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Crimmitschaus Goalie Ryan Nie für zwei Spiele gesperrt

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Foto: City Press | 22.03.2017

Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Vergehen gemäß IIHF Regel 219 I und III vorliegt und der Schiedsrichter sein Ermessen ordnungsgemäß ausgeübt hat.
 
Der Disziplinarausschuss hält die Sperre von zwei Spielen in Verbindung mit der Geldstrafe für angemessen.
 
Wie die Videobilder zeigen, fängt der Torwart Nie nach Spielende einen Faustkampf mit dem Spieler Alanov an. Dem Disziplinarausschuss ist bewusst, dass Alanov Nie kurz nach Spielende mit einem gechippten Puck gegen den Schoner provoziert hat. Dieses rechtfertigt allerdings nicht eine solche Reaktion des Spielers Nie. Alleine diese Tatsache zieht laut IIHF Regel 219 III eine Mindestsperre von einem Spiel nach sich.
 
Des weiteren schlägt der Spieler Nie seinen Gegenspieler Alanov mit seinem Blocker und trifft diesen am Kinn/Mund. Auch diese Tatsache zieht nach Regel 219 I eine Mindestsperre von einem Spiel nach sich.
 
Zudem bürgen Auseinandersetzungen nach Spielende ein hohes Eskalationspotenzial.
Eine alleinige Schuld Nies sieht der Disziplinarausschuss aufgrund der Provokation Alanovs nicht. Somit konnte von einer höheren Bestrafung abgesehen werden.