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Järvenpää: „Wir müssen unbedingt unsere Abwehrleistung verbessern“

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Foto: Thomas Heide und City Press | 05.10.2017
Steer: „Wir agieren insgesamt noch mehr verkrampft und zu statisch

Volle Kraft voraus: Nach einigen Spieltagen mit sechs Begegnungen kehrt die DEL2 wieder in den normalen Spieltag-Alltag zurück. Dabei gibt es am Freitagabend einige Duelle mit dem jeweiligen Tabellennachbar. Dies verspricht umkämpfte und spannende Partien zum Start in das Wochenende.

Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken

Am Freitagabend empfängt Weißwasser die Heilbronner Falken. Dabei trifft der Tabellenzwölfte auf den Tabellendreizehnten – beide Clubs trennt lediglich ein Punkt. Sicherlich sind beide Mannschaften mit den bisherigen Ergebnissen noch nicht zufrieden, umso motivierter gehen die Teams am Freitag in das Aufeinandertreffen gegen den direkten Tabellennachbar. Gerade auf fremden Eis holten die Falken alle bisherigen Punkte. Somit sind die Sachsen gewarnt. Die Defensive der Füchse war zuletzt angeschlagen. Diese Woche gab es jedoch Entwarnung bei Verteidiger Steven Bär. Der Abwehrspieler wird voraussichtlich am Freitag einsatzfähig sein. Wenn Bär rechtzeitig fit wird, trifft der Abwehrspieler auf alte Bekannte. Der 24-Jährige trug in der vergangenen Saison noch das Falken-Trikot – ebenso jetziger Füchse-Spieler Marius Stöber. In fünf Spielen kassierten die Sachsen insgesamt 22 Gegentore – dies gilt es zu verbessern. Sowohl Weißwasser als auch Heilbronn wollen im Tabellennachbar-Duell unbedingt die wichtigen Punkte holen. Welchem Club das gelingt, zeigt sich am Freitag ab 19:30 Uhr im Fuchsbau.

Füchse-Cheftrainer Hannu Järvenpää: „Heilbronn hat eine gute Mannschaft mit vielen neuen Gesichtern. Sie können besser Eishockey spielen, als es aktuell die Tabelle aussagt. Wenn wir gewinnen wollen, dann müssen wir unbedingt unsere Abwehrleistung verbessern. Sonst wird es schwer mit dem zweiten Saisonsieg“

Dresdner Eislöwen – EC Bad Nauheim

Dresden gegen Bad Nauheim – Platz sechs gegen Rang fünf: Beide Clubs haben aktuell zehn Zähler auf ihrem jeweiligen Punktekonto. Allersings haben die Kurstädter ein Spiel weniger absolviert als die Elbestädter. Es wird ein Duell auf Augenhöhe erwartet und beide Teams wollen das Kräftemessen für sich entscheiden. Im Vergleich zur vergangenen Saison sind die Dresdner besser in die Spielzeit gestartet als im Jahre 2016, doch Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer ist noch nicht mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden: „Natürlich sind wir nicht begeistert, wie wir bisher die Punkte gemacht haben. Wichtig ist aber, dass wir sie gemacht haben, denn Eishockey ist am Ende des Tages ein Ergebnissport. Fakt ist, dass wir noch Luft nach oben haben. Wir agieren insgesamt noch mehr verkrampft und zu statisch. Daran arbeiten wir täglich. Allerdings müssen wir auch Geduld haben und verstehen, dass es ein Entwicklungsprozess ist.“  Für welche Mannschaft es am Freitagabend einen Sieg geben wird, entscheidet sich ab 19:30 Uhr in der EnergieVerbund Arena.

 

Die Spiele am 06. Oktober im Überblick:

19:30 Uhr Löwen Frankfurt – Eispiraten Crimmitschau

(HSR Marcus Brill / HSR2 Bastian Haupt / LSR1 Pascal Kretschmer / LSR2 Stefan Velkoski)

19:30 Uhr Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren

(HSR Kevin Salewski / HSR2 Volker Westhaus / LSR1 Lisa Linnek / LSR2 Martin Schewe)

19:30 Uhr EHC Freiburg – SC Riessersee

(HSR Markus Krawinkel / HSR2 Marc André Naust / LSR1 Mathias Komorek / LSR2 Dominik Pfeifer)

19:30 Uhr Lausitzer Füchse – Heilbronner Falken

(HSR Razvan Gavrilas / HSR2 Robert Paule / LSR1 Markus Berg / LSR2 Martin Berg)

19:30 Uhr Bietigheim Steelers – Tölzer Löwen

(HSR Dominic Erdle / HSR2 Daniel Kannengießer / LSR1 Michael Sauer / LSR2 Michael Zettl)

19:30 Uhr Dresdner Eislöwen – EC Bad Nauheim

(HSR Martin Holzer / HSR2 Stefan Vogl / LSR1 Dominic Borger / LSR2 Markus Eberl)

20:00 Uhr Bayreuth Tigers – Ravensburg Towerstars

(HSR Carsten Lenhart / HSR2 Ulrich Hatz / LSR1 Dominic Six / LSR2 Alexander Zislin)