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Vierkampf an der Tabellenspitze

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Foto: Bernd Lutz und Kim Enderle | 07.02.2019
Spitzenspiele, Duelle im Kampf um die Pre-Playoffs-Plätze und Derbys

Am Freitag empfangen die Löwen Frankfurt die Lausitzer Füchse. Der Tabellenerste trifft somit auf den Drittplatzierten – der Abstand beträgt nur einen Punkt. Nach einer kleineren Durststrecke sind die Hessen wieder in der Erfolgsspur und bejubelten zuletzt drei Siege in Folge und damit einhergehend die Tabellenführung. Weißwasser musste zuletzt eine Niederlage kassieren und verlor im Spiel gegen Bad Nauheim zudem Füchse-Goalie Olafr Schmidt. Der Torhüter fällt auf unbestimmte Zeit verletzungsbedingt aus. In den drei bisherigen Saison-Duellen gingen stets die Löwen als Sieger vom Eis. Die Mainstädter wollen auch den vierten Erfolg holen, um Platz eins weiter zu verteidigen. Denn im Nacken sitzen die Ravensburg Towerstars, die punktgleich mit Frankfurt sind. Die Puzzlestädter empfangen in ihrem Top-Spiel den EC Bad Nauheim. Die Kurstädter haben derweil einen Lauf. In den vergangenen sieben Spiele holte der EC sechs Siege. Nach einem Null-Punkte-Wochenende konnten die Ravensburger am Dienstag wieder einen Sieg bejubeln und kletterten damit auf Rang zwei. Doch die Roten Teufel haben lediglich drei Punkte Rückstand auf die Spitzenreiter. In den bisherigen Duellen ging stets die Heimmannschaft als Sieger vom Eis – es wird sich zeigen, ob dies auch im vierten Aufeinandertreffen der Fall sein wird.

Im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze treffen ebenfalls direkte Konkurrenten aufeinander. Die Dresdner Eislöwen empfangen die Bayreuth Tigers. Beide Clubs sind punktgleich, doch aufgrund des besseren Torverhältnisses sind die Tigers vor den Eislöwen platziert. „Bayreuth ist in einer guten Verfassung und ein direkter Konkurrent im Kampf um die entscheidenden Plätze. In der aktuellen Phase der Saison gibt es keine einfachen Spiele mehr. In der Tabelle ist alles so eng, dass auch eine Reihe von Siegen nicht ausreicht, um sich abzusetzen. Wir müssen clever auftreten, unseren Plan umsetzen“, so Dresdens Cheftrainer Bradley Gratton. Zwei Siege gab es für die Wagnerstädter bereits – Dresden konnte zuletzt gegen die Bayern gewinnen. Hinter den beiden Clubs rangieren die Eispiraten Crimmitschau. Doch der Elftplatzierte hat nur einen Punkt Rückstand auf Dresden und Bayreuth. Die Pleißestädter reisen zu den Kassel Huskies. Unter dem neuen Trainer Daniel Naud  wollen die Sachsen punkten und die Playdown-Ränge verlassen. Die Schlittenhunde konnten zuletzt das erste Sechs-Punkte-Wochenende im Jahr 2019 bejubeln und wollen auch gegen die Eispiraten siegen.

Ein spannendes Spiel wird auch zwischen den Bietigheim Steelers und den Heilbronner Falken erwartet. In der laufenden Spielzeit holten sich die Schwaben zwei Siege. Zuletzt feierten die Falken den Derbysieg gegen Bietigheim. Ob die Käthchenstädter die Derby-Serie ausgleichen oder die Steelers sich den nächsten Erfolg im Prestige-Duell sichern, entscheidet sich am Freitag ab 20:00 Uhr.

 

Die Spiele am 08. Februar im Überblick:

19:30 Uhr Dresdner Eislöwen – Bayreuth Tigers

(HSR Mischa Apel / HSR2 Fynn-Marek Falten / LSR1 Julian Laudan / LSR2 Artur Stach)

19:30 Uhr ESV Kaufbeuren – Tölzer Löwen

(HSR Dominic Erdle / HSR2 Vladislav Gossmann / LSR1 Christian Höck / LSR2 Rupert Stenzel)

19:30 Uhr Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse

(HSR Tony Engelmann / HSR2 Marc André Naust / LSR1 Kai Jürgens / LSR2 Dominic Six)

19:30 Uhr EC Kassel Huskies – Eispiraten Crimmitschau

(HSR Patrick Gogulla / HSR2 Nicole Hertrich / LSR1 Jonas Dietrich / LSR2 Dominic Kontny)

20:00 Uhr Deggendorfer SC – EHC Freiburg

(HSR Roland Aumüller / HSR2 Martin Holzer / LSR1 Thomas Kalnik / LSR2 Tino Thönelt)

20:00 Uhr Bietigheim Steelers – Heilbronner Falken

(HSR Ruben Kapzan / HSR2 Christian Oswald / LSR1 Andreas Roth / LSR2 Alexander Zislin)

20:00 Uhr Ravensburg Towerstars – EC Bad Nauheim

(HSR Cedric Borga / HSR2 Peter Gäumann / LSR1 Mathias Komorek / LSR2 Dominik Pfeifer)