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Towerstars trennen sich von zwei Kontingentspielern

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Foto: City-Press | 07.05.2019
Olivier Hinse und Mathieu Pompei verlassen den Meister

Im Zuge der Kaderplanungen zur nächsten Saison hat es am Dienstag prägende Entscheidungen beim Ausländerkontingent gegeben. Die beiden kanadischen Stürmer Mathieu Pompei und Olivier Hinse konnten bei den Kaderplanungen nicht mehr berücksichtigt werden.

Das Towerstars-Management und der neue Trainer Tomek Valtonen mussten nach der Vertragsauflösung von Ondrej Pozivil die Positionen der vier möglichen Kontingentstellen neu bewerten. „Deutlich wurde, dass sich auf dem deutschen Spielermarkt kein adäquater Ersatz für den erfahrenen Verteidiger abzeichnet und deshalb die Nachbesetzung mit einem Kontingentspieler eingeplant werden muss“, erklärte Towerstars-Geschäftsführer Rainer Schan am Dienstagnachmittag. Da Jakub Svoboda bereits einen Vertrag hat und Jeff Hayes sowie Tero Koskiranta neu ins Team kommen, sind alle vier Ausländerstellen vergeben. „Damit gab es leider keinen weiteren Handlungsspielraum für eine Weiterverpflichtung von Mathieu und Olivier“, erklärte Schan.

Der Towerstars-Geschäftsführer erklärte weiter, dass Pompei im Saisonverlauf bereits zwei Angebote zur Vertragsverlängerung vorliegen hatte, er auf eigenen Wunsch eine Entscheidung jedoch nach Saisonende vorzog. Im Hintergrund mussten die Kaderplanungen des Managements jedoch weiterlaufen. Hinse hatte dem Ravensburger Management im Saisonverlauf signalisiert, ein konkretes Angebot eines DEL-Clubs vorliegen zu haben. Die Planungen der Towersars gingen daher in einer andere Richtung. Dass sich die Perspektive von Hinse zwischenzeitlich zerschlagen hat, konnte aufgrund des bereits erwähnten Weggangs von Pozivil letztlich nicht mehr in die Planungen des Ausländerkontingents einfließen.

Während Hinse eine Spielzeit für die Towerstars stürmte und in der Meistersaison 18 Tore und 21 Assists verbuchte, trug Pompei zwei Jahre lang das Ravensburger Trikot und war vergangene Saison mit insgesamt 68 Scorerpunkten in der Statistik vertreten. Die Ravensburg Towerstars danken beiden Spielern für ihren aufopferungsvollen Einsatz und wünschen sowohl bei den neuen sportlichen Herausforderungen, als auch für die private Zukunft alles erdenklich Gute.