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Heilbronn holt sich den vierten Sieg in Folge

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Foto: PMF Design | 12.01.2021

Freiburg sichert sich einen Overtime-Sieg gegen Bad Tölz

EHC Freiburg – Tölzer Löwen

In einem temporeichen Anfangsdrittel hatte Freiburgs Scott Allen in der dritten Minute die erste gute Möglichkeit, aber er konnte den Abpraller nicht einnetzen. In Folge zeigten beide Teams ein gutes Forechecking, wobei die großen Chancen ausblieben. In der zehnten Spielminute begann eine kurze Druckphase der Hausherren, in der Marvin Neher unter anderem am Löwen-Goalie Maximilian Franzreb scheiterte. Als die Gäste sich von der Druckphase befreien konnten, folgte kurz darauf der Treffer von Reid Gardiner (13.) - und die Bayern führten. Bis zur Pausensirene gab es auf beiden Seiten noch Möglichkeiten ein Tor zu erzielen, aber es blieb bei der knappen Führung der Buam.

Im Mitteldrittel gab es die ersten Strafzeiten und EHC-Spieler Nikolas Linsenmaier kassierte insgesamt vier Minuten nach übertriebener Härte und wegen eines Checks mit dem Stock. Zudem bekam Löwe Luca Tosto, ebenfalls wegen übertriebener Härte, eine Zwei-Minuten-Strafe. Die Breisgauer konnten das Überzahlspiel jedoch nicht nutzen. Es lief die 32. Spielminute, als Niklas Heinzinger die Führung der Gäste ausbaute. Kurz darauf musste der Tölzer Sasa Martinovic wegen Hakens auf der Strafbank Platz nehmen. Die Freiburger brauchten nur elf Sekunden im Powerplay und Christian Billich (33.) erzielte den Anschlusstreffer. Der EHC versuchte den Ausgleich zu markieren, aber Franzreb war zur Stelle. Luca Tosto stellte in Minute 38 den Zwei-Tore-Abstand für Bad Tölz wieder her.

Nur elf Sekunden waren im dritten Spielabschnitt absolviert, da traf Billich zum erneuten Anschluss. Freiburgs Andreé Hult kassierte kurz darauf wegen Hakens eine Strafzeit, aber die Hausherren überstanden das Unterzahlspiel. Hult war wieder zurück auf dem Eis und der Schwede netzte die Scheibe zum 3:3 ein. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten ihre Tor-Entscheidung. Mit dem Ausgleich war die Partie wieder offen und die Wölfe agierten weiterhin druckvoll. Mit zunehmender Spieldauer kamen auch die Gäste auch wieder besser in die Partie und hatten ihre Torgelegenheiten. Drei Minuten waren noch zu absolvieren, da musste Peter Spornberger nach einem Beinstellen auf der Strafbank der Gastgeber Platz nehmen, aber die Bad Tölzer konnten aus dem Powerplay kein Kapital schlagen. In der verbleibenden Spielzeit blieb es bei dem Unentschieden, sodass es in die Verlängerung ging. Die Overtime dauerte jedoch nur 15 Sekunden, da Hult den Siegtreffer für die Wölfe erzielte. Somit sicherte sich Freiburg den 4:3-Erfolg und den zweiten Punkt.

Heilbronner Falken – Lausitzer Füchse

Nach einem eher verhaltenen Start beider Mannschaften, folgte in der zehnten Minute die erste Strafzeit und Fuchs Kale Kerbashian musste wegen Stockschlags pausieren. Die Falken nutzen das Überzahlspiel und Justin Kirsch (12.) traf zum 1:0. Wenig später kassierte Weißwassers Ondrej Pozivil eine Strafe wegen Haltens. Die Lausitzer waren gerade wieder komplett, da markierte Kevin Maginot das 2:0 für die Hausherren. Mit dieser Zwei-Tore-Führung verabschiedeten sich die Teams in die Pause.

Nach 79 gespielten Sekunden im Mittelabschnitt spielten die Sachsen erstmals am Abend in Überzahl, da Falke Tim Miller nach einem Beinstellen in der Kühlbox saß. Jedoch konnten die Füchse das Powerplay nicht zum Anschlusstreffer nutzen. Auch bei Vier-gegen-Vier, da auf beiden Seiten ein Spieler auf der Strafbank war,  fiel kein Treffer. Zwar gab es auf beiden Seiten einige Torgelegenheiten, aber keine Mannschaft konnte ein Tor im zweiten Drittel erzielen.

Im Schlussabschnitt kassierte Fuchs Bennet Roßmy zwei plus zwei Strafminuten wegen hohen Stocks und die Unterländer trafen im Powerplay zum 3:0. Torschütze war Bryce Gervais in der 46. Minute. Das Spiel blieb weiter intensiv und die Mannschaften schenkten sich nichts. Nach einem Faustkampf zwischen Weißwassers  Brad Ross und Heilbronns Matthew Neal kassierten beide Strafzeiten und da dieser ohne Handschuhe stattfand gab es noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe dazu. Auch in Folge gab es auf beiden Seiten noch weitere Undiszipliniertheiten. Die Falken verteidigten ihre Führung weiterhin clever. Bei noch fast vier Minuten auf der Uhr nahm Füchse-Cheftrainer Corey Neilson seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und kurz darauf eine Auszeit. Die Sachsen konnten in Minute 58 durch den Treffer von Pozivil den Spielstand verkürzen. Das Tor der Gäste blieb weiter leer und Falke Kirsch nutzte diesen Umstand und markierte den 4:1-Endstand. Somit sicherten sich die Falken den vierten Sieg in Folge.

Die Ergebnisse im Überblick:

4 - 3 OT

(0:1;1:2;2:0/1:0)
Schüsse:
32:30 (12:10,10:7,9:13/1:0)

EHC Freiburg Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 0:1 Reid Gardiner (12:25/EQ), 0:2 Niklas Heinzinger (31:05/EQ), 1:2 Christian Billich (32:11/PP1), 1:3 Luca Tosto (37:27/EQ), 2:3 Christian Billich (40:11/EQ), 3:3 Andreé Hult (45:48/EQ), 4:3 Andreé Hult (0:15/OT/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 4 Powerplay: 1-1 / 0-3
Schiedsrichter: Brill, Marcus | Westrich, Sascha | Kalnik, Thomas | Pfeifer, Dominik | Stegner, Lutz

4 - 1

(2:0;0:0;2:1)
Schüsse:
40:36 (15:14,13:14,12:8)

Heilbronner Falken Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Justin Kirsch (11:23/PP1), 2:0 Kevin Maginot (18:52/EQ), 3:0 Bryce Gervais (45:33/PP1), 3:1 Ondrej Pozivil (57:46/EQ), 4:1 Justin Kirsch (59:33/EQ/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 44 / 52 Powerplay: 2-6 / 0-2
Schiedsrichter: Schadewaldt, Christopher | Schütz, Markus | Heffner, Tim | Milling, Christopher | Feldmann, Andreas