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Spannende Serien, Rekorde und alle vier DEL2-Bundesländer im Halbfinale vertreten

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Foto: DEL2 | 01.04.2019
Zuschaueranstieg in der ersten Playdown-Runde / Kaufbeuren-Weißwasser mit SpradeTV-Rekord

Die erste Etappe der Endrunden-Duelle ist vorbei: Ausge​glichene Serien, enge Spiele und hart umkämpfte Partien zeichneten die ersten Begegnungen in den diesjährigen Playoffs und Playdowns aus. Bei drei von sechs Serien hat sich der Sieger erst im siebenten Aufeinandertreffen durchgesetzt. Diese​ spannenden Krimis sorgten für Begeisterung auf den Rängen. So gab es in der ersten Playdown-Runde mit durchschnittlich 2.669 Fans einen neuen Rekord-Zuschauerwert. Im Vergleich: In der Saison 2016/17 lag der Schnitt bei 2.176 Zuschauern und in der vergangenen Spielzeit  2.332 Eishockey-Interessierte.

Für einen Rekord sorgte auch die Partie zwischen Freiburg und Bad Tölz. Das sechste Duell ist mit 107 Minuten und 48 Sekunden das längste Spiel in der Historie der DEL2. In einer umkämpften Serie sicherten sich im Showdown die Tölzer Löwen den Ligaverbleib. Zuvor konnten die Bayreuth Tigers mit vier Overtime-Siegen den Klassenerhalt feiern. In der finalen Playdown-Runde kämpfen nun Freiburg und Deggendorf um den Platz in der DEL2.

Auch SpradeTV vermeldete einen Bestwert: Spiel Nummer sieben zwischen Kaufbeuren und Weißwasser sorgte nicht nur in einer ausverkauften erdgas schwaben arena für Begeisterung, sondern auch im Livestream.  Der bisherige Spitzenwert bei SpradeTV wurde mit diesem Entscheidungsspiel deutlich übertroffen. Es war eine mehr als packende Serie, die bereits im ersten Spiel mit einem Paukenschlag begann. Einen wahren Sechs-Drittel-Krimi zeigten beide Mannschaften. Nach vier Spielen führten die Füchse in der Runde mit 3:1. Ab dem fünften Spiel hieß es für die Joker „Alles oder Nichts“. Die Allgäuer konnten alle Matchpucks abwehren und sie sorgten mit einem klaren Erfolg im letzten Spiel für die dritte Halbfinal-Teilnahme in Folge. Die Bayern treffen nun im „Derby“ auf die Ravensburg Towerstars. Der Mannschaft aus Baden-Württemberg gelang es als einziger Halbfinalist mit einem Sweep in die nächste Runde einzuziehen. Vier Siege in vier Spielen, davon der letzte Erfolg in der Verlängerung, holten sich die Oberschwaben gegen Bad Nauheim. Somit hatten die Mannen aus Ravensburg ein paar Tage mehr Zeit sich zu regenerieren.

Nach der Saison 2015/16 stehen die Dresdner Eislöwen wieder in einem Halbfinale. Vor der Spielzeit waren die Elbestädter für viele ein Geheimfavorit, doch die Hauptrunde relativierte diese Meinung bei den Fans wieder. Nun stehen die Sachsen unter den besten vier Mannschaften, doch der Weg dorthin war kein einfacher. Platz neun hieß es nach 52 Spieltagen – die Playdowns konnten gerade so vermieden werden. In den Pre-Playoffs sicherten sich die Eislöwen den Seriensieg gegen Heilbronn und im Viertelfinale trafen sie dann auf den amtierender Meister. In dieser Runde mangelte es nicht an Toren und im Showdown verließen die Dresdner das Eis als Halbfinalist. Doch Freud und Leid liegen stets nah beieinander: Die Niederlage bedeutete für die Bietigheim Steelers das Saisonaus und erstmals in der DEL2-Geschichte stehen die Schwaben nicht im Finale. Die Dresdner Eislöwen treffen nun auf den Gewinner der Hauptrunde. Die Löwen Frankfurt benötigten gegen Crimmitschau fünf Spiele, um in das Halbfinale einzuziehen. Dabei punktete Lukas Koziol in jeder Viertelfinalbegegnung. Der Meister aus der Saison 2016/17 möchte wieder um den Titel kämpfen und im „Löwen“-Duell als Sieger vom Eis gehen.