Vorschau 37. Spieltag: Rollen Krefeld und Regensburg weiter?
Schlussquartett will Talfahrt beenden.
„Englische Woche“ in der DEL2: Drei Spieltage stehen in den kommenden sechs Tagen an. Los geht’s mit dem 37. Spieltag der Saison 2025/2026 am Dienstagabend. Während es in Krefeld zum Duell der Gegensätze gegen Kaufbeuren kommt, fordert Kassel die Füchse aus Weißwasser. Weiterhin wollen die DEG, Bietigheim, Ravensburg, Rosenheim und Regensburg ihre Form bestätigen.
Düsseldorfer EG – Blue Devils Weiden (19:30 Uhr)
Die Düsseldorfer EG hat sich nach einer kleinen Durststrecke wieder gefangen und das vergangene Wochenende mit zwei Siegen beschlossen. Weiden verließ zuletzt vier Mal in Folge das Eis als Verlierer. Vor allem in der Offensive hackt es bei den dezimierten Blue Devils (85 Tore). Beide Seiten gewannen je ein direktes Matchup in dieser Saison, wobei der Unterlegene jeweils torlos blieb.
EV Landshut – Bietigheim Steelers (19:30 Uhr)
Der EV Landshut beschloss das vergangene Wochenende mit einem Sieg, Bietigheim hat nun schon drei Spiele in Folge gewonnen. Die Teams trennt nur ein Zähler in der Tabelle. Beide Clubs setzen vor allem auf Offensive, was die 127 Tore für den EVL und die 118 Treffer für die Steelers unterstreichen. Die beiden bisherigen Duelle in dieser Saison haben die Steelers knapp für sich entschieden (4:3 und 3:2 OT).
Krefeld Pinguine – ESV Kaufbeuren (19:30 Uhr)
Tabellenführer gegen Tabellenletzten. Während Krefeld acht Spiele in Folge gewonnen hat, wartet der ESV seit ebenso vielen Spielen auf einen Erfolg. Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen vor der Partie also nicht sein. Und auch ein Blick auf den direkten Vergleich verdeutlicht dies: Krefeld machte bei den beiden Duellen in dieser Saison deutlich, wer wo in der Tabelle steht: Die Pinguine siegten mit 7:1 und 6:1.
EC Kassel Huskies – Lausitzer Füchse (19:30 Uhr)
Nach sechs Siegen in Serie wurden die Kassel Huskies am Sonntag von Krefeld gestoppt. Dennoch kassierte die starke Defensive der Nordhessen nur sieben Gegentore in den vergangenen fünf Spielen. Die Lausitzer Füchse konnten hingegen nur einmal in den letzten sechs Spielen jubeln. Zudem ließen sie in drei der letzten fünf Spiele vier oder mehr Gegentore zu. Jedes Team gewann in dieser Saison ein Duell gegen den anderen.
EC Bad Nauheim – Starbulls Rosenheim (19:30 Uhr)
Da fehlte zuletzt oft nicht viel beim EC Bad Nauheim. Die letzten drei Spiele gingen jeweils mit einem Tor Unterschied verloren – zwei davon in Overtime. Ganz anders Rosenheim: Nach der ersten Niederlage in diesem Kalenderjahr siegten sie am Sonntag in Freiburg und festigten Platz 3. Die Starbulls waren zudem bereits zweimal erfolgreich gegen die Hessen in dieser Saison.
Eispiraten Crimmitschau – Ravensburg Towerstars (19:30 Uhr)
Die Eispiraten stecken erstmals in dieser Saison in der Krise. Vier Niederlagen in Folge gab es zuletzt. Derweil gewannen die Ravensburg Towerstars acht ihrer letzten neun Spiele. Die Personalsituation ist zudem angespannt bei den Westsachsen. Aber vielleicht sorgt ja ein Blick auf die Bilanz für ein Lächeln: Crimmitschau konnte beide Aufeinandertreffen mit Ravensburg in dieser Spielzeit für sich entscheiden.
EHC Freiburg – Eisbären Regensburg (19:30 Uhr)
Nur einen einzigen Sieg konnten die Freiburger Wölfe in diesem Jahr feiern. Ganz anders Regensburg: Die Eisbären gewannen fünf Spiele in Folge. Im Schnitt lassen die Breisgauer ein Tor mehr pro Spiel zu (3,6) als die Regensburger (2,6). Hinzu kommt das deutlich schwächere Unterzahlspiel (76,9% zu 87,4%) bei gleichzeitig mehr als 60 Strafminuten mehr. Der direkte Vergleich ist zwar ausgeglichen, allerdings gewann jeweils die Gastmannschaft.