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Freiburg und Weißwasser vermelden Abgänge

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Foto: EHC Freiburg / Lausitzer Füchse | 18.04.2019
Sieben Spieler verlassen den EHC / zwei Abgänge bei den Füchsen

Nach dem fulminanten Klassenerhalt im allerletzten Spiel der zweiten Playdown-Runde hat der neue sportliche Leiter, Daniel Heinrizi, die erste Kaderentscheidungen im Wölfe-Team getroffen.
 
Dennis Meyer stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs der Berlin Capitals, bei denen er auch einige Spiele in der DEL absolvieren konnten. Nach Stationen in ganz Deutschland kam Meyer 2008 in den Breisgau. Hier in Freiburg wurde er heimisch und baute sich eine berufliche Existenz neben dem Eishockey auf. Diese Saison markierte seine mittlerweile elfte Spielzeit im Trikot der Wölfe. Meyer war mit seiner abgeklärten und routinierten Art immer eine Säule im Freiburger Spiel und damit auf und neben dem Eis ein Vorbild für viele. Nach seiner in dieser Saison erlittenen schweren Verletzung hat sich  Meyer entschieden, seine sportliche Karriere zu beenden.
 
Ebenfalls seine Karriere beenden wird Austin Cihak. Unerwartet stieß Cihak 2016 zu den Wölfen und konnte sich mit seinem nimmermüden Einsatz und seiner tadellosen Arbeitseinstellung auszeichnen. Nach drei Spielzeiten mit dem EHC Freiburg in der DEL2 beendet der 28-jährige Stürmer seine Karriere nun aus beruflichen Gründen und kehrt in die USA zurück.
 
Neben den Karriereenden von Meyer und Cihak gibt es noch weitere Abgänge beim EHC Freiburg zu vermelden. Folgende Spieler werden nicht mehr für den EHC Freiburg auflaufen:
 
Torhüter Matthias Nemec kam vor der Saison vom SC Riessersee zu den Wölfen und konnte in 31 Spielen eine Fangquote von 91 Prozent aufweisen.
 
Der 20-jährige Jan Bednar stieß im Laufe der Saison zu den Wölfen. Es war seine erste Station außerhalb seines Heimatlands. In 32 Spielen kam der als Verteidiger und Stürmer eingesetzte Spieler auf vier Vorlagen.
 
Mit Radek Havel wird ein weiterer Verteidiger den EHC Freiburg verlassen. Der 1,86 Meter große und 97 Kilogramm schwere Importspieler konnte in dieser Saison zehn Scorerpunkte aufweisen.
 
Stürmer Josef Mikyska stieß Ende letzten Jahres zum Kader der Wölfe und markierte in 29 Spielen sieben Tore und zwölf Assists.
 
Für den Deutsch-Kandier Ryon Moser war der EHC Freiburg seine erste Station in Europa. In dieser Spielzeit konnte Moser 37 Scorerpunkte markieren. Auch er wird in der neuen Spielzeit nicht mehr für die Wölfe auflaufen, sondern wechselt innerhalb der DEL2.
 
Der EHC Freiburg bedankt sich bei Dennis Meyer, Austin Cihak, Matthias Nemec, Jan Bednar, Radek Havel, Josef Mikyska und Ryon Moser für ihr Engagement im Trikot der Wölfe und wünscht allen Spielern für die sportliche und private Zukunft alles Gute.
 
Im Kader der Lausitzer Füchse gibt es die ersten Abgänge nach der Saison 2018/2019. Mit Roberto Geiseler und Marius Schmidt verlassen zwei Spieler den Club, die seit mehreren Jahren in der Lausitz gespielt haben.

Geiseler kam 2011 von den Eisbären Juniors Berlin zu den Lausitzer Füchsen und war der „Dienstälteste“ Spieler im Füchse-Kader der letzten Saison. Er absolvierte insgesamt 326 Spiele, erzielte dabei sechs Treffer und bereitete 37 Tore vor. Für den 27-Jährigen war es die bisher einzige DEL2-Station in seiner Karriere. Hinzu kamen auch noch Einsätze bei den Oberliga-Kooperationspartnern in Jonsdorf und Bayreuth. In Weißwasser entwickelte er sich zu einem etatmäßigen Verteidiger und wurde so zu einem wichtigen Spieler bei den Lausitzer Füchsen.
Nach seinem Kreuzbandriss in der Anfangsphase der abgelaufenen Saison konnte Geiseler nicht mehr am Spielgeschehen teilnehmen und arbeitete intensiv an seinem Comeback.

Schmidt gehörte ebenfalls zu den „Alten“ im Füchse-Kader. Seit 2015 spielte er bei den Lausitzer Füchsen. Über seine Empfehlung beim Sichtungscamp im Sommer 2015 wurde er in Weißwasser verpflichtet. Er kam von den Moskitos Essen aus der Oberliga und auch für den 1,96m großen, in Siegburg geborenen Stürmer, war es die erste Station in der DEL2.
In seiner Zeit bei den Lausitzer Füchsen absolvierte er insgesamt 223 Pflichtspiele und schoss 21 Tore. An weiteren 46 Treffern war er beteiligt. Marius Schmidt hat sich im letzten Jahr zwar weiter
gut entwickelt, aber vom Verein kein weiteres Vertragsangebot erhalten.

Die Lausitzer Füchse bedanken sich bei beiden Spieler auf das Herzlichste für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren und wünschen ihnen für ihre private und sportliche Zukunft weiterhin alles Gute.