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Perspektivspieler für die Selber Wölfe

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Foto: Selber Wölfe | 12.10.2022

Mit dem 19-jährigen Stürmer Konstantin Melnikow bekommen die Wölfe einen weiteren talentierten Spieler in den Kader

Konstantin Melnikow wird bei den Selber Wölfen mit einem DEL2-Fördervertrag ausgestattet und ist neben dem DEL2-Team auch für die U20 als auch für den Oberliga-Kooperationspartner Höchstadter EC spielberechtigt. Der junge Mann bringt eine gute Ausbildung sowie viel Ehrgeiz mit nach Selb. Dort will man hart mit ihm arbeiten, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Melnikow ist in Erfurt geboren und lernte beim dortigen EHC Erfurt das Schlittschuhlaufen und Eishockeyspielen. Über den ESC Dresden ging es dann nach Ingolstadt in die U17 des Penny-DEL-Standorts, ehe Konstantin in der Saison 2019/2020 zu den Jungandlern Mannheim ins DNL-Team wechselte. Letzte Saison lief Melnikow, der neben der deutschen auch die russische Staatsbürgerschaft besitzt, in der internationalen Nachwuchsliga MHL für den russischen Klub Kapitan Stupino auf. Der Rechtsschütze genoss somit eine sehr gute Ausbildung, auf die das Trainerteam der Selber Wölfe nun aufbauen will.

„Konstantin Melnikow ist ein Perspektivspieler, der bei uns in der DEL2, aber auch in Höchstadt in der Oberliga sowie in unserer U20 seine Einsätze bekommen wird. Konstantin ist ein wendiger, schneller Spieler. Er kann gut mit der Scheibe umgehen und bringt viel Potenzial mit. Natürlich liegt aber auch noch einiges an Arbeit vor uns, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen“, beschreibt Wölfe-Headcoach Sergej Waßmiller seinen neuen Schützling, den er gemeinsam mit seinem Trainerteam in den nächsten beiden Jahren
weiterentwickeln möchte.

Melnikow beschreibt sich selbst als „einen Spieler, der das Körperspiel mag und Zug zum Tor hat“. Vor seinem Engagement in Selb gab es zunächst ein ausgiebiges gegenseitiges Kennenlernen, wie uns der 19-Jährige verrät: „Ich war letzte Woche zum Probetraining eingeladen. Da konnte ich mir alles in Ruhe anschauen und das Team wie auch den Standort kennenlernen. Auf der anderen Seite konnten auch mich alle kennenlernen. Mir hat es hier gleich gefallen und scheinbar konnte ich auch überzeugen. Jetzt freue ich mich darauf, ab sofort für Selb auflaufen zu dürfen, zumal hier eine super Atmosphäre herrscht.“ Der gebürtige Erfurter spielte in der vergangenen Saison für den russischen Klub Kapitan Stupino in der internationalen Juniorenliga MHL: „Die MHL ist qualitativ schon ein Stück besser als die DNL. Eigentlich in allen Belangen, insbesondere bei Leistung, Geschwindigkeit und Körpersprache. Es wird auch deutlich mehr von den Spielern abverlangt. So waren wir meistens dreimal am Tag am Eis und hatten zusätzlich noch Krafttraining“, gibt der junge Stürmer einen Einblick in seine letzte Station. Nun möchte er diesen Drive aus der vergangenen Saison mit in die Zukunft nehmen: „Persönlich möchte ich eine sehr gute Saison spielen und mit dem Team
möglichst weit kommen.“