Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Landshut mit Heimsieg gegen Dresden

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Foto: Christian Fölsner | 11.12.2020

Bad Nauheim zu Hause weiter ungeschlagen / Frankfurt gewinnt gegen Kaufbeuren / Crimmitschau dreht 0:3-Rpckstand in einen Sieg / Bietigheim mit Auswärtserfolg

EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse

Für die Füchse war es die erste Partie nach einer längeren Quarantäne-Zeit und für die Roten Teufel war es innerhalb der letzten acht Tagen das vierte Spiel. In der dritten Minute hatte Bad Nauheim durch Stefan Reiter die erste gute Chance in dem Duell, aber der Puck knallte an das Torgehäuse. Chancen gab es auf beiden Seiten, wobei die Goalies stets zur Stelle waren. Die Füchse erspielten sich am Ende sogar ein Chancenplus, aber es ging nach 20 Minuten torlos in die Pause.

Zu Beginn des Mittelabschnitts hatte Bad Nauheims Luis Üffing die große Chance, aber Füchse-Goalie Mac Carruth parierte.  Wenig später scheiterte Cason Hohmann am Schlussmann der Weißwasseraner. EC-Spieler Reiter kassierte wegen Stockschlags eine Strafe und die Lausitzer nutzten das Überzahlspiel zur Führung. Torschütze war Neuzugang Jonathon Martin in der 28. Minute. Die Gäste verteidigten gut und konnten selbst einen weiteren Treffer erzielen. Brad Ross (34.) fälschte den Schuss von seinen Teamkollegen Tomas Andres ab. Mit der Zwei-Tore-Führung der Sachsen verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Da in der 40. Minute Weißwassers Martin wegen Beinstellens in die Kühlbox musste, spielten die Roten Teufel zu Beginn des Schlussabschnitts für anderthalb Minuten in Überzahl. Nach erst acht gespielten Sekunden kassierte Fuchs Andres nach einem Beinstellen ebenfalls eine Strafe und Bad Nauheim hatte doppelte Überzahl. Dies nutzten die Hausherren gekonnt und Andreas Pauli erzielte den Anschluss. Nur 33 Sekunden danach folgte der Ausgleich von Hohmann. Damit war die Partie wieder offen. In Folge hatten beide Mannschaften ihre Chancen, aber die Goalies hielten ihr Team im Spiel. Es war dann Christoph Körner, der die Kurstädter in Minute 50 zum ersten Mal am Abend in Front brachte. Eine Sekunde vor Spielende markierte Bad Nauheims Hohmann mit seinem Treffer in das leere Tor den 4:2-Endstand. Kurz nach dem Tor kassierte Weißwassers Nicholas Ross nach einem Check gegen den Kopf oder Nacken eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe.

EV Landshut – Dresdner Eislöwen

Bereits in der zweiten Minute gelang es den Eislöwen durch Louis Trattner in Führung zu gehen. Es war eine ausgeglichenes erstes Drittel und auf beiden Seiten gab es Möglichkeiten, aber sowohl Dresdens Torhüter Riku Helenius als auch EVL-Goalie Jaroslav Hübl vereitelten lange Zeit weitere Tore. Es lief die 16. Minute, da parierte Helenius zunächst einen Schuss, doch Henry Martens schnappte sich die Scheibe und netzte diese per Bauerntrick für Landshut zum Ausgleich ein. Kurz vor der Pausensirene hatten die Sachsen die große Chance zur Führung, aber Maximilian Brandl vereitelte dies. Mit dem 1:1 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Zu Beginn des Mittelabschnitts verpassten es die Eislöwen erneut in Front zu gehen. Auf der Gegenseite gelang es den Niederbayern in Minute 28 durch Sebastian Busch in Führung zu gehen. Das Spiel wog weiter hin und her und keine zwei Minuten später markierte Dresdens Vladislav Filin den Ausgleich. Der Torschütze verpasste wenig später den Führungstreffer. Die erste Strafe in der Partie folgte anderthalb Minuten vor Drittelende und Christian Neuert musste wegen Stockschlags pausieren. Landshut nutzte dies gekonnt und Felix Schütz brachte seine Mannschaft wieder in Front. Mit dem 3:2 ging es in die Pause.

