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Achter Sieg in Folge und Tabellenplatz zwei für Freiburg

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Foto: Achim Keller | 21.02.2021

Comeback-Sieg der Falken gegen die Füchse

EHC Freiburg – Tölzer Löwen

Im Spitzenspiel der DEL2 hatten die Hausherren gleich in der ersten Minute die Möglichkeit zur Führung, aber der Pfosten war im Weg. Kurz darauf kassierten die Wölfe die erste Strafe und Marvin Neher musste nach einem Beinstellen pausieren. Die Tölzer kamen schnell in die Powerplay-Formation, aber die Breisgauer überstanden das Unterzahlspiel ohne Probleme. In Folge hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten, doch es war der EHC, der eine nutzte. Torschütze zum 1:0 war Neher in der neunten Minute. Bad Tölz versuchte auszugleichen, aber Freiburgs Goalie Ben Meisner war stets zur Stelle. Die Hausherren hatten durch Gregory Saakyan eine gute Torgelegenheit, aber es ging mit dem 1:0 in die Pause.

Die Löwen kamen gut aus der Kabine und konnten nach 23 gespielten Sekunden im Mittelabschnitt durch Reid Gardiner den Ausgleich markieren. Wenig später scheiterten die Freiburger Scott Allen und Christian Billich an Löwen-Goalie Maximilian Franzreb. Kurz darauf verpassten es die Gäste den Führungstreffer zu erzielen. Es lief die 31. Minute, da hatte Jordan George die Führung auf der Kelle, aber der Puck knallte an das Torgehäuse. Wegen zu vielen Spielern auf dem Eis bekamen die Gäste die erste Strafzeit. Die Wölfe benötigten lediglich 15 Sekunden im Powerplay, bis der Führungstreffer durch Allen (36.) fiel. Kurz darauf gab es für Bad Tölz die große Chance zum Ausgleich, aber das Spielgerät traf nur den Pfosten. Die Bayern versuchten weiterhin das 2:2 zu erzielen, aber mit dem 2:1 für den EHC verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Schlussdrittel waren 26 Sekunden absolviert, als Nick Pageau die Führung für den EHC ausbaute. In Folge erhöhten die Löwen den Druck und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Dieser fiel in Minute 57, als Marco Pfleger die Scheibe einnetzte. Freiburgs Saakyan eroberte den Puck hinter dem Gäste-Tor, gab den Pass zu Evan Mosey, der den 4:2-Endstand markierte. Somit sicherten sich die Breisgauer den achten Sieg in Folge und klettern auf Platz zwei in der Tabelle.

Heilbronner Falken – Lausitzer Füchse

Sowohl für Heilbronn als auch für Weißwasser war diese Partie eine sehr wichtige und die Füchse gingen früh in Front. Nach einem Bullygewinn kam der Puck zu Rylan Schwartz, der die Scheibe einnetzte. Die Falken zeigten sich davon nicht beeindruckt und antworteten nach nur 66 Sekunden durch den Ausgleichstreffer von Dylan Wruck. Die Lausitzer setzten sich danach im gegnerischen Drittel fest und Tomas Andres brachte die Sachsen wieder in Front. Kurz darauf hatte Schwartz die nächste Chance, aber der Puck traf nur die Latte. In Folge drängten die Unterländer auf den Ausgleich, aber Füchse-Goalie Tobias Ancicka war wachsam. Die erste Strafe in der Partie gab es in der 16. Minute und Nicholas Ross pausierte nach einem Beinstellen. Im Powerplay hatten die Hausherren das 2:2 auf der Kelle, aber der Puck traf lediglich den Pfosten. Somit überstanden die Sachsen das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Mit der knappen Führung der Gäste gingen die Teams in die Kabinen.

