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Derbysieg für Dresden und Ravensburg

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Foto: Claudia Bergs / Frank Enderle | 05.11.2021

Frankfurt mit Overtime-Erfolg / Auswärtssieg für Bad Nauheim und Kassel / Crimmitschau siegt nach Penaltyschießen

Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse

​Im Derby überstanden die Füchse ein erstes Unterzahlspiel, doch wenig später sorgte Johan Porsberger (8.) für die Führung der Blau-Weißen. Als Weißwassers Stephane Döring wegen eines Verstoßes gegen das Anspielverfahren eine Strafzeit kassierte fiel das nächste Tor für Dresden. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und revidierten ihre Entscheidung und gaben den Treffer aufgrund eines Handspiels nicht. Insgesamt erspielten sich die Hausherren ein Chancenplus, ließen dabei aber ein paar gute Möglichkeiten liegen, sodass es mit dem 1:0 in die Pause ging.

Die Gastgeber starteten gut in den Mittelabschnitt und Philipp Kuhnekath traf mit einem Handgelenksschuss in der 23. Minute zum 2:0 für die Eislöwen. In Folge hatten beide Mannschaften ihre Torgelegenheiten, aber es blieb lange Zeit bei dem Spielstand. Sechs Sekunden vor der Pausensirene markierte Dresdens Tomas Andres das 3:0.

Lange Zeit blieb es bei dem 3:0, bis in der 51. Minute Peter Quenneville für die Füchse den Spielstand verkürzen konnte. In Folge konnte kein Team ein weiteres Tor erzielen. Es waren noch zwei Minuten zu spielen, da nahm Weißwassers Cheftrainer eine Auszeit und seinen Goalie Leon Hungerecker zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt und markierte den 4:1-Derbysieg.

 

Ravensburg Towerstars - ESV Kaufbeuren

Im Derby waren gerade einmal 53 Sekunden gespielt, als John Lammers die Allgäuer in Front brachte. Kurz darauf musste Ravensburgs Pawel Dronia nach einem Check gegen die Bande pausieren, aber Kaufbeuren konnte das Überzahlspiel nicht nutzen. Wenig später kassierte ESVK-Spieler Max Oswald wegen eines Checks gegen die Bande eine große Strafe. Im fünfminütigen Powerplay waren die Oberschwaben gleich drei Mal erfolgreich. Erst traf Towerstars-Kapitän Vincenz Mayer (7.) zum Ausgleich.  Sam Herr (8.) sowie erneut Mayer (10.) erhöhten auf 3:1 für die Hausherren. In Minute 17 sorgte Ravensburgs Georgiy Saakyan für den 4:1-Pausenstand.

Aufgrund einer Strafzeit kurz vor Ende des ersten Drittels gegen Towerstar Josh MacDonald nach einem hohen Stock, spielten die Gäste zu Beginn des Mittelabschnitts mit einem Mann mehr. Die Buron Joker konnten das Powerplay jedoch nicht nutzen. Besser machten es dann die Hausherren. Zunächst blieb ein Überzahlspiel ungenutzt, als Tobias Echtler wegen Haltens auf der Gäste-Strafbank saß. Doch das nächste - Sören Sturm pausierte nach einem Beinstellen – wurde von MacDonald (31.) zum 5:1 genutzt. Kaufbeurens Yannik Burghart konnte in Minute 35 den Spielstand verkürzen. Mit dem 5:2 verabschiedeten sich die Teams in die nächste Pause.

Im Schlussabschnitt konnte Lammers (45.) mit seinem zweiten Treffer am Abend den Spielstand verkürzen, aber Ravensburgs Robbie Czarnik stellte wenig später den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Kaufbeuren versuchte erneut zu verkürzen, aber der Puck konnte nicht im Tor untergebracht werden. Acht Sekunden vor Spielende markierte MacDonald mit seinem Treffer in das leere Tor den 7:3-Derbyerfolg für Ravensburg.