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Bayreuth mit deutlicher Geldstrafe belegt

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Foto: Bayreuth Tigers | 22.11.2019

Wiederholtes Werfen von Gegenständen

Nach dem Spiel der Bayreuth Tigers gegen Bad Nauheim am 15.11.2019 wurden zwei Schiedsrichter beim Verlassen der Eisfläche von leeren Bechern getroffen, die von den Zuschauerrängen in Richtung Eisfläche geworfen wurden. Da die Schiedsrichter offenbar gezielt getroffen wurden, ist bei der Strafzumessung ohnehin ein erhöhter Faktor anzuwenden. Da es zudem bereits zum dritten Mal in dieser Saison in Bayreuth zu Spielunterbrechungen oder Werfen von Gegenständen in Richtung Schiedsrichtern kam, sieht sich die Ligagesellschaft gezwungen, eine deutliche Geldstrafe in Höhe von 3.000,00 € auszusprechen. Diese entspricht den Vorgaben der Ligagesellschaft für die Sanktionierung von Werfen von Gegenständen, welche stufenweise angehoben wird.
 
"Als Ligagesellschaft sind wir verpflichtet und willens die Aktiven auf dem Eis zu schützen. Hierzu zählen unmittelbar auch die Schiedsrichter, ohne die die Durchführung unserer Eishockeyspiele undenkbar ist. Bei aller Emotion während der DEL2-Spiele dulden wir es nicht, dass Aktive, seien es Spieler oder Schiedsrichter, von Zuschauern gezielt beworfen werden. Das schadet dem Ansehen unseres Sports und vor allem dem jeweiligen Heimclub als Ausrichter des Spiels", so DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch.
 
Der Appell geht dabei ganz klar an die Fans im Eisstadion, das Spiel und die eigene Mannschaft zu unterstützen, alle anderen Spielteilnehmer jedoch als notwendigen Teil des Spiels zu respektieren.