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Neuer Assistenzcoach an der Westparkstraße: Thomas Dolak wechselt zu den Pinguinen
08.05.2026Bild: City Press

Neuer Assistenzcoach an der Westparkstraße: Thomas Dolak wechselt zu den Pinguinen

Dolak war zuletzt Co-Trainer in Augsburg.

Die Krefeld Pinguine haben die Vakanz hinter der Bande geschlossen und einen Nachfolger für Steffen Ziesche präsentiert, den es als Cheftrainer nach Heilbronn zieht. Mit Thomas Dolak wechselt ein erfahrener Eishockey-Fachmann an den Niederrhein, der zuletzt zwei Jahre lang als Co-Trainer für die Augsburger Panther tätig war.

Erfahrung auf und neben dem Eis

Der 47-jährige Dolak kann auf eine glanzvolle Karriere als Profi zurückblicken. In 778 DEL-Einsätzen für Clubs wie Kassel, München, Hamburg und Düsseldorf stellte er seine Klasse unter Beweis – der Höhepunkt war zweifellos der Gewinn der deutschen Meisterschaft 2010 mit den Hannover Scorpions.

Nach seiner aktiven Zeit schlug der gebürtige Tschechoslowake die Trainerlaufbahn ein. Über die Nachwuchsarbeit bei der Düsseldorfer EG rückte er dort 2019 in den Profi-Trainerstab auf und fungierte in der Saison 2023/24 sogar als Cheftrainer der Landeshauptstädter in der DEL. Die vergangenen zwei Saisons war Dolak als Co-Trainer für die Augsburger Panther tätig. 

Ein Gewinn für die sportliche Qualität

Pinguine-Head Coach Thomas Popiesch zeigt sich überzeugt von der Neuverpflichtung: „Nachdem klar war, dass Steffen Ziesche uns nach der Saison verlassen wird, um Cheftrainer in Heilbronn zu werden, haben wir uns direkt auf die Suche nach einem Nachfolger gemacht. Mit Thomas haben wir einen Trainer gefunden, der in verschiedenen Rollen bereits Erfahrung auf dem höchsten sportlichen Niveau in Deutschland gesammelt hat. Außerdem war seine langjährige Erfahrung im Nachwuchsbereich ein weiterer Faktor für seine Verpflichtung. Mit Thomas haben wir einen Trainer gefunden, der die Pinguine mit seiner Qualität weiter verbessern kann.“

Für Thomas Dolak war das Engagement in Krefeld nicht nur aus sportlichen, sondern auch aus persönlichen Gründen attraktiv, da er nun wieder näher bei seiner Familie sein kann: „Die Gespräche mit Thomas waren von Anfang an positiv. Ich habe die sportliche Entwicklung über die vergangenen Jahre eng verfolgt und sehe in Krefeld enormes Potenzial, auch was die Nachwuchsarbeit angeht. Zudem haben mich die Pinguine-Fans und die Stimmung bei den Finalspielen sehr beeindruckt. Ein weiterer wichtiger Grund für meine Entscheidung war, dass ich in Krefeld bei meiner Familie sein kann.“

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