Wie bereits im ersten Drittel konnten die Sachsen einen frühen Treffer erzielen. Es war Andrew Clark, der nach 70 gespielten Sekunden im Mitteldrittel das 3:1 für Weißwasser erzielte. Daraufhin vollzog Falken-Cheftrainer Bill Stewart einen Wechsel auf der Torhüter-Position. Für Arno Tiefensee stand nun Florian Mnich zwischen den Pfosten. Das Spiel nahm an Intensität zu und die Mannschaften schenkten sich nichts. Binnen einer Minute kassierten die Weißwasseraner zwei Strafzeiten und Heilbronn spielte über eine Minute in doppelter Überzahl, aber sie konnten daraus kein Kapital schlagen. Wenig später waren die Lausitzer erfolgreich und Schwartz (31.) baute mit seinem Treffer die Führung der Füchse weiter aus. Nach einem Haken von Falke Simon Thiel kam Weißwasser zu einem Powerplay, aber die Käthchenstädter überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Kurz vor der Pausensirene konnte Lukas Ribarik für Heilbronn verkürzen, sodass es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung für die Sachsen in die letzte Pause ging.

Das Schlussdrittel begann mit einem Lattentreffer der Hausherren, doch in der 47. Minute fiel der Anschlusstreffer für die Unterländer. Torschütze war Davis Koch. Weißwassers Clark kassierte eine Strafe wegen Stockschlags und diesmal konnten die Heilbronner das Powerplay nutzen, als Stefan Della Rovere (51.) den Ausgleich markierte. Kurz darauf spielten die Lausitzer in Überzahl, da Heilbronns Bryce Gervais wegen Hakens in der Kühlbox saß, aber sie konnten diese nicht nutzen. Besser machten es die Hausherren. Fuchs Stephane Döring bekam zwei Minuten wegen eines unerlaubten Körperangriffs und Josh Nicholls (57.) traf zum 5:4 für die Falken. Kurz darauf die nächste Strafe und Della Rovere musste nach einem Beinstellen in die Kühlbox. Weißwassers Cheftrainer Chris Straube nahm daraufhin eine Auszeit. Doch das Powerplay währte nicht lange, da Brad Ross wegen Stockhaltens auf der Gäste-Strafbank Platz nehmen musste. Somit ging es mit Vier gegen Vier weiter und Füchse-Goalie Ancicka verließ zugunsten einen weiteren Feldspielers das Eis. Nicholls nutzte wenig später den Umstand des leeren Tores und markierte den 6:4-Endstand. Somit drehten die Heilbronner einen 1:4-Rückstand in einen Sieg und sicherten sich drei wichtige Punkte.

Die Ergebnisse im Überblick:

4 - 2

(1:0;1:1;2:1)
Schüsse:
34:37 (13:11,11:9,10:17)

EHC Freiburg Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 1:0 Marvin Neher (8:54/EQ), 1:1 Reid Gardiner (20:23/EQ), 2:1 Scott Allen (35:40/PP1), 3:1 Nick Pageau (40:26/EQ), 3:2 Marco Pfleger (56:10/EQ), 4:2 Evan Mosey (58:59/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 2 / 2 Powerplay: 1-1 / 0-1
Schiedsrichter: Brill, Marcus | Polaczek, Aleksander | Kalnik, Thomas | Spiegl, Dominik | Stegner, Lutz

6 - 4

(1:2;1:2;4:0)
Schüsse:
52:38 (16:12,18:11,18:15)

Heilbronner Falken Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 0:1 Rylan Schwartz (2:05/EQ), 1:1 Dylan Wruck (3:11/EQ), 1:2 Tomas Andres (7:04/EQ), 1:3 Andrew Clark (21:10/EQ), 1:4 Rylan Schwartz (30:35/EQ), 2:4 Arkadiusz Dziambor (39:11/EQ), 3:4 Davis Koch (46:58/EQ), 4:4 Stefan Della Rovere (50:24/PP1), 5:4 Josh Nicholls (56:35/PP1), 6:4 Josh Nicholls (59:21/EQ/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 10 / 18 Powerplay: 2-8 / 0-4
Schiedsrichter: Hozler, Martin | Lenhart, Carsten | Kriebel, Soeren | Linnek, Lisa | Feldmann, Andreas