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Regelecke: Vermittelter Kontakt

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Foto: DEL2 / Team Stripes | 20.11.2021

Im Spiel der Tölzer Löwen gegen die Lausitzer Füchse kam es bei einer noch zu absolvierenden Spielzeit von 6:17 im letzten Drittel zu einer Torschuss-Situation, die im Anschluss per Videobeweis geprüft wurde. Beim Videobeweis lässt sich klar erkennen, dass der Puck die Torlinie überquert hat. Jedoch wurde das Tor aufgrund einer Torhüterbehinderung annulliert.

Die Begründung hierzu wie folgt: 

Durch einen Check/Push des Weißwasser Spielers Clarke Breitkreuz gegen den Tölzer Verteidiger Ian Brady, fällt dieser auf seinen eigenen Torhüter. Hierbei verliert der Tölzer Torhüter zudem seinen Stock und kommt aus seiner eigentlichen Abwehrposition. Bei einer Szene wie dieser wird von einem vermittelten Kontakt gesprochen, da der eigentliche Verursacher dieses Kontaktes der Angreifer war.

Die Schiedsrichter haben die Klärung, ob eine Torhüterbehinderung vorlag oder nicht, in ihre Entscheidung beim Videobeweis mit einbezogen. In ihrem Ermessen kamen sie zu der Entscheidung, dass der Torhüter sich nicht in ausreichender Art in seine ursprüngliche Abwehrhaltung zurückbringen konnte, zumal er auch seinen Schläger durch den vermittelten Kontakt verlor. Die Schiedsrichter waren somit der Ansicht, dass der Torhüter nicht in der Lage war, sein Tor in gleicher Weise zu verteidigen, wie ohne diesen Kontakt. Daher wurde auf Torhüterbehinderung entschieden und das Tor als ungültig erklärt.