Final Facts Spiel2: Krefelds einfache Effizienz und ein starker Bick
Die spannendsten Eindrücke von Spiel 2 der Finalserie zwischen Kassel und Krefeld.
Nach der Overtime-Entscheidung in Spiel 1 der Finalserie um die DEL2 Meisterschaft ging es auch im zweiten Duell intensiv zur Sache – diesmal jedoch mit einem klareren Ausgang. Krefeld nutzte seine Chancen konsequent und sicherte sich den zweiten Sieg der Serie.
Wir liefern euch im Nachgang zu jedem Finalspiel ein paar Fakten und Dinge, die besonders auffällig waren:
1. Kassel mit starkem Start – aber zu wenig Ertrag:
Die Huskies kommen erneut mit viel Tempo ins Spiel, setzen Krefeld früh unter Druck und gehen folgerichtig durch Jake Weidner in Führung. Gerade in den ersten Minuten ist Kassel die klar aktivere Mannschaft, verpasst es aber, daraus mehr Kapital zu schlagen – auch weil das Powerplay erneut ohne Durchschlagskraft bleibt. Mit nur 13,2 Prozent liegt das Überzahlspiel der Huskies weit hinter den eigenen Ansprüchen, vor allem weil man aus genau diesen Momenten wichtige Tore generieren könnte. Im weiteren Verlauf, vor allem im zweiten Drittel, verlieren die Huskies zunehmend den Zugriff auf die Partie. Im Schlussabschnitt sind die Huskies wieder voll da, können aber nicht mehr ins Spiel zurückkommen.
2. „Einfach gespielt“: Krefelds Erfolgsrezept:
Die ersten drei Treffer der Pinguine sprechen eine klare Sprache: Scheiben von der blauen Linie, Verkehr vor dem Tor, Rebounds und Abfälscher. Krefeld hält es bewusst simpel – und ist damit maximal effizient. Genau damit stellt Krefeld die Huskies vor große Probleme. Mittendrin: Adam Payerl, der nach seinem wichtigen Tor in Spiel 1 erneut trifft und seine Rolle als X-Faktor untermauert. Auch Max Newton bleibt weiter heiß und baut seine beeindruckende Serie aus.
3. Bick als Rückhalt – besonders in den entscheidenden Phasen:
Felix Bick ist über das gesamte Spiel hinweg ein entscheidender Faktor für Krefeld. Gerade in der Anfangsphase bleibt er cool und hält sein Team mit mehreren starken Paraden im Spiel, als Kassel Druck aufbaut. Und auch im Schlussdrittel, als die Huskies nochmal alles nach vorne werfen, ist auf ihn Verlass. Am Ende steht eine überragende Fangquote von 97,14 Prozent. Kassels Philipp Maurer hält mit 92,68 Prozent lange dagegen, kann die Niederlage aber nicht verhindern.