Umbruch im Wolfsrudel: EHC Freiburg verabschiedet sieben Akteure
Cerveny, Kretschmann, Ewanyk und weitere Spieler gehen.
Mit dem Abschluss der aktuellen Spielzeit stellt der EHC Freiburg die Weichen für die Zukunft neu. Im Zuge der sportlichen Neuausrichtung für die kommende Saison haben die Verantwortlichen mehrere Personalentscheidungen getroffen: Insgesamt sieben Spieler werden den Breisgau verlassen und künftig nicht mehr das Trikot der Wölfe tragen.
Ende einer Ära: Patrik Červený verlässt den Breisgau
Die wohl markanteste Veränderung betrifft die Torhüterposition. Nach fünf gemeinsamen Jahren endet die Zeit von Patrik Červený beim EHC. Der 29-Jährige, der zur Saison 2021/2022 von den Schwenninger Wild Wings nach Freiburg gewechselt war, entwickelte sich schnell zu einer festen Größe und einem verlässlichen Rückhalt zwischen den Pfosten. Geprägt von Ruhe, Übersicht und Professionalität, kämpfte sich Červený auch nach Verletzungen stets eindrucksvoll zurück. Mit seiner Erfahrung und Persönlichkeit war er über Jahre hinweg ein essenzieller Bestandteil des Wolfsrudels.
Bewegung auf den Goalie-Positionen und in der Defensive
Neben Červený wird auch Fabian Hegmann den Verein verlassen. Der 25-jährige Torhüter war erst zur Saison 2024/2025 von den Füchsen Duisburg nach Freiburg gewechselt. Trotz überzeugender Leistungen in 50 Spielen entschied sich Hegmann gegen eine Vertragsverlängerung, um seine Karriere an einem neuen Standort fortzusetzen.
Auch in der Verteidigung gibt es einen Abgang zu vermelden: Spencer Berry, der erst kurz vor Saisonende zum Team gestoßen war, verlässt die Wölfe nach drei Einsätzen, in denen er die Mannschaft mit seiner Erfahrung unterstützte.
Veränderungen im Angriff
In der Offensive stehen ebenfalls namhafte Abgänge fest. Routinier Christian Kretschmann, der im vergangenen Sommer aus Krefeld kam, wird den EHC nach einer Saison wieder verlassen. In 53 Partien sammelte er 16 Scorerpunkte und verlieh dem Team in kritischen Momenten Stabilität. Auch für den deutsch-kanadischen Stürmer Travis Ewanyk endet das Gastspiel im Breisgau nach nur einem Jahr; er steuerte in 54 Spielen 24 Scorerpunkte bei.
Des Weiteren verabschieden die Wölfe Thore Weyrauch, der in der entscheidenden Saisonphase zum Team stieß. Sein wichtiger Overtime-Treffer im zweiten Playdown-Spiel gegen den ESV Kaufbeuren wird den Fans als entscheidender Moment in Erinnerung bleiben. Auch der junge Louis Majher, der aufgrund der personellen Situation in den Kader rückte und wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, wird künftig neue Wege gehen.