Eisbären Regensburg sichern sich Bauer und Becker
Verteidiger und Goalie kommen aus Iserlohn.
Die Kaderplanung der Eisbären Regensburg für die kommende Spielzeit nimmt weiter an Fahrt auf. Der DEL2 Club kann dabei auf eine fruchtbare Kooperation mit den Iserlohn Roosters bauen: Gleich zwei Akteure des Erstligisten werden per Förderlizenz für die Domstädter auflaufen. Während Verteidiger Marian Bauer den Eisbären erhalten bleibt, rückt mit Finn Becker ein neues Gesicht zwischen die Pfosten.
Marian Bauer: Entwicklungssprung führt zum DEL-Vertrag
Der 21-jährige Marian Bauer hat eine beeindruckende Entwicklung hinter sich. Nach Stationen in Salzburg und Ingolstadt wechselte der 1,88 Meter große Defensivspezialist im Sommer 2025 nach Regensburg. In 50 Partien für die Eisbären überzeugte er durch Verlässlichkeit und übernahm in kritischen Phasen Verantwortung. Diese Leistungen blieben auch an seiner alten Wirkungsstätte am Seilersee nicht verborgen: Bauer erhielt nun einen festen Vertrag bei den Iserlohn Roosters, wird aber dank des Doppelspielrechts weiterhin fester Bestandteil der Regensburger Defensive sein.
Cheftrainer Peter Flache zeigt sich begeistert: „Marian hat zuletzt große Schritte gemacht und sich enorm weiterentwickelt. Er hat viele wichtige Minuten in den entscheidenden Spielen bekommen und diese Verantwortung stark angenommen. Damit hat er sich einen Vertrag in Iserlohn verdient. Die Roosters sind sehr zufrieden mit seinem Fortschritt. Marian wird in der kommenden Saison fest für uns spielen.“
Finn Becker: Ein Hüne fürs Tor
Zusätzlich verstärkt Finn Becker das Team an der Donau. Der 22-jährige Torhüter misst stolze 1,92 Meter und stammt ursprünglich aus der Iserlohner Schmiede. In der vergangenen Saison sammelte er bereits DEL2-Erfahrung beim EC Bad Nauheim und hinterließ dabei ausgerechnet in den Duellen gegen Regensburg einen bleibenden Eindruck. Becker steht bereits seit sechs Jahren im Kader des Iserlohner DEL-Teams und blickt zudem auf 78 Oberliga-Einsätze zurück.
In Regensburg soll er nun den nächsten Schritt machen, wie Peter Flache erklärt: „Finn ist ein junger, groß gewachsener deutscher Torwart. Er soll sich bei uns weiterentwickelt und dabei von Joey Vollmer sowie natürlich auch von Oskar Autio lernen. Joey Vollmer hat bereits bewiesen, dass er Torhüter optimal auf die DEL vorbereiten kann.“
Dank an den Kooperationspartner
Die reibungslose Abwicklung dieser Personalien wertet Flache als Zeichen einer funktionierenden Partnerschaft zwischen den Standorten: „An dieser Stelle möchte ich mich bei Iserlohn für das Vertrauen sowie die offene und ehrliche Zusammenarbeit bedanken.“
Mit diesen Neuzugängen gewinnen die Eisbären nicht nur an Tiefe im Kader, sondern setzen auch ihren Weg fort, junge deutsche Talente auf hohem Niveau zu fördern.