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Zwei knappe Auswärtssiege in den Pre-Playoffs

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Foto: Timo Raiser / Chuc Fotografie | 06.03.2020

Kaufbeuren und Dresden entscheiden Spiel 1

EC Bad Nauheim – Dresdner Eislöwen

Beide Mannschaften verteidigten in den Anfangsminuten gut und die großen Chancen blieben Mangelware. In der fünften Spielminute gab es die erste Strafe und Bad Nauheims Jesper Kokkila musste wegen eines Checks mit dem Stock pausieren. In Unterzahl gab es eine gute Möglichkeit für die Hausherren – aber ohne Erfolg. Nur 18 Sekunden nach der ersten Strafzeit kassierte Zach Hamill eine Zwei-plus-Zwei-Strafe aufgrund eines hohen Stocks. Die Dresdner konnten jedoch aus der doppelten Überzahl und dem einfachen Powerplay kein Kapital schlagen. Es lief die zehnte Minute, als EC-Spieler Tyler Fiddler nach einem Bandencheck in die Kühlbox verwiesen wurde. Diesmal nutzten die Sachsen das Überzahlspiel durch den Treffer von René Kramer (12.). Eislöwe Nick Huard traf wenig später zur 2:0-Pausenführung für die Gäste.

Im Mitteldrittel waren 22 Sekunden gespielt, da kassierte Dresdens Steve Hanusch nach einem Haken zwei Minuten. Die Roten Teufel spielten druckvoll, konnten jedoch kein Tor erzielen. Aber wenig später war es soweit, als Andrej Bires in Minute 25 den Anschlusstreffer markierte. Bad Nauheim agierte weiterhin gut und Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi nahm daraufhin eine Auszeit (28.). Diese tat den Elbestädtern gut und sie fanden wieder besser in die Partie. Mit einem Doppelschlag binnen 73 Sekunden bauten die Sachsen ihre Führung aus. Für die Tore sorgten Kevin Lavallée (36.) und Stürmer Huard (37.). Mit der 4:1-Führung für die Eislöwen verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

​Im dritten Spielabschnitt gelang es Bad Nauheims Stürmer Hamill den Spielstand zu verkürzen (43.). Kurz darauf gab es die nächste gute Möglichkeit, aber diese blieb ungenutzt. Im Gegenzug erhöhten die Eislöwen durch den Treffer von Mario Lamoureux den Spielstand (44.). Es lief die 52. Spielminute, da traf erneut Bires für die Hausherren. Nur 47 Sekunden später machte der Stürmer mit seinem Anschlusstreffer seinen Hattrick perfekt. Die Hessen versuchten noch einmal alles und nahmen ihren Torhüter vom Eis, aber es konnte kein weiterer Treffer erzielt werden. Somit sicherten sich die Dresdner den 5:4-Sieg und benötigen noch einen Sieg für das Viertelfinale. 

4 - 5

(0:2;1:2;3:1)
Schüsse:
33:20 (7:7,16:4,10:9)

EC Bad Nauheim Alle Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 0:1 René Kramer (11:09/PP1), 0:2 Nick Huard (17:46/EQ), 1:2 Andrej Bires (24:45/EQ), 1:3 Kevin Lavallée (35:00/EQ), 1:4 Nick Huard (36:13/EQ), 2:4 Zach Hamill (42:52/EQ), 2:5 Mario Lamoureux (43:58/EQ), 3:5 Andrej Bires (51:06/EQ), 4:5 Andrej Bires (51:53/EQ)
Zuschauer: 2.179 Strafminuten: 14 / 10 Powerplay: 0-4 / 1-6
Schiedsrichter: Haupt, Bastian | Oswald, Christian | Sauer, Michael | Weger, Thomas | Winkes, Doris

 

Bietigheim Steelers – ESV Kaufbeuren

In der Partie waren gerade 65 Sekunden absolviert, da kassierte Bietigheims Alexander Preibisch eine Strafe wegen Beinstellens. Kaufbeuren nutzte das Powerplay durch den Treffer von Sami Blomqvist gekonnt zur Führung (3.). Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Gut anderthalb Minuten später markierte Myles Fitzgerald den Ausgleich für die Schwaben. Das Spiel war intensiv und beide Mannschaften schenkten sich nichts. In der 15. Minute brachte Matt McKnight die Steelers in Front. Das 2:1 für die Ellentaler war gleichzeitig der Pausenstand.

Auch im Mittelabschnitt gab es früh eine Strafe gegen die Gastgeber, als Benjamine Zientek wegen Hakens pausieren musste. Erneut nutzten die Joker das Überzahlspiel und es war Joseph Lewis, der die Scheibe einnetzte (24.). Somit stand es 2:2. Kurz darauf musste Kaufbeurens Calvin Pokorny wegen eines Beinstellens auf die Strafbank, aber Bietigheim konnte das Powerplay nicht nutzen. Wenig später traf Florian Thomas zur Führung für die Buron Joker (28.). Beide Mannschaften hatten weitere Chancen, aber es blieb bei der knappen Führung für die Gäste. Bietigheims Lukas Laub wurde im Gesicht von einem Puck getroffen und Blut war auf dem Eis. Aus diesem Grund wurde die Pause vorgezogen.

Es waren erst wenige Sekunden gespielt, da kassierte ESVK-Goalie Ilya Sharipov eine Matchstrafe. Für ihn stand nun Jan Dalgic zwischen den Pfosten. Im Powerplay fiel durch McKnight der Ausgleich (45.) für die Steelers. Lange Zeit blieb es bei dem Unentschieden. Es standen noch 32 Sekunden auf der Uhr, als der nächste Treffer fiel. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und gaben den Treffer für Kaufbeuren. Torschütze war Jere Laaksonen. Somit sicherten sich die Allgäuer den 4:3-Erfolg und den Matchpuck für Sonntag.

3 - 4

(2:1;0:2;1:1)
Schüsse:
32:29 (8:9,11:9,13:11)

Bietigheim Steelers Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Sami Blomqvist (2:39/PP1), 1:1 Myles Fitzgerald (4:07/EQ), 2:1 Matt McKnight (14:56/EQ), 2:2 Joseph Lewis (23:25/PP1), 2:3 Florin Ketterer (27:43/EQ), 3:3 Matt McKnight (44:10/PP1), 3:4 Jere Laaksonen (59:28/EQ)
Zuschauer: 2.473 Strafminuten: 22 / 47 Powerplay: 1-5 / 2-3
Schiedsrichter: Salewski, Kevin | Westhaus, Volker | Dietrich, Jonas | Hendrik, Pernt | Feicht, Susanne