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Sebastian Vogl kehrt zum EVL zurück

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Foto: Christian Fölsner | 23.05.2022

Tor­hü­ter un­ter­schreibt einen Zweijahresvertrag / För­der­li­zen­zen für Bugl, Dietl, Per­tuch

Torhüter Sebastian Vogl kehrt nach zehn Jahren in der PENNY DEL zu seinen Wurzeln zurück und hat beim EV Landshut einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der 35-Jährige, der im Jahr 2012 mit seinem Heimatverein die Meisterschaft in der damaligen 2.Bundesliga holte, wurde bei einem Pressegespräch offiziell vorgestellt.

„Ich freue mich einfach riesig, wieder zurück zu sein. Ich hatte auch andere Angebote aus der DEL, habe mich aber ganz bewusst dazu entschieden, wieder in die Heimat zurückzukehren. Der Kader gefällt mir sehr gut und ich bin auch schon ins Sommertraining eingestiegen. Und ich bin ja auch nicht umsonst gekommen. Ich will auch etwas gewinnen und bin bereit für alles“, sagte Vogl bei seiner Vorstellung in der Fanatec Arena. Der gebürtige Landshuter trug nach seinem Abgang aus Landshut vor zehn Jahren zunächst fünf Spielzeiten lang das Trikot der Grizzly Adams Wolfsburg und spielte im Anschluss weitere fünf Jahren bei den Straubing Tigers. Mit der Erfahrung von mehr als 250 DEL-Spielen will Vogl nun bei seinem Heimatverein neu angreifen.

„Sebastian und ich haben in Heilbronn zusammen eine Meisterschaft gewonnen und sind zusammen in die DEL2 aufgestiegen. Wir freuen uns sehr, dass er sich für Landshut entschieden hat. Er ist die klare Nummer eins und ich bin davon überzeugt, dass er uns noch mehr Rückhalt geben wird“, erklärt EVL-Cheftrainer Heiko Vogler, der außerdem bekanntgab, dass das Torhütergespann neben Vogl aus drei vielversprechenden Nachwuchs-Schlussleuten besteht. Neben Nico Pertuch, seines Zeichens U17-Nationaltorwart, werden die Straubinger Florian Bugl (20 Jahre/U20-Nationaltorwart) und Philipp Dietl (17 Jahre/U18-Nationalmannschaft) mit Förderlizenzen für den EVL ausgestattet.

EVL-Spielbetrieb-Geschäftsführer Ralf Hantschke informierte zudem über die neue Aufteilung der Verantwortlichkeiten in der sportlichen Leistung des Vereins nach der Freistellung von Axel Kammerer: „Heiko und ich, wir haben beide unser Netzwerk und haben in den letzten Wochen hart gearbeitet und die sportliche Leitung übernommen. Jetzt steht die Mannschaft für die neue Saison und wir haben uns entschieden, dass wir beide diesen Bereich auch im Verlaufe der Spielzeit betreuen werden.“