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Frankfurt bejubelt Derbyerfolg

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Foto: Chuc Fotografie | 10.12.2021

Freiburg siegt in Heilbronn / Kassel, Dresden und Ravensburg mit Auswärtserfolg / Overtime-Erfolg für Crimmitschau und Weißwasser

EC Bad Nauheim – Löwen Frankfurt

In einem spannenden ersten Drittel erarbeiteten sich die Roten Teufel mit zunehmender Spieldauer immer mehr Chancen, aber Löwen-Goalie Jake Hildebrand war der Fels in der Brandung und hielt seinen Kasten sauber. Auch die Frankfurter hatten ein paar Torgelegenheiten, aber EC-Torhüter Niklas Lunemann, der heute sein Profi-Debüt gab, war ebenfalls stets zur Stelle. Mit dem 0:0 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Mitteldrittel verbuchten beide Mannschaften gute Möglichkeiten, aber an den beiden Goalies war weiterhin kein Vorbeikommen. Diesmal waren es aber die Gäste, die sich ein Chancenplus erarbeiteten. Gab es im ersten Drittel je eine Strafzeit wegen übertriebener Härte, blieben die Kühlboxen im Mittelabschnitt leer und es blieb beim 0:0.

Dreieinhalb Minuten waren im Schlussdrittel absolviert, da kassierte Bad Nauheims Taylor Vause eine Strafe wegen Bandenchecks. Im Powerplay gelang es Dylan Wruck (44.) die Löwen in Front zu bringen. Wenig später legte Frankfurts Manuel Strodel (47.) nach. Es lief die 50. Minute, als Kevin Schmidt für die Hausherren den Anschlusstreffer erzielte, aber Rylan Schwartz traf wenig später im Powerplay für die Mainstäder. In Folge konnte kein Team einen weiteren Treffer mehr erzielen, sodass die Löwen einen 3:1-Derbyerfolg bejubelten.

 

Heilbronner Falken – EHC Freiburg

​Die Gäste starteten gut in die Partie und hatten in der vierten Minute eine Chance, aber der Puck knallte an die Latte. In Minute acht folgte die erste Strafzeit und Freiburgs Hagen Kaisler musste nach einem hohen Stock in die Kühlbox. Die Hausherren nutzten das Überzahlspiel gekonnt und Justin Kirsch traf zum 1:0 in der zehnten Minute. Wenig später gab es erneut zwei Minuten und Wolf Tyson McLellan musste wegen Stockschlags pausieren. Die Breisgauer waren wieder komplett, als ein paar Sekunden später der Ausgleich durch Christoph Kiefersauer (13.) fiel. Das Spiel blieb intensiv und Strafen gab es auf beiden Seiten. Insgesamt erspielten sich die Unterländer ein klares Chancenplus und in der 19. Minute traf Falke Karl Fabricius zur Pausenführung.

In der ersten Hälfte des Mittelabschnitts waren es die Hausherren, die immer wieder in die Kühlbox mussten, doch Tore fielen erstmal keine. Erst in der 30. Minute, als Heilbronns Moritz Wirth auf der Strafbank pausierte, markierte Nick Pageau den Ausgleich. Wenig später brachte Philip Feist (34.) die Gäste in Front und David Makuzki baute in Minute 37 die Führung aus. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung für die Wölfe ging es in die letzte Pause.

Im Schlussabschnitt waren 44 Sekunden absolviert, da traf Heilbronns Leon Fern zum Anschluss. Nach einem hohen Stock musste Brock Maschmeyer auf der Falken-Strafbank Platz nehmen und Marvin Neher (50.) stellte den alten Abstand wieder her. In der 57. Minute machte Freiburgs Nikolas Linsenmaier den 6:3-Erfolg der Breisgauer dann perfekt.