Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Amtierender Meister startet mit Sieg in die Saison

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Foto: Kim Enderle | 13.09.2019

Aufsteiger siegt in Dresden / Derby-Erfolg für Kassel /Bayreuth siegt in der Verlängerung und Bad Nauheim nach Penaltyschießen / Weißwasser und Crimmitschau siegen deutlich

Ravensburg Towerstars – ESV Kaufbeuren 

Mit dem Spiel der Ravensburg Towerstars gegen den ESV Kaufbeuren wurde die Saison 2019/2020 offiziell eröffnet. Beide Mannschaften führten eine intensive Partie. Der amtierende Meister hatte zunächst die besseren Chancen und spielte mit viel Tempo. In Minute zehn netzte Ravensburgs Neuzugang Tero Koskiranta die Scheibe zur Führung ein. Kaufbeuren setzte sich in den Schlussminuten des ersten Abschnittes im gegnerischen Drittel fest. Kaufbeuren spielte in Überzahl und drängte auf den Ausgleich. Towerstars-Goalie Olafr Schmidt hielt die Führung  seiner Mannschaft bis zur ersten Pausensirene fest. Die Hausherren kamen gut aus der Kabine und wollten den Spielstand erhöhen. In der 25. Minute kassierte Joker Denis Pfaffengut eine große Strafe aufgrund eines unerlaubten Körperangriffs. In dem fünfminütigen Powerplay traf Ravensburgs Robin Just gleich zwei Mal und sorgte somit für einen Drei-Tore-Vorsprung. In Folge versuchte Kaufbeuren das Spiel zu übernehmen, aber die Oberschwaben agierten clever und Koskiranta erhöhte kurz vor der Pausensirene auf 4:0.Der letzte Spielabschnitt wurde aausgeglichen geführt, aber keine Mannschaft konnte noch ein Tor erzielen. Somit sicherten sich die Oberschwaben drei Punkte und Towerstars-Goalie Schmidt bejubelte einen Shutout. 

Towerstars-Cheftrainer Tomek Valtonen: „Es war heute Abend eine tolle Stimmung. Vielen Dank an die Fans. Heute hat die Mannschaft als Einheit gespielt, dies war am Ende der Schlüssel zum Erfolg. Aber das war nur ein Spiel - am Sonntag geht es weiter."

ESCK-Coach Andreas Brockmann: „Am Anfang war es ein enges Spiel. Spielentscheidend waren die Tore zwei und drei. Diesen Rückstand konnten wir nicht mehr wett machen. Glückwunsch an Ravensburg zum Sieg."

EC Kassel Huskies – Löwen Frankfurt

Foto: Jan-Malte Diekamm

Derbysieg für Kassel zum Auftakt: Das hessische Duell ging gleich intensiv los und nach 86 gespielten Sekunden gab es die erste Strafe. Löwe Carter Proft musste wegen eines Late Hits pausieren. Frankfurt verteidigte gut und Kassel konnte das Überzahlspiel nicht nutzen. Auch das zweite Powerplay der Huskies blieb erfolglos. Die Gäste erspielten sich ein Chancenplus im ersten Drittel, aber es ging mit einem 0:0 in die Pause. Es lief die 22. Spielminute, als Löwen-Verteidiger Maximilian Faber seine Mannschaft in Front brachte. Die Hausherren antworteten prompt. Lediglich 19 Sekunden später glich Neu-Husky Ben Duffy aus. Kassel versucht in Führung zu gehen, aber Gäste-Goalie Patrick Klein vereitelte dies. In Minute 29 passt Eduard Lewandowski auf Leon Hüttl, der die Chance zur erneuten Führung der Mainstädter nutzte. Im Powerplay gelang es den Schlittenhunden durch den Treffer von Austin Carroll den Spielstand wieder auszugleichen. Mit dem Unentschieden ging es in die zweite Pause. Im Schlussdrittel hatte Huskies-Kapitän Alexander Heinrich die Möglichkeit zur Führung,  aber Klein war zur Stelle. Die Gäste drängen nun auf das nächste Tor, aber auch hier konnte der Goalie der Nordhessen Gerald Kuhn retten. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es waren spannende Schlussminuten. Es lief die 55. Minute, da netzte Justin Kirsch den umjubelten Siegtreffer der Huskies ein. Somit sicherte sich Kassel den ersten Sieg und drei Punkte. 

