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Heilbronn und Weißwasser vermelden Kader-News

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Foto: Heilbronner Falken und Lausitzer Füchse | 05.06.2019
Kevin Maginot und Sebastian Hon werden Falken / Weißwasser verpflichtet Julius Karrer

Die Heilbronner Falken dürfen zwei weitere Spieler in ihrem Kader für die kommende Saison 2019/2020 begrüßen. Neben Verteidiger Kevin Maginot, der von den Löwen Frankfurt nach Heilbronn wechselt, wird zukünftig auch Stürmer Sebastian Hon (bisher Jungadler Mannheim) das Falkentrikot tragen.

Maginot war bereits in der Saison 2014/2015 für die Falken aktiv und zum damaligen Zeitpunkt mit einer Förderlizenz der Adler Mannheim (DEL) ausgestattet. Ursprünglich war Maginot als Stürmer eingeplant, aufgrund von diversen Verletzungen im Falken-Kader wurde er im Laufe der Saison dann dauerhaft als Verteidiger eingesetzt.

Auch in der darauffolgenden Spielzeit wurde Maginot mit einer Förderlizenz ausgestattet, allerdings wurde die damalige Kooperation (Heilbronn / Mannheim) nicht weitergeführt, weshalb die Kassel Huskies der neue Verein des mittlerweile 24-jährigen Mannheimer werden sollten. Nach insgesamt drei Spielzeiten für die Huskies wechselte Maginot vor der abgelaufenen Saison zu den Löwen Frankfurt und verpasste kein einziges der 67 Pflichtspiele (52 Hauptrunde/15 Playoff) für die Hessen. Insgesamt konnte er hierbei 20 Scorerpunkte (8 Tore/12 Vorlagen) erzielen und erreichte mit den Löwen Frankfurt den Einzug ins DEL2-Finale. Bei den Heilbronner Falken wird Maginot mit der Rückennummer #6 auflaufen.

Kevin Maginot: „Heilbronn hat mir in meiner ersten Profi-Saison schon sehr gut gefallen und die Organisation hat mir einen guten Start in meine Karriere ermöglicht. Die Falken sind in der DEL2 wieder auf einem guten Weg nach oben und ich möchte gerne ein Teil davon sein, die Heilbronner Falken soweit wie möglich in den Playoffs zu bringen.“

Atilla Eren (Geschäftsführer Heilbronner Falken): „Ich habe die Entwicklung von Kevin in den letzten Jahren verfolgt und kann mich noch sehr gut an seine ersten Einsätze als Verteidiger in der Saison 14/15 erinnern. Mittlerweile konnte er eine Menge an Erfahrung sammeln und ich freue mich darüber, dass er wieder nach Heilbronn zurückkehren wird.“

Neu bei den Falken ist hingegen der 19-jährige Angreifer Sebastian Hon. Dieser wird die erst kürzlich geschaffene U21-Stelle im Falkenkader besetzen, die seit dieser Spielzeit als Pflicht von der DEL2 vorgeschrieben ist. Der gebürtige Darmstädter ist bereits seit sechs Jahren in der Organisation der Jungadler Mannheim aktiv und gehörte zu den Leistungsträgern der DNL-Meistermannschaft 2018/2019. Bei den Heilbronner Falken soll er zukünftig erste Erfahrungen im Profieishockey sammeln.

Atilla Eren (Geschäftsführer Heilbronner Falken): „Sebastian ist ein junges Nachwuchstalent, das mit dem neu eingeführten U21 Fördervertrag bei den Falken ausgestattet wird. In den nächsten zwei Jahren soll er kontinuierlich für den Profieishockeysport ausgebildet werden. Wir begrüßen den Beschluss der Liga zur Einführung dieser U21-Regelung und sind uns sicher, dass wir mit Sebastian diese Stelle ideal besetzen konnten.“

 Julius Karrer​ wird ein Fuchs

Die Kaderplanungen der Lausitzer Füchse gehen gut voran und wir können die Verpflichtung eines weiteren neuen Spielers vermelden. Julius Karrer kommt in den Fuchsbau. Der 18-jährige Verteidiger ist gebürtiger Berliner und kommt von den Eisbären Juniors.

Karrer ist ein talentierter Spieler, der schon in der U20-Mannschaft der Eisbären gezeigt hat, dass er ein gutes Auge für die Mitspieler hat und schnell ist. In Weißwasser soll er unter Trainer Corey Neilson die nächsten Schritte in seiner Entwicklung gehen. In der letzten Saison konnte er in 33 Spielen selbst fünf Tore erzielen und gab zehn Vorlagen.
Bisher spielte der 1,86 Meter große und 84 Kilogramm schwere Linksschütze in den Nachwuchsmannschaften der Eisbären Berlin. So war er unter anderem für die U16, die U19, das DNL-Team und die U20 der Eisbären aktiv. Er wurde aber auch bereits in den Kader der U18- und U19-Nationalmannschaft berufen.
Für Karrer wird es die erste Saison als Profispieler und wir werden ihn mit der Rückennummer 84 sehen.

Anders ist es bei Luis Rentsch. Das Weißwasseraner Eigengewächs durfte bereits in der vergangenen Saison DEL2-Luft schnuppern. Rentsch steht zwar weiterhin im Kader der Lausitzer Füchse, wird sich aber, neben der sportlichen Entwicklung, in der kommenden Saison vornehmlich auf sein Abitur konzentrieren.