Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Erfolgreiche U20-WM mit zahlreichen DEL2-Akteuren

/media/news/660/20200107_zimmermann_benny.jpg
Foto: Benjamin Lahr | 07.01.2021

EVL-Spieler Mario Zimmermann zum besten deutschen Verteidiger bei der U20-WM gewählt

Die jungen DEB-Kufencracks sind bei der U20-Weltmeisterschaftin Kanada knapp an einer Sensation gescheitert. Nach dem historischen Erreichendes Viertelfinales musste sich die deutsche U20-Nationalmannschaft Russland mit 1:2 geschlagen geben. Zudem wurde Tim Stützle von den Medienvertretern in die Mannschaft des Turniers berufen und vom Direktorat des Weltverbandes als bester Stürmer ausgezeichnet.

Für das Team spielten auch zahlreiche bekannte Gesichter aus der DEL2 – darunter auch U21-Förderspieler und Förderlizenzspieler. Im Aufgebot standen insgesamt zwölf Akteure, die in dieser Saison bereits in der DEL2 gespielt haben oder im Kader standen. Eine großartige Auszeichnung gab es für Mario Zimmermann vom EV Landshut. Der Abwehrspieler wurde zum besten deutschen Verteidiger des Turniers gewählt. Außerdem erzielte Zimmermann den Siegtreffer in der Overtime gegen die Slowakei. Für Aufsehen sorgte auch Florian Elias. Der Stürmer der Adler Mannheim ist per Förderlizenz auch für die Heilbronner Falken spielberechtigt. Die meiste Eiszeit bei den Feldspielern bekam Bad Nauheims Förderlizenzspieler Simon Gnyp mit insgesamt 138:14 Minuten. Die jungen Talente haben gezeigt, was in ihnen steckt und trotz vieler Herausforderungen durch die Corona-Pandemie eine großartige Leistung gezeigt. Dies wurde am Ende mit dem Viertelfinaleinzug belohnt.

René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Unser Glückwunsch geht an das gesamte Team – sowohl auf dem Eis als auch an den Trainer- und Betreuerstab. Trotz suboptimalen Vorrausetzungen haben die Jungs hervorragende Leistungen abgeliefert und gezeigt, dass sie sich unter erhaltenem Vertrauen entwickeln und mit den großen Nationen mithalten können. Der deutsche Eishockey-Nachwuchs beweist damit auf dem richtigen Weg zu sein, den wir gemeinsam fortsetzen und stärken müssen."