Huskies-Cheftrainer Tim Kehler: „Es war eine großartige Derbyatmosphäre. Vom Level meiner Mannschaft bin ich beeindruckt, da haben wir so gespielt wie wir die ganze Saison spielen wollen."

Löwen-Coach Matti Tiilikainen: „Es war ein hohes Game Level. Man hat gesehen, dass keiner das  erste Spiel verlieren möchte. Kassel war sehr hungrig, denoch bin ich zufrieden mit meiner Mannschaft."

Dresdner Eislöwen – EV Landshut 

Foto: Claudia Bergs

Beide Teams starten energiegeladen in die Partie. Dresden konnte die ersten erspielten Torchancen jedoch nicht nutzen. In der zehnten Minute kassierte Dresdens Steven Rupprich,  aufgrund eines Checks gegen den Kopf oder Nacken, eine große Strafe. Das Spiel ging hitzig weiter und Landshut hatte gute Möglichkeitein in Führung zu gehen, aber Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut agierte sicher zwischen den Pfosten. In den letzten Spielsekunden  des ersten Drittels lag den Hausherren der erste Treffer auf der Kelle, doch der Puck verfehlt das leere Tor. Somit ging es torlos in die erste Pause. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels gab es die erste Möglichkeit für die Elbestädter, aber EVL-Torhüter Jaroslav Hübl parierte den Versuch. Kurze Zeit später die Riesenchance für die Bayern, aber Thomas Pielmeier kann für den schon geschlagenen Eisenhut klären. Dresden agierte druckvoll, aber am Schlussmann der Gäste war kein Vorbeikommen. Von den Gästen erhielt Tadas Kumeliauskas eine Strafe wegen eines Nach einer Strafe unkorrekten Körperangriffs. Dresden konnte das Powerplay durch Neuzugang Christian Kretschmann nutzen. Das Spiel nahm an Tempo zu und die Gäste agierten mit mehr Power. Ein Alleingang von Dresdens Jordan Knackstedt blieb ungenutzt. Die Hausherren verloren den Puck in der eigenen Hälfte und der Aufsteiger markiert gekonnt den Ausgleich.  Torschütze war Stephan Kronthaler in der 36. Minute. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Es waren gerade 40 Sekunden gespielt, als ein Schuss von Landshut von der Torwartkelle an den Pfosten knallte. Wenig später jubelten die Sachsen, aber das Tor wurde nicht gegeben, da der Puck die Linie überquerte, als das Tor verschoben wurde. Landshut agierte spielbestimmender, aber Dresdens Schlussmann war zur Stelle. Es war noch gut eine Minute zu spielen, da nahm Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton eine Auszeit, doch ohne Erfolg. Nach 60 Minuten stand es 1:1, sodass es in die Verlängerung ging. Es standen noch 3:32 Minuten auf der Uhr, als die Gäste das Spiel für sich entschieden. Den Siegtreffer erzielte Maximilian Forster und der EVL holt sich verdient den Sieg. 

 

EVL-Cheftrainer Axel Kammerer: "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie haben eine großartige Mannschaftsleistung heute geboten. Wir haben gegen so einen starken Gegner hier gewonnen. Das ist für uns ein großes Ereignis. Im zweiten Drittel hatten wir sehr gute Chancen. Da hätten wir nicht nur den Ausgleich haben, sondern auch führen können, vielleicht sogar auch müssen. Die Mannschaft, ich kann mich nur wiederholen, hat grandios gespielt. Und letztendlich haben wir durch eine starke Einzelaktion von unserem Kapitän Maximilian Forster das Spiel gewonnen."

 

Die Ergebnisse im Überblick:

4 - 0

(1:0;3:0;0:0)
Schüsse:
39:14 (10:6,14:2,15:6)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Tero Koskiranta (9:08/EQ), 2:0 Robin Just (28:09/PP1), 3:0 Robin Just (29:43/PP1), 4:0 Tero Koskiranta (39:47/EQ)
Zuschauer: 3.126 Strafminuten: 8 / 31 Powerplay: 2-6 / 0-4
Schiedsrichter: Brill, Marcus | Singaitis, Erich | Lamberger, Jan | Pfeifer, Dominik | Steur, Eugen

3 - 2 SO

(1:1;0:0;1:1/1:0)
Schüsse:
30:33 (5:17,10:7,12:6/3:3)