Im Schlussdrittel kassierte Martens wegen Hakens eine Strafe, aber die Gastgeber überstanden das Unterzahlspiel. Die Dresdner drängten in Folge auf den Ausgleich, aber Neuert traf nur den Pfosten. Dies bestätigten auch die Hauptschiedsrichter im Videobeweis. In Minute 47 musste Zach O'Brien nach einem Beinstellen pausieren. Die Blau-Weißen versuchten das 3:3 zu erzielen, aber ohne Erfolg. Erfolgreicher waren hingegen die Landshuter, als Maximilian Forster das Spielgerät zum 4:2 einnetzte. Auch kurz darauf landete erneut ein Schuss der Sachsen am Torgehäuse. Es lief die 55. Minute, da schoss EVL-Spieler Martens von der roten Linie in Richtung Gäste-Tor, der Puck landete auf dem Tor, sprang von da an den Rücken des Goaliea und dann in den Kasten hinein. Somit sicherte sich der EVL den 5:2-Erfolg gegen Dresden.

Löwen Frankfurt – ESV Kaufbeuren

In der Partie waren gerade einmal 82 Sekunden gespielt, da gab es die erste Strafe und Löwe Martin Buchwieser musste nach einem hohen Stock in die Kühlbox. Joker Branden Gracel scheiterte an Bastian Kucis gleich zwei Mal. Als Frankfurt wieder komplett war, hatte sie die große Chance in Führung zu gehen, aber Sebastian Collbergs Schuss parierte ESVK-Goalie Stefan Vajs stark. Kurz darauf spielten die Hausherren in Überzahl, aber Kaufbeuren störte früh und überstand das Unterzahlspiel unbeschadet. Wenig später fiel dann der erste Treffer durch Kaufbeurens Gracel (8.). Von den Gästen kassierte Philipp Krauß eine Strafe nach einem Beinstellen und die Mainstädter nutzten dieses Powerplay durch den Treffer von Manuel Strodel (13.). Die nächste gute Chance hatten wieder die Allgäuer, doch Joseph Lewis verpasste das Tor knapp. Auf der Gegenseite waren die Gastgeber erfolgreich, als Adam Mitchell seine Löwen in Front brachte. Mit dem 2:1-Zwischenstand ging es in die erste Pause.

Die Buron Joker kamen gut aus der Kabine und Daniel Oppolzer (23.) konnte den Ausgleichstreffer markieren. Nur 80 Sekunden später legte der ESVK nach, als zunächst Max Lukes Löwen-Goalie Kucis prüfte, dieser abprallen ließ und Gracel (24.) den Nachschuss verwertete. Die Hessen brauchten für eine Antwort nicht lang und Kapitän Mitchell (28.) glich den Spielstand aus.  In der 32. Minute kassierte Kaufbeurens Florian Thomas nach einem Stockschlag eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Frankfurts Marius Erk bekam wegen übertriebener Härte zwei Minuten. Somit spielten sie für 120 Sekunden Vier gegen Vier und anschließend agierten die Hausherren drei Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis – Tore fielen aber keine. Das Spiel blieb weiter intensiv und mit dem 3:3 gingen die Teams in die Kabinen.

Im dritten Drittel neutralisierten sich die Teams. Kaufbeurens Youngster Krauß hatte die große Möglichkeit seine Mannschaft in Front zu bringen, aber der Puck knallte an die Latte. Joker Dennis Pfaffengut musste wegen eines unerlaubten Körperangriffs auf der Strafbank Platz nehmen und Collberg (49.) erzielte im Powerplay den Führungstreffer. Die Allgäuer versuchten noch einmal alles, aber sie konnten sich für den Kampfgeist nicht belohnen. ESVK-Goalie Vais verließ das Eis zugunsten eines weiteren Feldspielers und Frankfurts Strodel markierte mit seinem Treffer in das leere Tor den 5:3-Endstand.

