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Pre-Playoffs-Plätze weiter hart umgekämpft

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Foto: Thomas Heide | 21.02.2020

Weißwasser siegt klar gegen Kaufbeuren / Dresden gewinnt gegen Heilbronn / Crimmitschau schlägt Landshut / Bayreuth und Ravensburg siegen nach Penaltyschießen / Bad Tölz siegt gegen Freiburg / Frankfurt gewinnt in Bietigheim

Lausitzer Füchse – ESV Kaufbeuren

Die Füchse waren zum Siegen verdammt und so starteten sie auch in die Partie. Bereits in der dritten Spielminute gingen die Hausherren durch den Treffer von Clarke Breitkreuz in Front. Lange Zeit blieb es bei der knappen Führung. Es lief die 14. Minute, als Jordan George das 2:0 für die Hausherren erzielte. Nur anderthalb Minuten später baute Daniel Schwamberger die Führung der Lausitzer weiter aus (16.). Kurz darauf musste Kaufbeurens Florin Ketterer wegen Haltens in die Kühlbox. Die Sachsen nutzten das Powerplay gekonnt und Brad Ross traf zum 4:0 (19.). Danach gab es einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Ilya Sharipov stand nun Jan Dalgic im Tor der Buron Joker. Mit dem Vier-Tore-Vorsprung verabschiedeten sich die Teams in die Pause.

Im Mitteldrittel waren die Lausitzer weiter in Torlaune: Weißwassers Breitkreuz (23.) und Darcy Murphy (27.) schraubten das Ergebnis auf 6:0 in die Höhe. Zwar erspielten sich die Gäste ein Plus an Torchancen, aber die Abschlüsse blieben ohne Erfolg. Mit dem 6:0 für Weißwasser gingen die Teams in die Kabinen.

Im Schlussabschnitt gelang es Jere Laaksonen den Ehrentreffer für die Allgäuer zu erzielen (49.). Am Ende musste Kaufbeuren eine bittere Niederlage kassieren und die Weißwasseraner holten drei wichtige Punkte.

Eispiraten Crimmitschau - EV Landshut

Die Eispiraten konnten bereits in der dritten Spielminute durch den Treffer von Vincent Schlenker in Front gehen. In einem recht ausgeglichenen ersten Drittel blieb es das einzige Tor, sodass die Hausherren mit dem 1:0 in die Pause gingen.

Im Mitteldrittel kassierte EVL-Spieler Luca Trinkberger wegen Haltens eine Strafe, aber die Westsachsen konnten kein Kapital aus dem Überzahl schlagen. Das zweite jedoch nutzten die Hausherren, als von den Gästen Tomas Plihal in der Kühlbox saß und Austin Fyten das 2:0 erzielte (30.). Eine Minute später traf Mathieu Pompei zum Anschluss für die Bayern. Mit dem 2:1 für die Pleißestädter verabschiedeten sich die Mannschaften in die nächste Pause.

Beide Teams kämpften im Schlussdrittel um jeden Zentimeter und sowohl Crimmitschau als auch Landshut wollten den nächsten Treffer erzielen. Am Ende konnte aber kein Goalie überwunden werden und somit sicherten sich die Sachsen den 2:1-Sieg und drei wichtige Punkte.

 

Bayreuth Tigers - EC Kassel Huskies

Es waren in einer intensiven Partie erst 54 Sekunden absolviert, da gab es die erste Strafe. Bayreuths Ivan Kolozvary musste wegen Hakens auf der Strafbank Platz nehmen. In eigener Unterzahl gingen die Tigers durch den Treffer von Sebastian Busch in Front. Stephan Tramm konnte für die Gäste in der neunten Minute ausgleichen. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen und die Schlussminuten des ersten Drittels waren torreich. Zunächst brachte Ville Järveläinen die Hausherren per Powerplaytor in Front (17.). Aber Husky Justin Kirsch markierte, ebenfalls in Überzahl, das 2:2 (19.). Nur 21 Sekunden später gingen die Schlittenhunde durch den Treffer von Mario Scalzo mit einer Führung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel erspielten sich die Wagnerstädter ein klares Chancenplus, aber am Husky-Goalie Gerald Kuhn war kein Vorbeikommen. Somit blieb es nach dem Mittelabschnitt bei der knappen Führung der Gäste.

Im dritten Abschnitt hatte Kassels Corey Trivino die große Chance die Führung auszubauen, aber er scheiterte am Bayreuther Schlussmann Timo Herden. Kurz danach fiel der Ausgleich. Es war Kolozvary, welcher in der 48. Minute das 3:3 markierte. Kurz vor Spielende konsultierten die Hauptschiedsrichter den Videobeweis mit der Entscheidung kein Tor für Kassel. So blieb es nach 60 Minuten bei dem 3:3 und es ging in die Overtime. Aber auch die Verlängerung brachte keinen Sieger hervor. Das Penaltyschießen entschied Bayreuth für sich und sicherte sich den zweiten Punkt.

Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken

Zunächst verbuchten die Gäste die gefährlicheren Toraktionen, aber die Falken scheiterten am Eislöwen-Goalie Riku Helenius. In der fünften Minute musste Dresdens Tom Knobloch wegen Hakens in die Kühlbox. Die Gäste konnten das Überzahlspiel jedoch nicht nutzen. Kurz darauf spielten die Hausherren mit einem Mann mehr, da Heilbronns Tim Miller nach einem Haken auf der Strafbank saß. Die Sachsen nutzten das Powerplay gekonnt und Steve Hanusch brachte seine Mannschaft in Front (9.). Kurz darauf spielten die Unterländer, nach einem hohen Stock mit Verletzungsfolge von Toni Ritter, vier Minuten in Überzahl. Die Blau-Weißen verteidigten gut und hatten selbst die große Möglichkeit zum 2:0. Am Ende überstanden die Gastgeber das Unterzahlspiel. Das Spiel blieb intensiv und das nächste Powerplay nutzten die Falken durch den Treffer von Miller (19.), zu diesem Zeitpunkt saß Dresdens Mario Lamoureux wegen Behinderung in der Kühlbox. Mit dem 1:1 ging es in die erste Pause.

Das Spiel nahm an Intensität zu. Auf beiden Seiten gab es eine Strafe und bei Vier-gegen-Vier brachte Mario Lamoureux die Elbestädter in Führung (22.). Diese hatte bis in Minute 33 Bestand, als Falke Kevin Maginot den Puck zum 2:2 einnetzte. Kurz darauf brachte Timo Walther die Hausherren wieder in Front (36.) und im Powerplay fiel durch Ritter das 4:2 (39.) für Dresden. Nur zwölf Sekunden später markierte Heilbronns Bryce Gervais den Anschlusstreffer. Mit der knappen 4:3-Führung der Hausherren ging es in die nächste Pause.

Im Schlussabschnitt glich Heilbronns Davis Koch in Überzahl aus (53.), aber Petr Pohl sorgte für den entscheiden Treffer. Somit sicherten sich die Eislöwen den Heimsieg und drei Punkte.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

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