Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Frankfurt zieht mit Sweep ins Finale ein

/media/news/660/20220406_hnffra_pmf.jpg
Foto: PMF Design | 06.04.2022

Ravensburg sichert sich Sieg in der zweiten Verlängerung

Heilbronner Falken – Löwen Frankfurt

In der Partie waren zweieinhalb Minuten absolviert, da gab es die erste Strafe und Heilbronns Kenney Morrison musste wegen Beinstellens pausieren. Die Hausherren überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Wenig später jubelten dann aber die Löwen, da Dylan Wruck (6.) die Scheibe zur Führung einnetzte. Nur 51 Sekunden danach fiel durch Rylan Schwartz das 2:0 für Frankfurt. Die Antwort der Falken ließ nicht lange auf sich warten und Noah Dunham markierte in der neunten Minute den Anschlusstreffer. In Folge kassierten die Hessen zwei Strafzeiten, aber die Unterländer konnten kein Powerplay nutzen. Somit ging es mit dem 2:1 für die Mainstädter in die erste Pause.

Die Gastgeber kamen gut aus der Kabine und nach 55 gespielten Sekunden traf Karl Fabricius zum 2:2. Die Hessen ließen sich von den Ausgleich nicht beirren und Tomas Sykora (24.) brachte seine Mannschaft wieder in Front. In Folge kassierten die Löwen immer wieder Strafzeiten. Für 48 Sekunden spielten die Heilbronner dabei in doppelter Überzahl. Die Löwen waren gerade wieder zu viert, da markierte Judd Blackwater (29.) den Ausgleichstreffer. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Als die Gäste nach einer Strafe gegen Corey Mapes in Überzahl spielten, brachte Carson McMillan (39.) die Mainstädter in Front. Mit dem 4:3 für Frankfurt verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.  

Lange Zeit blieb es im dritten Spielabschnitt bei dem Spielstand, bis in Minute 50 Löwe Wruck die Führung ausbaute. Frankfurts Sykora (55.) war wenig später ebenfalls erfolgreich. Die Gäste waren weiter in Torlaune und Constantin Vogt (56.) schraubte das Ergebnis in die Höhe. In Folge fiel kein Tor mehr und die Löwen Frankfurt bejubelten mit dem 7:3-Erfolg den vierten Sieg und den Einzug in das Finale.

 

EC Bad Nauheim – Ravensburg Towerstars

Die Hausherren starteten druckvoll in die Partie, aber sie brachten die Scheibe nicht im Tor unter. Die Towerstars konnten hingegen die erste gute Möglichkeit zur Führung nutzen. Es war Josh MacDonald, der in der achten Minute die Gäste in Front brachte. Kurz darauf gab es die erste Strafzeit und Bad Nauheims Stefan Reiter musste nach einem Check mit dem Stock pausieren. In Überzahl baute Fabian Dietz (11.) die Führung für die Oberschwaben aus. Die Gastgeber gaben sich nicht auf und Marc El-Sayed traf in Minute 17 zum Anschluss. Danach musste Tim Sezemsky aufgrund eines Checks mit dem Stock auf der Gäste-Strafbank Platz nehmen. Im Powerplay hatten die Hessen den Ausgleich auf der Kelle, aber mit dem 2:1 für Ravensburg verabschiedeten sich die Teams in die Pause.

Es lief die 23. Minute, als Bad Nauheims Huba Sekesi nach einem Haken in die Kühlbox musste. In Unterzahl konterten die Hausherren und Tobias Wörle markierte den Ausgleich. Das Spiel nahm an Intensität zu und beide Mannschaften hatten ihre Druckphasen sowie Chancen. In den Schlussminuten des Drittels neutralisierten sich beide Teams und mit dem Unentschieden ging es in die nächste Pause.

Anderthalb Minuten waren im dritten Spielabschnitt absolviert, da sorgte Sam Herr für die erneute Ravensburger Führung. Wenig später überstanden die Roten Teufel ein Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Als James Bettauer wegen Beinstellens auf der Gäste-Strafbank saß, fiel durch Andrej Bires (50.) das 3:3. Somit war die Partie wieder offen, doch kein Team konnte in Folge den entscheidenden Treffer erzielen und es ging in die Verlängerung.

Die Towerstars hatten in der Overtime die erste gute Chance, aber EC-Goalie Felix Bick vereitelte den Siegtreffer. Danach hatten die Kurstädter die besseren Möglichkeiten, aber sie brachten die Scheibe nicht im Tor von Jonas Langmann unter. Nach der Druckphase kamen dann die Towerstars zu ihren Möglichkeiten, aber auch sie konnten nicht den entscheidenden Treffer erzielen. In den Schlussminuten der ersten Verlängerung wog die Partie hin und her, aber keine Mannschaft netzte die Scheibe ein. So ging in die zweite Overtime.

Nach einem Stockschlag von Bad Nauheims Sekesi, spielten die Gäste mit einem Mann mehr. In Unterzahl hatten zunächst die Roten Teufel die große Chance, aber wenig später machten die Towerstars den Sieg perfekt. Das Tor erzielte Charlie Sarault in der 83. Minute. Somit sicherten sich die Ravensburger den dritten Sieg und können am Freitag den Einzug in das Finale perfekt machen.

 

3 - 7

(1:2;2:2;0:3)
Schüsse:
33:29 (8:9,18:8,7:12)

Heilbronner Falken Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 0:1 Dylan Wruck (5:36/EQ), 0:2 Rylan Schwartz (6:27/EQ), 1:2 Noah Dunham (8:00/EQ), 2:2 Karl Fabricius (20:55/EQ), 2:3 Tomas Sykora (23:18/EQ), 3:3 Judd Blackwater (28:42/PP1), 3:4 Alexej Dmitriev (38:27/PP1), 3:5 Dylan Wruck (49:30/EQ), 3:6 Tomas Sykora (54:05/EQ), 3:7 Constantin Vogt (55:14/EQ)
Zuschauer: 1.834 Strafminuten: 6 / 12 Powerplay: 1-5 / 1-2
Schiedsrichter: Polaczek,Aleksander | Schütz,Markus | Menz,Denis | Pfeifer,Dominik | Feldmann, Andreas

0 - 0

(;;)
Schüsse:
0:0 ()

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore:
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 12 Powerplay: 0-0 / 0-0
Schiedsrichter: Polaczek,Aleksander | Schütz,Markus | Menz,Denis | Pfeifer,Dominik | Feldmann, Andreas