Krefeld holt sich Matchpucks: Pinguine gewinnen Tor-Spektakel gegen Kassel
Garlent-Hattrick reicht nicht für Kassel. Newton mit Vier-Punkte-Spiel für Krefeld.
Die Krefeld Pinguine sind nur noch einen Sieg vom Gewinn der DEL2-Meisterschaft entfernt. In einem packenden dritten Finalduell besiegten die Seidenstädter die EC Kassel Huskies in der Yayla-Arena mit 5:3 (2:0, 1:1, 2:2). Damit bauen die Pinguine ihre Führung in der „Best-of-Seven“-Serie auf 3:0 aus. Die Huskies stehen nach der dritten Niederlage in Folge mit dem Rücken zur Wand und benötigen nun ein historisches Comeback, um die Serie noch zu drehen.
Offensiv-Gala am Niederrhein: Krefeld nutzt jede Nachlässigkeit
KEV |
5 - 3 (2:0;1:1;2:2) |
ECK |
| Krefeld Pinguine | Statistiken | EC Kassel Huskies |
| Tore: 1:0 Max Newton (4:01/EQ), 2:0 Max Newton (17:32/PP1), 2:1 Hunter Garlent (23:43/EQ), 3:1 Davis Vandane (33:03/EQ), 3:2 Hunter Garlent (41:58/EQ), 4:2 Mick Köhler (46:35/SH1), 4:3 Hunter Garlent (53:45/EQ), 5:3 Jonathan Matsumoto (56:57/EQ) | ||
| Zuschauer: 8.029 | Strafminuten: 27 / 2 | Powerplay: 1-1 / 0-2 |
| Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Aleksander Polaczek, Denis Menz, Tobias Treitl, Wolfgang Herbst | ||
Vor 8.029 Zuschauern erwischte Krefeld den besseren Start und ging durch Max Newton (5.) früh in Führung. Der Topscorer der Hauptrunde sollte einen absoluten Sahnetag erwischen und an den ersten vier Krefelder Treffern beteiligt sein. Dabei erzielte er das 2:0 noch vor der ersten Pause selbst.
Im Mittelabschnitt blieb das Tempo hoch. Kassel drängte auf den Anschlusstreffer und belohnte sich durch Hunter Garlent (24.). Doch wie schon so oft in dieser Serie hatte Krefeld die prompte Antwort parat. Nur etwa zehn Minuten später stellte Davis Vandane (34.) den alten Abstand wieder her. Die Huskies verzweifelten phasenweise an der Krefelder Effizienz, während die Pinguine jede Unkonzentriertheit der Nordhessen bestraften.
Das Schlussdrittel war an Dramatik kaum zu überbieten. Erneut war es Garlent, der die Huskies wieder heranbrachte (42.). Als wenig später Mathew Santos vom Eis geschickt wurde und Kassel eine fünfminütige Überzahl zugesprochen bekam, war der Ausgleich zum Greifen nah. Doch einmal mehr hatten die Pinguine einen anderen Plan: Mick Köhler verwertete einen Newton-Pass in Unterzahl zum 4:2 (47.). Das Powerplay blieb ungenutzt, doch einige Minuten später verkürzte Garlent mit seinem dritten Treffer auf 3:4 (54.).
Die Schlussphase bot Dramatik pur. Kassel rannte einmal mehr an, Felix Bick und die Krefelder Defensive wehrten sich nach Kräften und drei Sekunden vor dem Schlusspfiff erlöste Jonathan Matsumoto die Schwarz-Gelben mit einem Empty-Net-Treffer.
Der Serienstand: Mit dem heutigen Heimsieg führt Krefeld in der Serie mit 3:0. Damit haben die Pinguine am kommenden Freitag in Kassel den ersten Matchball zur Meisterschaft und zum damit verbundenen Aufstieg in die PENNY DEL.