menu logo

Spannung pur an der Tabellenspitze

/media/news/660/20190105_rvtfra_cp.jpg
Foto: City-Press | 05.01.2019
Am Sonntag ist nach langer Zeit wieder ein Führungswechsel möglich

Am Tag der Heiligen Drei Könige beginnt das erste Spiel des 35. Spieltages bereits um 14.00 Uhr. Grund ist hierfür der Sonderzug aus Freiburg. Dabei ist frühes Aufstehen für die fast 500 EHC-Fans angesagt. Der Zug startet 05.15 Uhr in Basel und hält 06:14 Uhr am Freiburger Hauptbahnhof. Es darf mit Spannung erwartet werden, ob der Sonderzug mit Punkten im Gepäck die Heimreise antritt.

Insgesamt 26 Spieltage stehen die Ravensburg Towerstars an der Tabellenspitze - am 35. Spieltag können sie diese verlieren. Jedoch haben die Puzzlestädter dies selbst in der Hand. Gewinnen die Towerstars ihr Heimspiel gegen die Heilbronner Falken, bleibt alles beim Alten.  Dabei reisen die Käthchenstädter nach dem Derbysieg mit Selbstvertrauen nach Ravensburg. Die Oberschwaben mussten sich hingegen nach einer 2:0-Führung noch mit 3:6 den Roten Teufeln geschlagen geben. Verlieren die Towerstars kommt es auf den Ausgang der Begegnung zwischen den Löwen Frankfurt und den EC Bad Nauheim an. Die Frankfurter sitzen den Ravensburgern im Nacken. Der Abstand beträgt nur einen Punkt. Doch mit den Kurstädtern reist ein hoch motiviertes Team in die Mainmetropole: Sieben Siege in acht Partien und bei dem verlorenen Spiel gab es einen Punkt auf der Habenseite. Beide Spiele versprechen Spannung, Emotionen und Eishockey-Freude – Welches Team am Ende als Sieger das Eis verlässt, entscheidet sich am Sonntag jeweils ab 18:30 Uhr.

Die ärgsten Verfolger der beiden Spitzenteams – Weißwasser und Kaufbeuren – treffen am Sonntag aufeinander. Der ESV Kaufbeuren empfängt die Lausitzer Füchse. Beide Teams spielten am Freitag gegen Löwen-Gegner – mit unterschiedlichem Ausgang: Der ESVK gewann am Freitag mit 2:1 gegen Bad Tölz und die Sachsen mussten sich im Spitzenspiel gegen Frankfurt nach Penaltyschießen mit 1:2 geschlagen geben. Der Sieger der Partie steht dann auf Rang drei. Derzeit stehen dort die Lausitzer mit einem absolvierten Spiel mehr auf dem Konto. Die Entscheidung gibt es am Sonntag ab 17:00 Uhr. Zeitgleich findet in Sachsen auch das nächste Derby statt. Die Dresdner Eislöwen treffen auf die Eispiraten Crimmitschau. Die Elbestädter holten gegen einen direkten Konkurrenten um die Pre-Playoffs wichtige Punkte. Dabei erzielte Nachwuchstalent Georgiy Saakyan seine ersten beiden Profi-Tore. Dresden und Crimmitschau sind Tabellennachbarn – beide haben derzeit 43 Zähler, wobei die Blau-Weißen ein Spiel mehr absolviert haben. Die Eispiraten mussten gegen Kassel am Freitag eine Heimniederlage einstecken und wollen nun im Derby Wiedergutmachung betreiben. Im Kopf wird sicher noch der 11:4-Sieg der Pleißestädter gegen Dresden sein. „Gegen Crimmitschau müssen wir den Fans etwas zurückzahlen“, so Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton. Ob dies gelingt zeigt sich am Sonntag.

 

Die Spiele am 06. Januar Überblick:

14:00 Uhr EC Kassel Huskies – EHC Freiburg

(HSR Eugen Schmidt / HSR2 Nicole Hertrich / LSR1 Hendrik Pernt / LSR2 Frederik van Himbeeck)

17:00 Uhr ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse

(HSR Marcus Brill / HSR2 Sascha Westrich / LSR1 Pascal Kretschmer / LSR2 Tobias Züchner)

17:00 Uhr Dresdner Eislöwen – Eispiraten Crimmitschau

(HSR Florian Feistl / HSR2 Stefan Vogl / LSR1 Christian Höck / LSR2 Rupert Stenzel)

18:30 Uhr Bietigheim Steelers - Tölzer Löwen

(HSR Sven Fischer / HSR2 Carsten Lenhart / LSR1 Jonas Dietrich / LSR2 Mathias Komorek)

18:30 Uhr Deggendorfer SC – Bayreuth Tigers

(HSR Bastian Haupt / HSR2 Martin Holzer / LSR1 Thomas Haas / LSR2 Peter Wagner)

18:30 Uhr Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim

(HSR Volker Westhaus / HSR2 Kevin Salewski / LSR1 Jan Lamberger / LSR2 Dominic Six)

18:30 Uhr Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken

(HSR Alfred Hascher / HSR2 Christian Oswald / LSR1 Michael Sauer / LSR2 Thomas Weger)