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Dresden sichert sich Derbysieg gegen Weißwasser

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Foto: Thomas Heide | 30.10.2019

Die Eislöwen gewinnen mit 6:5 gegen die Füchse und sicherten sich somit den dritten Sieg in Folge.

Nach  anfänglichen Abtasten gab es die erste gefährliche Toraktion für die Gastgeber. Oliver Granz schoss von der blauen Linie, aber Eislöwen-Goalie Florian Proske verhinderte die Führung. In Folge versuchten Mario Lamoureux und Jordan Knackstedt Füchse-Goalie Mac Carruth zu überwinden, aber der Schlussmann hielt seinen Kasten sauber. In der neunten Minute kassierten die Hausherren binnen 44 Sekunden zwei Strafen: Daniel Schwamberger pausierte wegen Haltens und Brett Breitkreuz wegen Beinstellens. Die Blau-Weißen konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Besser machten es die Lausitzer. Sebastian Zauner kassierte nach einem Check gegen die Bande eine Strafe und die Gastgeber konnten durch den Überzahltreffer von Robert Farmer in Front gehen (17.). Kurz darauf mussten Fuchs Nicolas Strodel und Eislöwe Kevin Lavallée wegen übertriebener Härte in die Kühlbox. Bei Vier gegen Vier fiel gleich das nächste Tor und Weißwassers Mychal Monteith traf zum 2:0. Zwar erarbeiteten sich die Gäste insgesamt ein Chancenplus, aber die Gastgeber gingen mit der Zwei-Tore-Führung in die Pause. In der 25. Minute musste Weißwassers Jake Ustorf wegen Beinstellens auf die Strafbank. Die Gäste konnten jedoch das Powerplay erneut nicht nutzen. Als Ustorf von der Strafbank kam, lag dem jungen Stürmer das 3:0 auf der Kelle, aber Dresdens Schlussmann glänzte mit einer Parade.

Kurz darauf gelang es Petr Pohl den Anschlusstreffer für Dresden zu erzielen (28.). Die Gäste hatten durch Lavallée und Toni Ritter Möglichkeiten auszugleichen, aber es waren die Lausitzer, die den nächsten Treffer markierten. Torschütze in Minute 29 war Jordan George. Die Hausherren hatten wenig später gleich die nächste große Torgelegenheit, aber es blieb beim 3:1. Die Gäste kontern und ein Eislöwe wurde durch Beinstellens von Granz gestoppt, sodass der Füchse-Spieler in die Kühlbox musste. Diesmal nutzten die Elbestädter ihr Überzahlspiel, als Timo Walther den erneuten Anschluss markierte. Lediglich 28 Sekunden später netzte Dresdens clever fit Top Scorer Dale Mitchell die Scheibe zum Ausgleich ein. Damit war das Derby wieder offen. In Folge hatten beide Teams weitere Chancen, darunter auch ein Pfostentreffer der Lausitzer. Dann Eislöwe Knackstedt kassierte eine Strafzeit wegen Behinderung. Die zwei Minuten waren gerade abgelaufen, als George zur 4:3-Pausenführung traf. Im Schlussdrittel agierten die Füchse druckvoll und wollten den nächsten Treffer, aber Dresdens Goalie Proske verhinderte diesen. Die Gäste fuhren einen Konter und Arne Uplegger sorgte für den Ausgleich (49.). Nur 62 Sekunden später gingen die Blau-Weißen erstmals am Abend durch den Treffer von Elvijs Biezais in Front. Es waren noch dreieinhalb Minuten zu spielen, als Eislöwe Lavallée nach einem Beinstellen in die Kühlbox musste. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit verließ Carruth zu Gunsten eines weiteren Feldspielers das Eis. Diesen Umstand nutzten die Gäste und Pohl traf in das leere Tor. Es standen noch 57 Sekunden auf der Uhr, da konnte Weißwassers Darcy Murphy den Spielstand verkürzen. Doch es blieb das letzte Tor der Partie und Dresden sicherte sich den 6:5-Derbyerfolg gegen Weißwasser und somit den dritten Sieg in Folge.

5 - 6

(2:0;2:3;1:3)
Schüsse:
47:53 (14:20,16:19,17:14)

Lausitzer Füchse Alle Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 1:0 Robert Farmer (16:58/PP1), 2:0 Mychal Monteith (19:41/EQ), 2:1 Petr Pohl (27:05/EQ), 3:1 Jordan George (28:58/EQ), 3:2 Timo Walther (32:20/PP1), 3:3 Dale Mitchell (32:48/EQ), 4:3 Jordan George (39:44/EQ), 4:4 Arne Uplegger (48:13/EQ), 4:5 Elvijs Biezais (49:15/EQ), 4:6 Petr Pohl (58:41/EQ/EN), 5:6 Darcy Murphy (59:03/EQ)
Zuschauer: 2.744 Strafminuten: 10 / 8 Powerplay: 1-3 / 1-4
Schiedsrichter: Fischer, Sven | Gavrilas, Razvan | Linnek, Lisa | Sauerzapfe, Jakob | Wehlam, Lucas

Fotos: Thomas Heide