Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Zwei klare Heimsiege am Dienstagabend

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Foto: Christian Fölsner | 16.03.2021

Kaufbeuren mit Overtime-Erfolg

EC Bad Nauheim – ESV Kaufbeuren

Die Buron Joker gingen im Duell gegen Bad Nauheim bereits in der dritten Minute durch den Treffer von Fabian Voit in Front. Auch in Folge hatten die Allgäuer gute Möglichkeiten, aber sie konnten den Puck nicht noch einmal einnetzen. Die erste Strafzeit gab es in der 14. Minute gegen ESVK-Spieler Branden Gracel nach einem Stockschlag. Dieses und ein weiteres Unterzahlspiel überstanden die Kaufbeurer ohne Gegentreffer, auch wenn die Roten Teufel gute Torgelegenheiten hatten. Somit blieb es nach 20 Minuten bei der knappen Gäste-Führung.

Das Spiel wurde im Mitteldrittel intensiver, aber lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Insgesamt, bedingt auch durch mehrere Powerplays, erspielten sich die Gäste dabei ein Chancenplus, doch sie konnten den Puck nicht im Tor unterbringen. Es lief die 39. Spielminute, als Bad Nauheims Kelsey Tessier den Ausgleich erzielte. Dieser Treffer war gleichzeitig auch der Pausenstand.

Zweieinhalb Minuten waren im dritten Spielabschnitt absolviert, da brachte Christoph Körner die Roten Teufel erstmals am Abend in Front. Kurz darauf hatte Kaufbeurens Gracel den Ausgleich auf der Kelle, aber sein Abschluss blieb ohne Erfolg. Der Treffer gab den Hausherren mehr Schwung, aber sie konnten keinen Treffer erzielen. Kaufbeuren versuchte hingegen den Ausgleich zu erzielen, aber auch die Roten Teufel hatten sehr gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen, aber ESVK-Goalie Benedikt Hötzinger war stets zur Stelle. Es lief die 59. Minute, da markierte Kaufbeurens Sören Sturm den Ausgleich. In Folge konnte kein Team den entscheidenden Treffer erzielen, sodass es in die Verlängerung ging. In der Overtime entschied Fabian Koziol nach 99 gespielten Sekunden das Spiel zugunsten der Buron Joker. Somit sicherten sich die Allgäuer den zweiten Punkt.

Löwen Frankfurt – Dresdner Eislöwen

Beide Mannschaften hatten im Duell ihre Möglichkeiten, wobei sich die Frankfurter ein Chancenplus erspielten. Lange Zeit konnten im ersten Drittel die Torhüter nicht überwunden werden. Es lief die 14. Minute, da traf Löwen-Kapitän Adam Mitchel zur Führung der Hausherren. Wenig später landete die Scheibe erneut im Gäste-Tor. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und sie bestätigten ihre On-Ice-Entscheidung und gaben den Treffer aufgrund eines hohen Stocks nicht. Somit ging es mit dem 1:0 in die Pause.

Im Mitteldrittel waren erst 33 Sekunden gespielt, da nutzte Frankfurts Carter Proft einen Abpraller zum 2:0. Wenig später musste der finnische Eislöwen-Goalie verletzungsbedingt das Eis verlassen. Für Helenius stand nun Nick Jordan Vieregge zwischen den Pfosten und er hatte gleich mächtig zu tun. In Minute 25 war er dann geschlagen, als Stephen MacAulay das 3:0 für die Hessen erzielte. Nur 35 Sekunden später konnte Dresdens Kapitän Jordan Knackstedt verkürzen. Doch Kale Kerbashian (27.) stellte mittels Powerplaytreffer den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Mainstädter waren weiter in Torlaune und Marius Erk (33.) schraubte das Ergebnis auf 5:1.  Mit diesem Spielstand ging es in die nächste Pause.

Die Dresdner versuchten im Schlussdrittel noch heranzukommen und Vladislav Filin traf in der 46. Minute in das Tor der Hausherren, aber in Folge ließen die Hessen nichts mehr anbrennen. Somit sicherten sich die Löwen den 5:2-Erfolg gegen die Eislöwen.

