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Frankfurt wehrt ersten Matchpuck ab

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Foto: Timo Raiser | 27.04.2021

Kaufbeuren holt sich die Serienführung

EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren

Die Hausherren konnten durch den Treffer von Scott Allen bereits in der dritten Minute in Front gehen. Kurz darauf gab es die erste Strafzeit und Kaufbeurens Branden Gracel musste wegen Beinstellens pausieren. Anderthalb Minuten waren gespielt, da zog EHC-Spieler Chad Bassen eine Strafe nach Behinderung. Nachdem die Joker wieder komplett waren spielten die Gäste in Überzahl, aber auch sie konnten kein Kapital daraus schlagen. Kurz darauf fiel der nächste Treffer und Christian Billich (9.) erzielte für die Wölfe das 2:0. Kurz darauf kassierte ESVK-Stürmer Joseph Lewis eine Strafe wegen eines Checks mit dem Stock, aber die Allgäuer überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Auch in Folge sollte kein Tor mehr fallen, sodass es mit der Zwei-Tore-Führung für die Wölfe in die erste Pause ging.

Kaufbeuren kam gut aus der Kabine und mit einem Doppelschlag von Tobias Wörle in der 21. Und 24. Minute war das Duell ausgeglichen. Nach einer Behinderung von Freiburgs Nick Pageau spielten die Gäste in Überzahl und Wörle machte mit seinem Powerplaytor den Hattrick perfekt.  Es lief die 36. Minute, da kassierte Joker Florin Ketterer wegen hohen Stocks eine Strafe, aber die Allgäuer überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Somit ging es mit der knappen Gästeführung in die nächste Pause.

Die Breisgauer kamen druckvoll aus der Kabine und Cam Spiro hatte die große Chance zum Ausgleich, aber Kaufbeurens Goalie Benedikt Hötzinger war zur Stelle. Kurz darauf musste Ketterer wegen Hakens auf der Strafbank Platz nehmen. Doch die Wölfe konnten das Powerplay nicht nutzen. Mit einem Doppelschlag binnen 59 Sekunden von Gracel und Tyler Spurgeon bauten die Buron Joker den Vorsprung auf drei Tore aus. Auch in Folge hatten die Gäste weitere Möglichkeiten, aber Freiburgs Torhüter Ben Meisner parierte stark. Wenig später kassierten die Hausherren mehrere Strafzeiten – Pageau zwei Minuten wegen übertriebener Härte und Allen zwei plus zehn Minuten nach einem Check gegen den Kopf oder Nacken. Die Gäste konnten das doppelte Überzahlspiel jedoch nicht nutzen. In Folge konnte kein Team einen weiteren Treffer erzielen. Somit gewann der ESVK mit 5:2 und Kaufbeuren sicherte sich für Donnerstag den Matchpuck.

Bietigheim Steelers – Löwen Frankfurt

Beide Mannschaften versuchten keine Fehler zu begehen und somit blieben die großen Chancen zunächst Mangelware. In der zehnten Minute folgte die erste Strafzeit und Bietigheims Nicolai Goc pausierte nach einem Check von hinten. Im Powerplay konnten die Löwen durch den Treffer von Sebastian Collberg (11.) in Front gehen. Dies war die erste hessische Führung in dieser Viertelfinal-Serie und wenig später baute Alexej Dmitriev (15.) diese aus. Nach einer Spielverzögerung von Löwe Stephen MacAulay spielten die Hausherren mit einem Mann mehr, aber die Ellentaler konnten das Überzahlspiel nicht nutzen, sodass es nach 20 Minuten bei dem 2:0 für Frankfurt blieb.

Die Frankfurter hatten im Mitteldrittel die erste gute Chance, aber der Puck traf nur das Torgehäuse. Im Gegenzug eroberte Bietigheims Alexander Preibisch die Scheibe, doch Löwen-Goalie Bastian Kucis war zur Stelle. Wenig später netzte Dmitriev (24.) das Spielgerät im Tor der Gastgeber ein und Kyle Sonnenburg erzielte den vierten Frankfurter Treffer. Die Mainstädter waren weiter in Torlaune und Leon Hüttl markierte in der 33. Minute das 5:0 für die Löwen. Bis zur nächsten Pausensirene blieb es bei dem Spielstand.

Aufgrund zweier Strafzeiten in der 40. Minute spielten die Schwaben für gut anderthalb Minuten in doppelter Überzahl – und dies nutzten die Hausherren durch den Treffer von Riley Sheen (42.). Wenig später zog Hüttl wegen Hakens die nächste Strafe, aber diesmal konnten die Steelers kein Kapital daraus schlagen. Es lief die 51. Minute, da verkürzte Bietigheims Tim Schüle den Spielstand. In der 55. Minute kassierte Steeler Matt McKnight eine große plus Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Stockstichs. Dadurch war die Partie für ihn beendet. Auch in Folge gab es noch Strafzeiten und im Powerplay markierte Frankfurts Collberg den 6:2-Endstand. Somit wehrten die Löwen den ersten Matchpuck ab.

Die Ergebnisse im Überblick:

2 - 5

(2:0;0:3;0:2)
Schüsse:
22:23 (10:7,7:8,5:8)

EHC Freiburg Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Scott Allen (2:48/EQ), 2:0 Christian Billich (8:42/EQ), 2:1 Tobias Wörle (20:35/EQ), 2:2 Tobias Wörle (23:15/EQ), 2:3 Tobias Wörle (28:51/PP1), 2:4 Branden Gracel (48:42/EQ), 2:5 Tyler Spurgeon (49:51/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 18 / 8 Powerplay: 0-4 / 1-4
Schiedsrichter: Brill, Marcus | Haupt, Bastian | Höck, Christian | Merk, Markus | Stegner, Lutz

2 - 6

(0:2;0:3;2:1)
Schüsse:
26:22 (4:9,11:10,11:3)

Bietigheim Steelers Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 0:1 Sebastian Collberg (10:02/PP1), 0:2 Alexej Dmitriev (14:38/EQ), 0:3 Alexej Dmitriev (23:41/EQ), 0:4 Kyle Sonnenburg (27:27/EQ), 0:5 Leon Hüttl (32:09/EQ), 1:5 Riley Sheen (41:05/PP2), 2:5 Brett Breitkreuz (50:06/EQ), 2:6 Sebastian Collberg (55:20/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 37 / 20 Powerplay: 1-7 / 2-6
Schiedsrichter: Kannengießer, Daniel | Klein, Michael | Kontny, Dominic | Borger, Dominic | Feicht, Susanne