Heimatliebe und Defensivpower: Alexander Dersch bleibt beim EV Landshut
Verteidiger verlängert Vertrag für Saison 2026/27.
Der EV Landshut setzt in seiner Hintermannschaft weiterhin auf Kontinuität und lokale Identität: Verteidiger Alexander Dersch hat sein Arbeitspapier verlängert und wird auch in der Spielzeit 2026/27 für seinen Heimatclub auflaufen. Das 1,94 Meter große Kraftpaket bleibt damit eine zentrale Säule in der Defensive der Rot-Weißen.
Ein Eigengewächs als physisches Bollwerk
Der 26-jährige Rechtsschütze kehrte 2024 nach einer Station in Bad Nauheim an den Gutenbergweg zurück und bestritt seither 81 Partien für den Eislaufverein, in denen er 21 Scorerpunkte sammelte. Neben seiner statistischen Ausbeute überzeugt Dersch vor allem durch seine körperliche Präsenz und kompromisslose Abwehrarbeit.
Der Sportliche Leiter Max Brandl sieht in der Verlängerung einen wichtigen Baustein für den Kader: „Alex ist physisch stark und defensiv sehr präsent. Gleichzeitig bringt er als gebürtiger Landshuter eine ganz hohe Identifikation mit dem Verein und der Stadt mit. Zudem sind wir davon überzeugt, dass seine Entwicklung auch mit 26 noch nicht abgeschlossen ist, und wollen mit ihm daran arbeiten, dass er seine sehr respektablen Fähigkeiten noch konstanter aufs Eis bringt.“
Herzensentscheidung gegen andere Angebote
Für Dersch selbst war der Verbleib in der Drei-Helmen-Stadt eine Entscheidung aus tiefer Überzeugung. Trotz anderer Möglichkeiten gab es für den Verteidiger mit der Rückennummer 27 keine echte Alternative zum EVL:
„Ich habe in Landshut verlängert, weil ich hier geboren bin und einfach mit Herz für diesen Verein spiele“, erklärt Alex Dersch. „Das ist meine Heimat und steht für mich an erster Stelle. Dazu kommt, dass meine Familie und Freunde auf der Tribüne stehen und wir einfach die besten Fans der Liga haben, das gibt mir jedes Mal einen Extra-Push. Wenn ich irgendwo was gewinnen will, dann hier mit Landshut – das ist mein großer Traum. Deshalb ist es mir leichtgefallen, den anderen Teams abzusagen.“