Konstanz in der Abwehr: Patrick Demetz bleibt den Eisbären Regensburg treu
Verteidiger geht in seine fünfte Spielzeit an der Donau.
Die Eisbären Regensburg setzen ein klares Zeichen für defensive Stabilität und verlängern den Vertrag mit Patrick Demetz. Der 25-jährige Verteidiger bleibt den Oberpfälzern damit erhalten und geht bereits in seine fünfte Spielzeit für den DEL2-Club. Seit seinem Wechsel an die Donau hat sich der gebürtige Südtiroler zu einem unverzichtbaren Rückhalt entwickelt, der in bisher 209 Partien vor allem durch seine physische Präsenz und kompromisslose Spielweise bestach.
Vom Stürmer zum Nationalverteidiger
Demetz, der einen deutschen Pass besitzt, startete seine Laufbahn in Italien und wurde dort zunächst als Angreifer ausgebildet. Über die Stationen Krefeld und Leipzig fand er schließlich den Weg nach Regensburg, wo er sich endgültig als Verteidiger etablierte. Seine Entwicklung in der Domstadt verlief so beeindruckend, dass er mittlerweile zum Aufgebot der italienischen Nationalmannschaft gehört, für die er bislang fünf Länderspiele absolvierte. Mit 266 Strafminuten in seiner Regensburger Zeit unterstreicht er zudem seinen Ruf als ein Akteur, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht.
Für den Abwehrspezialisten war die Entscheidung pro Regensburg eine Herzensangelegenheit. Er identifiziert sich vollauf mit der Philosophie des Standorts: „Ich freue mich, weiterhin ein Teil der Eisbären-Familie zu sein. Wir haben zusammen schon echt vieles erlebt – ob DEL-2-Meisterschaft oder Play-downs – und es hat sich immer wieder gezeigt: Hier in Regensburg hält man immer zusammen.“
Besonders die Atmosphäre und die emotionalen Höhepunkte der vergangenen Spielzeit, die erst im Halbfinale gegen Krefeld endete, haben ihn geprägt: „Es war wieder eine geile Saison – mit einer tollen Play-off-Serie gegen Rosenheim und den besonderen Spieltagen wie die Retro-Night oder ‘F*CK CANCER‘. Ich fühle mich hier richtig wohl, es gibt für mich keinen Grund zu wechseln. Regensburg ist mein zweites Zuhause geworden. Der Klub, die Mannschaft und die Fans: Es ist eine große Familie. Jetzt möchte ich als Spieler noch mehr Verantwortung übernehmen. Wir sehen uns in der Donau Arena!“