 

EV Landshut - Heilbronner Falken

Mit einem Doppelschlag binnen 40 Sekunden in der dritten Spielminute gingen die Hausherren durch Marco Baßler und Tim Brunnhuber früh in Front.  Die Falken konnten in der achten Minute antworten und Stefan Della Rovere erzielte den Anschlusstreffer. Wenig später folgte durch Heilbronns Josh Nicholls (13.) der Ausgleich. Kurz darauf gab es die erste Strafzeit und von den Gästen musste Pierre Preto wegen Beinstellens pausieren. Im Powerplay hatte EVL-Verteidiger Robin Weihager die beste Möglichkeit, aber der Puck traf nur die Latte. Dies bestätigten auch die Hauptschiedsrichter. Mit dem 2:2 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Mittelabschnitt waren zwei Minuten absolviert, da kassierte Landshuts Henry Martens eine Strafe wegen Hakens, doch die Gastgeber überstanden das Unterzahlspiel. Kurz darauf spielten die Bayern mit einem Mann mehr, da Valentino Klos wegen Haltens in der Kühlbox saß. Die Landshuter nutzten das Überzahlspiel gekonnt und Weihager brachte seine Mannschaft in Führung. Diese baute Brunnhuber in Minute 34 aus. Im zweiten Drittel stand noch eine Minute auf der Uhr, als Nicholls den erneuten Anschluss für die Falken markierte. Mit der 4:3-Führung der Hausherren ging es in die erste Pause.

Im dritten Spielabschnitt hatten die Falken immer wieder ihre Druckphasen, aber lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Linienschiedsrichter Markus Merk verletzte sich und musste behandelt werden, sodass die Partie mit drei Schiedsrichtern fortgeführt wurde. Es lief die 53. Minute, da traf Heilbronns Davis Koch zum 4:4. Wenig später kassierten die Gäste zwei Strafzeiten und Landshut spielte über 40 Sekunden in doppelter Überzahl. Diesen Umstand nutzten die Gastgeber gekonnt und Zach O'Brien (56.) brachte seine Mannschaft wieder in Front. Nur 20 Sekunden später, immer noch mit einem Mann mehr, machte Brunnhuber (56.) seinen Hattrick perfekt. In Folge verteidigten die Hausherren gut und ließen nichts mehr anbrennen. Somit sicherte sich der EVL den 6:4-Erfolg gegen Heilbronn.

Die Ergebnisse im Überblick:

5 - 2

(1:0;4:1;0:1)
Schüsse:
36:34 (13:9,19:14,4:11)

Löwen Frankfurt Alle Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 1:0 Adam Mitchell (13:16/EQ), 2:0 Carter Proft (20:33/EQ), 3:0 Stephen MacAulay (24:01/EQ), 3:1 Jordan Knackstedt (24:36/EQ), 4:1 Kale Kerbashian (26:46/PP1), 5:1 Marius Erk (32:43/EQ), 5:2 Vladislav Filin (45:32/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 14 Powerplay: 1-6 / 0-2
Schiedsrichter: Ratz,Daniel | Lenhart,Carsten | Laudan,Julian | Otten,Chris | Lotz, Alina

2 - 3 OT

(0:1;1:0;1:1/0:1)
Schüsse:
22:34 (9:7,7:12,6:12/0:3)

EC Bad Nauheim Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Fabian Voit (2:13/EQ), 1:1 Kelsey Tessier (38:13/EQ), 2:1 Christoph Körner (42:30/EQ), 2:2 Branden Gracel (58:21/EQ), 2:3 Fabian Koziol (1:39/OT/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 8 Powerplay: 0-4 / 0-4
Schiedsrichter: Falten, Fynn-Marek | Gavrilas, Razvan | Kriebel, Soeren | Linnek, Lisa | Dietrich, Annette

6 - 4

(2:2;2:1;2:1)
Schüsse:
30:31 (13:11,5:14,12:6)

EV Landshut Alle Statistiken Heilbronner Falken
Tore: 1:0 Marco Baßler (2:20/EQ), 2:0 Tim Brunnhuber (2:59/EQ), 2:1 Stefan Della Rovere (7:16/EQ), 2:2 Josh Nicholls (12:12/EQ), 3:2 Robin Weihager (26:32/PP1), 4:2 Tim Brunnhuber (33:16/EQ), 4:3 Josh Nicholls (39:00/EQ), 4:4 Davis Koch (52:02/EQ), 5:4 Zach O'Brien (55:30/PP2), 6:4 Tim Brunnhuber (55:50/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 8 Powerplay: 3-4 / 0-3
Schiedsrichter: Steinecke, Jens | Westrich, Sascha | Merk, Markus | Sauer, Michael | Kathrin Rozsa