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Ravensburg und Bietigheim verpflichten Verteidiger

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Foto: Jarno Hietanen und City-Press | 24.05.2019

Finne Matias Haaranen spielt für die Towerstars / Eric Stephan wird ein Steeler

Die Ravensburg Towerstars haben mit dem finnischen Verteidiger Matias Haaranen die noch vakante vierte Ausländerstelle besetzt. Der 22-Jährige kommt mit guten Referenzen vom Zweitligisten LeKi Lempäälä.

Der neue Verteidiger gilt als äußerst talentiert und hat seine spielerischen und technischen Fähigkeiten neben der zweiten finnischen Spielklasse auch bereits in der ersten Liga unter Beweis gestellt. Dass der 22-Jährige seit der U16 durchgängig auch in die Junioren Nationalmannschaften seines Heimatlandes berufen wurde und auf 43 internationale Einsätze kam, unterstreicht zudem die Qualitäten.

Stark agierte der aktuellste Towerstars Neuzugang auch in der vergangenen Saison bei seiner letzten Station LeKi. Mit 16 Toren und 35 Assists war er der punktbeste Defensivspieler der Liga und wurde in dieser Kategorie auch zum „Verteidiger des Jahres“ gekürt.

„Matias ist mit seinen 1,70 Metern zwar nicht der größte, aber er spielt mit viel Herz und Gefühl für das Spiel“, berichtet Towerstars Trainer Tomek Valtonen über den neuen Mann in der Defensive. „In seiner Karriere möchte Matias den nächsten Schritt machen, daher hat er sich auch gezielt für einen Wechsel zu uns entschieden“, ergänzt der Ravensburger Chef-Coach.

Eric Stephan wird ein Steeler

Verteidiger Eric Stephan wechselt von den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg nach Bietigheim. Der 25-Jährige ist kein Unbekannter im Ellental, denn in der vergangenen Saison spielte er bereits als Leihspieler der Ice Tigers insgesamt achtmal für die Steelers und kam dabei auf drei Assists. Nun wechselt er fest ins Schwabenland.

Stephan wurde in Berlin geboren und wurde im Nachwuchs der Eisbären ausgebildet. Für diese spielte er in der Saison 2009/10 in der DNL. Nach dieser Saison wechselte er nach Düsseldorf und dort ebenfalls in der beste Nachwuchsliga Deutschlands zu spielen. In seinen vier Jahren am Rhein reifte er zum Jugendnationalspieler heran und absolvierte insgesamt 37 Spiele für die DEG in der DEL, ein Tor und eine Vorlage gelangen dem 1,85 Meter großen Defender dabei.

Seine ersten Spiele in der DEL2 machte der Linksschütze 2014/15 für Dresden (4 Spiele) und Kassel (47 Spiele). Ein Jahr später gewann Stephan mit den Huskies nach vier dramatischen Finalspielen gegen die Steelers die Meisterschaft mit den Hessen. Sein Weg führte in ein paar Kilometer weiter nach Süden, denn er schloss sich den Löwen Frankfurt an. Auch mit diesen erreichte er das Finale der DEL2, wieder ging es gegen die Steelers und wieder konnte er am Ende den Pokal in die Höhe strecken. Eric blieb bei den Löwen und er verlor in der Saison 2017/18 das erste Mal eine Playoffserie gegen Bietigheim, nämlich das Halbfinale. In dieser Saison bildete er gemeinsam mit Tim Schüle eines der besten Verteidigerpärchen der Liga – nun sind sie wieder Teamkollegen. In der vergangenen Saiosn wechselte er nach Nürnberg zurück in die DEL. Für die Franken spielte er 22-mal in der Liga und sechsmal in der Hockey Championsleague. Zwei Tore und einen Assist konnte er dabei verbuchen.

Mit 59 DEL Spielen (5 Punkte), 234 DEL2 Spielen (67 Punkte), sechs CHL-Spielen und bereits zwei Meisterschaften, verfügt er trotz seiner erst 25 Jahren bereits über jede Menge Erfahrung, die den Steelers guttun wird.

Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch: „Mit Eric bekommen wir einen Verteidiger den wir kennen. Er gehört zu den deutschen Top-Verteidigern in der DEL2, der uns bereits als „Leihgabe“ aus Nürnberg enorm weitergeholfen hat. Jetzt ist er zu 100 Prozent ein Steeler und kann all seine Qualitäten für uns abrufen.“

Eric Stephan: „Ich freue mich riesig wieder nach Bietigheim zu kommen. Hier hat man immer die Möglichkeit um die Meisterschaft zu spielen, die auch mein Ziel ist. Bereits als ich im Januar hier war, hat es mir sehr gut gefallen. Das Team, die Stadt und die Arena – alles ist top. Volker Schoch hat sich richtig um mich bemüht, was mir sehr imponiert hat, denn er hat alles machbare möglich gemacht. Natürlich freue ich mich auch darauf wieder mit Tim Schüle zusammenzuspielen, mit dem ich in Frankfurt gut harmoniert habe. Sollte es so kommen, dass wir wieder ein Paar auf dem Eis bilden, freut es mich um so mehr. Ich werde für die Steelers mein bestmöglichstes geben um der Mannschaft zu helfen und freue mich bereits jetzt, dass es bald wieder losgeht.“