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Kooperation zwischen Bayreuth und Nürnberg wird vorerst ruhen

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Foto: Bayreuth Tigers | 10.06.2022

Nach insgesamt fünf Spielzeiten hat man sich dazu entschieden, die Zusammenarbeit zu unterbrechen.

Die Zusammenarbeit der beiden fränkischen Eishockey-Standorte Nürnberg und Bayreuth wird, nach einem konstruktiven und freundschaftlich geführten Gespräch zwischen den Verantwortlichen beider Clubs, für den Augenblick beendet.

Nach insgesamt fünf Spielzeiten, in welchen man – in den Jahren 2016 bis 2018 sowie 2019 bis 2022 – einen gemeinsamen Weg einschlug hat man sich dazu entschieden, diese Allianz zu unterbrechen.

Die veränderten Situationen an den Standorten geben hier den Anlass. Eine Abstellung diverser junger Akteure, vor allem über einen durchgängigen Zeitraum, die gegebenenfalls in Bayreuth auflaufen und Spielpraxis erhalten könnten, ist derzeit und für die nahe Zukunft nicht beziwhungsweise nur schwerlich möglich.

In Bayreuth wird man, unter anderem auch aus diesem Grund, den Kader für die kommende Spielzeit quantitativ auf breitere Füße stellen. So werden sich, in der Summe fünf talentierte Nachwuchscracks, deren Verpflichtung bereits in trockenen Tüchern ist, den Bayreuth Tigers anschließen.

Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel zur aktuellen Situation: „Wir mussten reagieren, da wir gerade auch in der abgelaufenen Saison erlebt haben, dass es durch Verletzungen und/oder die Situation der Quarantäne-Maßnahmen, ganz schnell ganz eng werden kann, was die Kaderstärke anbetrifft. Dies galt und gilt nicht nur für uns, sondern für alle anderen Clubs und natürlich auch unseren langjährigen Partner aus Nürnberg. In solchen Phasen ist es für die Ice Tigers, die ihren Fans, ihrem Umfeld und ihren Sponsoren verpflichtet sind, unmöglich Spieler zu entsenden, die dann selbst gebraucht werden, um ein konkurrenzfähiges Team aufs Eis zu schicken. Wir möchten uns, auch hier an dieser Stelle, sehr herzlich für die Zusammenarbeit der letzten Jahre bedanken. Dass man sich in der Zukunft evtl. nochmals trifft und gegebenenfalls noch mal ein Bündnis schließt, ist ausdrücklich nicht ausgeschlossen.“