EC Bad Nauheim Alle Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 0:1 Tim Schüle (11:41/PP1), 1:1 Marcel Kahle (19:10/EQ), 1:2 Tim Schüle (44:43/PP2), 2:2 Cody Sylvester (55:39/PP1), 3:2 Cody Sylvester (5:00/OT/GWS)
Zuschauer: 2.272 Strafminuten: 14 / 16 Powerplay: 1-7 / 2-6
Schiedsrichter: Hertrich, Nicole | Lenhart, Carsten | Kontny, Dominic | Priebsch, Jan Philipp | Dietrich, Annette

3 - 2

(0:0;2:2;1:0)
Schüsse:
28:33 (7:14,13:11,8:8)

EC Kassel Huskies Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 0:1 Maximilian Faber (21:13/EQ), 1:1 Ben Duffy (21:32/EQ), 1:2 Leon Hüttl (28:09/EQ), 2:2 Austin Carroll (33:54/PP1), 3:2 Justin Kirsch (54:37/EQ)
Zuschauer: 5.078 Strafminuten: 10 / 16 Powerplay: 1-5 / 0-2
Schiedsrichter: Naust, Marc André | Vogl, Stefan | Laudan, John-Darren | Voß, Timo | Krimm, Oliver

2 - 6

(1:1;0:3;1:2)
Schüsse:
37:36 (15:12,8:12,14:12)

Heilbronner Falken Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Derek Damon (6:28/PP1), 1:1 Marius Demmler (16:36/EQ), 1:2 Vincent Schlenker (28:39/EQ), 1:3 Adrian Grygiel (31:36/EQ), 1:4 Austin Fyten (33:29/EQ), 1:5 Adrian Grygiel (40:32/EQ), 1:6 Patrick Pohl (44:24/EQ), 2:6 Tobias Möller (57:24/EQ)
Zuschauer: 1.862 Strafminuten: 8 / 10 Powerplay: 1-3 / 0-2
Schiedsrichter: Haupt, Bastian | Holzer, Martin | Haas, Thomas | Wagner, Peter | Feldmann, Andreas

3 - 2 OT

(0:1;1:0;1:1/1:0)
Schüsse:
28:41 (9:13,10:8,7:20/2:0)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 0:1 Marco Pfleger (6:43/EQ), 1:1 Tomas Schmidt (30:12/EQ), 1:2 Lubor Dibelka (57:27/EQ), 2:2 Simon Karlsson (59:43/PP1), 3:2 Simon Karlsson (1:19/OT/PP1)
Zuschauer: 1.937 Strafminuten: 12 / 20 Powerplay: 2-8 / 0-4
Schiedsrichter: Salewski,Kevin | Steinecke,Jens | Blandin,Jerome | Preiß,Maik | Kröniger, Sebastian

1 - 2 OT

(0:0;1:1;0:0/1:1)
Schüsse:
25:33 (10:14,9:10,6:7/0:2)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Christian Kretschmann (25:40/PP1), 1:1 Stephan Kronthaler (35:38/EQ), 1:2 Maximilian Forster (1:28/OT/EQ)
Zuschauer: 2.492 Strafminuten: 29 / 12 Powerplay: 1-5 / 0-2
Schiedsrichter: Fischer, Sven | Gavrilas, Razvan | Huttenlocher, Maxim | Stöber, Lukas | Dr. Hänsel, Jörg

7 - 3

(2:1;4:1;1:1)
Schüsse:
33:38 (9:11,18:14,6:13)

Lausitzer Füchse Alle Statistiken EHC Freiburg
Tore: 1:0 Jordan George (1:28/PP1), 2:0 Tomas Andres (7:23/EQ), 2:1 Nick Pageau (12:23/PP1), 2:2 Gregory Saakyan (22:37/PP1), 3:2 Joel Keussen (23:33/EQ), 4:2 Ondrej Pozivil (24:26/EQ), 5:2 Jordan George (25:06/PP1), 6:2 Daniel Schwamberger (30:21/SH1), 6:3 Luke Pither (46:15/PP1), 7:3 Joel Keussen (57:28/EQ)
Zuschauer: 2.483 Strafminuten: 22 / 10 Powerplay: 2-5 / 3-6
Schiedsrichter: Falten, Fynn-Marek | Janssen, Seedo | Linnek, Lisa | Sauerzapfe, Jakob | Wehlam, Lucas