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Bietigheim feiert am 36. Spieltag den einzigen Auswärtssieg

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Foto: Kim Enderle | 11.01.2019
Dresden bejubelt dritten Sieg gegen Kaufbeuren / Bad Tölz siegt nach Penaltyschießen / Weitere Heimerfolge gab es für Bad Nauheim, Heilbronn, Crimmitschau und Bayreuth

Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers

Im ersten Drittel erarbeiteten sich die Ravensburger ein klares Chancenplus, doch die Bietigheimer agierten clever und verteidigten gut. Zudem brachte in der siebten Minute Frédérik Cabana die Steelers in Front. Im Powerplay baute Benjamin Zientek die Führung (11.) der Gäste aus. Kurz darauf spielten die Hausherren für 57 Sekunden in doppelter Überzahl, aber die Towerstars konnten die Scheibe nicht im Tor unterbringen. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung der Ellentaler ging es in die erste Pause. Aufgrund einer Strafzeit wenige Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels, spielte Bietigheim zu Beginn des Mittelabschnitts mit einem Mann mehr auf dem Eis. Shawn Weller sorgte im Powerplay für das dritte Tor (22.) der Schwaben. In Minute 27 kassierte Steeler Marcus Sommerfeld wegen Beinstellens eine Strafe. Die zwei Minuten waren gerade abgelaufen, als David Zucker den Spielstand für die Puzzlestädter verkürzen konnte. In Folge verbuchten die Gastgeber weitere Chancen für sich, aber Bietigheims Goalie Ilya Sharipov hielt seinen Kasten sauber. René Schoof gelang es drei Minuten vor der zweiten Pausensirene die Führung weiter auszubauen. Mit drei Toren Vorsprung ging es in die letzte Pause. Im Schlussdrittel versuchten die Gastgeber den Spielstand zu verkürzen. Die Steelers verteidigten gut und lange Zeit fiel kein Tor. Es war Daniel Schwamberger, der in der 54. Minute das zweite Tor der Towerstars erzielen konnte. Am Ende siegen die Gäste mit 4:2 und nehmen die Punkte mit nach Bietigheim. 

Steelers-Cheftrainer Hugo Boisvert: „Es hat mir sehr gefallen, wie die Jungs heute aus der Kabine gekommen sind. Wir waren von Anfang an bissig. Man hat heute gesehen, wie wichtig die Special Teams sind.“

Towerstars-Coach Jiri Ehrenberger: „Ich kann meiner Mannschaft wenig Vorwürfe machen. Bietigheim hat die Tore heute auch immer zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Drei Gegentore wett zu machen ist nicht einfach. Die Mannschaft hat heute viel investiert, aber es ist uns nicht gelungen zu gewinnen.“

Dresdner Eislöwen – ESV Kaufbeuren

Die Zuschauer sahen ein intensives und schnelles Spiel, beide Mannschaften schenkten sich auf den Eis nichts. Zunächst hatten die Hausherren die besseren Chancen, aber Kaufbeurens Goalie Stefan Vajs verhinderte die Führung der Dresdner. Mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Gäste zu guten Tormöglichkeiten. In der 13. Minute brachte ESVK-Top Scorer Sami Blomqvist sein Team in Front. Die Antwort der Elbestädter folgte lediglich 40 Sekunden später, als Eislöwe Dennis Palka zum Ausgleich einnetzte. Kurz darauf kassierte Kaufbeurens Daniel Oppolzer wegen Hakens eine Strafzeit. Im Powerplay drängten die Hausherren auf den nächsten Treffer. Zunächst traf der Puck den Pfosten des Gäste-Tors, doch wenig später markierte Dresdens Thomas Pielmeier die Führung (15.). Nach einem Konter landete in der 17. Minute die Scheibe im Tor der Allgäuer. Die Hauptschiedsrichter konsultierten daraufhin den Videobeweis – mit der Entscheidung Tor für die Blau-Weißen. Den Treffer erzielte erneut Palka. Kurz vor Ende des ersten Drittels musste Jordan Knackstedt in die Kühlbox wegen Hakens. Die Joker hatten die Chance den Anschluss zu markieren, aber Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut glänzte mit einer Parade. Somit ging es mit einer 3:1-Führung der Sachsen in die erste Pause. Im Mittelabschnitt lief die 24. Minute, als Steven Billich für die Gäste den Anschluss erzielte. Kurz darauf hatte Branden Gracel den Ausgleich auf der Kelle, aber Dresdens Schlussmann konnte dies im letzten Moment vereiteln. René Kramer konnte im eigenen Überzahlspiel den Zwei-Tore-Vorsprung für die Elbestädter wiederherstellen (34.). Im zweiten Drittel waren noch sieben Sekunden zu absolvieren, da fiel der Anschlusstreffer durch Kaufbeurens Philipp de Paly. Mit dem 4:3-Zwischenstand ging es in die Pause. Im Schlussdrittel waren zweieinhalb Minuten gespielt, da baute Nick Huard die Führung der Hausherren weiter aus. In Folge verteidigten die Sachsen clever und 14 Sekunden vor Spielende markierte Martin Davidek mit seinem Treffer in das leere Tor den 6:3-Endstand.

Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Marco Eisenhut war heute wieder sehr gut aufgelegt, war bei vielen Schüssen zur Stelle. Unser Powerplay hat heute gut funktioniert. Aber wir haben auch Fehler gemacht, die Kaufbeuren wieder die Chancen eröffnet haben. Zum Glück war Marco Eisenhut heute zur Stelle. Doch wir dürfen uns nicht immer darauf verlassen. Wir brauchen die Punkte und es ist wichtig, dass wir sie heute in Dresden behalten haben.“

ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, sind zu Recht in Rückstand geraten. Im zweiten Drittel haben wir viel besser agiert, verdient das 3:2 erzielt. Wir hatten danach gute Chancen, doch zur Zeit läuft einfach einiges gegen uns. Im letzten Drittel haben wir nochmal alles probiert, aber bei der Anzahl von Gegentoren ist es schwer noch ein Spiel zu gewinnen. Uns fehlen aktuell wichtige Spieler. In der Defensive müssen wir wieder zu alter Stärke zurückfinden. Die Saison ist noch lang.“