Die Ergebnisse im Überblick:

4 - 2

(0:0;0:2;4:0)
Schüsse:
26:35 (8:15,7:13,11:7)

EC Bad Nauheim Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 0:1 Jonathon Martin (27:45/PP1), 0:2 Brad Ross (33:58/EQ), 1:2 Andreas Pauli (40:26/PP2), 2:2 Cason Hohmann (40:59/PP1), 3:2 Christoph Körner (49:52/EQ), 4:2 Cason Hohmann (59:59/SH1/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 37 Powerplay: 2-6 / 1-4
Schiedsrichter: Apel, Mischa | Holzer, Martin | Treitl, Tobias | van Himbeeck, Frederik | Dietrich, Annette

4 - 5

(3:1;0:2;1:2)
Schüsse:
29:30 (11:8,11:14,7:8)

EC Kassel Huskies Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Ryan Olsen (6:30/PP1), 2:0 Lois Spitzner (11:15/EQ), 3:0 Clarke Breitkreuz (14:57/EQ), 3:1 Vincent Schlenker (19:07/EQ), 3:2 Willy Rudert (27:24/EQ), 3:3 Timo Gams (28:26/EQ), 4:3 Paul Kranz (42:01/EQ), 4:4 Travis Ewanyk (44:08/EQ), 4:5 Mathieu Lemay (47:48/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 2 / 18 Powerplay: 1-4 / 1-1
Schiedsrichter: Köttstorfer, Georg-Rainer | Schmidt, Eugen | Dietrich, Jonas | Pernt, Hendrik | Grunzke, Torsten

5 - 2

(1:1;2:1;2:0)
Schüsse:
36:30 (21:10,12:11,3:9)

EV Landshut Alle Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 0:1 Louis Trattner (1:52/EQ), 1:1 Henry Martens (15:25/EQ), 2:1 Sebastian Busch (27:55/EQ), 2:2 Vladislav Filin (29:42/EQ), 3:2 Felix Schütz (38:42/PP1), 4:2 Maximilian Forster (49:48/EQ), 5:2 Henry Martens (54:05/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 4 / 2 Powerplay: 1-1 / 0-2
Schiedsrichter: Westrich Sascha | Singaitis Erich | Höck Christian | Sowa Michael | Rózsa, Kathrin

2 - 5

(1:2;0:0;1:3)
Schüsse:
28:28 (11:6,4:14,13:8)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 0:1 Norman Hauner (5:45/EQ), 1:1 Maximilian Kislinger (9:50/EQ), 1:2 Riley Sheen (16:29/SH1), 1:3 Alexander Preibisch (40:28/PP1), 1:4 Norman Hauner (41:46/PP1), 2:4 Nicklas Mannes (47:06/EQ), 2:5 Riley Sheen (54:11/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 10 / 10 Powerplay: 0-5 / 2-5
Schiedsrichter: Becker, Bruce | Singer, Alexander | Schlotheuer, Stefan | Schusser, Stefan | Kröniger, Sebastian

5 - 3

(2:1;1:2;2:0)
Schüsse:
34:28 (10:8,18:11,6:9)

Löwen Frankfurt Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Branden Gracel (7:15/EQ), 1:1 Manuel Strodel (12:57/PP1), 2:1 Adam Mitchell (16:12/EQ), 2:2 Florian Thomas (22:03/EQ), 2:3 Branden Gracel (23:23/EQ), 3:3 Adam Mitchell (27:18/EQ), 4:3 Sebastian Collberg (48:30/PP1), 5:3 Manuel Strodel (59:23/EQ/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 14 / 37 Powerplay: 2-5 / 0-3
Schiedsrichter: Falten, Fynn-Marek | Fauerbach, Florian | Lamberger, Jan | Pfeifer, Dominik | Braun, Jobst