:2 Andreas Driendl (46:26/EQ), 8:2 David Zucker (50:00/PP1), 9:2 Thomas Merl (50:50/EQ)
Zuschauer: 3.159 Strafminuten: 28 / 36 Powerplay: 3-7 / 1-8
Schiedsrichter: Feistl,Florian | Haupt,Bastian | Haas,Thomas | Wagner,Peter | Steur, Eugen

3 - 5

(2:3;1:1;0:1)
Schüsse:
28:31 (11:14,12:6,5:11)

Deggendorfer SC Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 1:0 Andrew Schembri (3:02/SH1), 1:1 Andreas Schwarz (8:07/EQ), 1:2 Andreas Pauli (9:31/PP1), 2:2 Andrew Schembri (18:51/SH1), 2:3 Philipp Schlager (19:53/PP1), 3:3 Andreas Gawlik (33:14/PP1), 3:4 Andreas Pauli (38:23/EQ), 3:5 Kevin Wehrs (40:45/EQ)
Zuschauer: 2.008 Strafminuten: 8 / 8 Powerplay: 1-4 / 2-4
Schiedsrichter: Cori Müns | Stefan Vogl | Jakub Klima | Pascal Kretschmer | Hecht, Marco

0 - 1

(0:1;0:0;0:0)
Schüsse:
16:32 (7:12,8:9,1:11)

EC Kassel Huskies Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Joseph Lewis (17:02/EQ)
Zuschauer: 2.799 Strafminuten: 28 / 12 Powerplay: 0-4 / 0-7
Schiedsrichter: Engelmann, Tony | Singaitis, Erich | Jürgens, Kai | Kontny, Dominic | Grunzke, Torsten

5 - 4

(3:2;0:2;2:0)
Schüsse:
25:36 (9:12,2:15,14:9)

EHC Freiburg Alle Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 0:1 Harrison Reed (8:00/EQ), 1:1 Jannik Herm (10:32/SH1), 1:2 Thomas Pielmeier (10:52/PP1), 2:2 Christian Neuert (15:26/EQ), 3:2 Christian Neuert (18:18/EQ), 3:3 Jordan Heywood (33:40/PP2), 3:4 Sebastian Zauner (36:13/EQ), 4:4 Nikolas Linsenmaier (49:20/EQ), 5:4 Tobias Kunz (56:26/PP1)
Zuschauer: 1.830 Strafminuten: 14 / 10 Powerplay: 1-4 / 2-6
Schiedsrichter: Kapzan, Ruben | Paule, Robert | Sauer, Michael | Weger, Thomas | Stegner, Lutz

3 - 4 SO

(2:1;1:1;0:1/0:1)
Schüsse:
43:37 (16:10,12:7,11:16/4:4)

EC Bad Nauheim Alle Statistiken Heilbronner Falken
Tore: 1:0 James Livingston (10:40/EQ), 1:1 Greg Gibson (12:04/PP1), 2:1 Daniel Stiefenhofer (19:32/PP1), 3:1 Garret Pruden (23:20/EQ), 3:2 Justin Kirsch (29:11/PP2), 3:3 Kevin Lavallée (42:25/EQ), 3:4 Roope Ranta (5:00/OT/GWS)
Zuschauer: 1.925 Strafminuten: 12 / 12 Powerplay: 1-5 / 2-5
Schiedsrichter: Fischer,Sven | Steinecke,Jens | Dietrich,Jonas | Roth,Andreas | Dietrich, Annette

0 - 5

(0:2;0:1;0:2)
Schüsse:
33:36 (10:10,13:13,10:13)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 0:1 Christian Hilbrich (8:59/PP1), 0:2 Christian Hilbrich (13:52/EQ), 0:3 Rob Flick (34:33/EQ), 0:4 Christian Hilbrich (45:23/EQ), 0:5 Rob Flick (52:33/EQ)
Zuschauer: 2.235 Strafminuten: 10 / 14 Powerplay: 0-5 / 1-3
Schiedsrichter: Noeller, Göran | Sicorschi, Ulpi | Thür, Lubos | van der Heyd, Norbert | Kraus, Michael