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Final Facts Spiel 3: Krefeld bleibt eiskalt, Kassels Powerplay als Knackpunkt
22.04.2026Bild: Jan-Malte Diekmann

Final Facts Spiel 3: Krefeld bleibt eiskalt, Kassels Powerplay als Knackpunkt

Die spannendsten Eindrücke von Spiel 3 der Finalserie zwischen Krefeld und Kassel.

Drittes Spiel, dritter Sieg: Die Krefeld Pinguine haben sich mit dem 5:3-Erfolg in Spiel 3 den ersten Matchpuck in der Finalserie der DEL2 erarbeitet. Auch in dieser Partie zeigt sich ein Muster, das sich zunehmend durch die Serie zieht.

Wir liefern euch im Nachgang zu jedem Finalspiel ein paar Fakten und Dinge, die besonders auffällig waren:

1. Kontrolle als Schlüssel: Krefeld bleibt cool

Krefeld präsentierte sich in Spiel 3 erneut als sehr kontrollierte Mannschaft. Die Pinguine überließen Kassel phasenweise die Initiative, ohne dabei die Spielkontrolle aus der Hand zu geben. Insgesamt blieb man defensiv stabil, im Aufbau ruhig und in den entscheidenden Momenten konsequent.

Die Tore fielen genau dann, wenn sie gebraucht wurden – von der frühen Führung bis zum Shorthander im Schlussdrittel. Auch nach den Kasseler Anschlusstreffern blieb Krefeld unaufgeregt, hielt das Momentum in den eigenen Reihen und brachte die Partie souverän ins Ziel. Ein Auftritt, der die aktuelle Form der Pinguine in dieser Serie unterstreicht.

2. Kassel bleibt dran, aber belohnt sich nicht

Die Huskies zeigten auch in Spiel 3 gute Phasen, setzten Krefeld immer wieder unter Druck und kämpften sich mehrfach zurück ins Spiel. Die Partie blieb dadurch lange offen.

Der entscheidende Moment fand im Schlussdrittel statt: Beim fünfminütigen Powerplay nach einer großen Strafe gegen Krefelds Mathew Santos bot sich Kassel die große Chance auf den Ausgleich – doch statt Kapital daraus zu schlagen, traf Krefeld in Unterzahl. Eine Szene, die das Spiel maßgeblich prägte und das Momentum entscheidend kippen ließ. Kassel kämpfte bis zum Ende, konnte die Partie aber nicht mehr entscheidend drehen.

3. Vier Punkte: Newton liefert weiter

Max Newton bleibt das prägende Gesicht dieser Finalserie. In Spiel 3 war der Krefelder Offensivspieler an vier Treffern beteiligt und verbuchte damit sein erstes Vier-Punkte-Spiel in den laufenden Playoffs – und sein erstes seit der Saison 2024/25.

Mit zwei Toren, darunter dem ersten Powerplaytreffer der Serie, setzte Newton erneut entscheidende Akzente. Bereits in der Hauptrunde führte er die Scorertabelle mit 73 Punkten an. Mit mittlerweile 17 Zählern in den Playoffs führt Newton den beeindruckenden Trend fort.

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