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Nikolas Linsenmaier bleibt weitere vier Wochen beim EHC

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Foto: Achim Keller | 11.10.2017
Freiburgs Marc Wittfoth fällt lange aus

Die Verantwortlichen des EHC Freiburg und der Krefeld Pinguine haben sich darauf geeinigt, dass Eishockeyprofi Niko Linsenmaier bis zur Deutschland-Cup-Pause Anfang November im Breisgau bleiben wird. Der 24-jährige Mittelstürmer war im Sommer nach Krefeld in die DEL gewechselt, verpasste aufgrund zweier Verletzungen aber weite Teile der Saisonvorbereitung und bekam in den zurückliegenden vier Wochen die Möglichkeit, Spielpraxis bei seinem Heimatverein in Südbaden zu sammeln. In neun Spielen erzielte er dabei drei Tore und gab sechs Vorlagen. 

Linsenmaiers Engagement im Trikot mit dem Wolfskopf wird in enger Abstimmung mit allen Beteiligten nun um einen weiteren Monat verlängert. Bis zur Deutschland-Cup-Pause – am  Wochenende 10./12. November pausieren erste und zweite Liga wegen der Länderspiele – wird Niko Linsenmaier weiter für den EHC aufs Eis gehen. In dieser Zeit bestreiten die Blau-Weiß-Roten neun Spiele. "Nikolas bekommt in Freiburg viel Spielpraxis und ist in sämtlichen Situationen auf dem Eis. Er steigert sich von Woche zu Woche, braucht aber noch etwas Zeit", begründet Krefelds Sportdirektor Matthias Roos  die Entscheidung aus Krefelder Sicht.

Für den EHC Freiburg ist der Verbleib des Leistungsträgers im Angriff sportlich bedeutend; zuletzt bildete er zusammen mit Tobias Kunz und Chris Billich ein bewährt gefährliches Sturmtrio aus drei gebürtigen Freiburgern. Zudem kommt die Nachricht gerade zum richtigen Zeitpunkt, da Trainer und  Team eine Hiobsbotschaft verkraften müssen: Stürmer Marc Wittfoth hat sich im Spiel gegen Ravensburg eine Fraktur im oberen Körperbereich zugezogen und fällt mehrere Monate aus. Auch der ebenfalls in der oberen Körperhälfte verletzte Ben Walker wird am Wochenende noch nicht wieder einsatzfähig sein. Seine Ausfallszeit lässt sich nur schwer prognostizieren.