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Freiburg besiegt Landshut

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Foto: Achim Keller | 13.12.2020

Weißwasser bezwingt Frankfurt / Crimmitschau mit Heim-Erfolg gegen Bad Nauheim / Ravensburg gewinnt in Bietigheim / Bayreuth besiegt Kaufbeuren

EHC Freiburg – EV Landshut

Die Gäste starteten gut in die Partie. Eine kleine Unachtsamkeit der Freiburger brachte den EVL gleich in aussichtsreiche Position, aber Marcus Power scheiterte am Schoner vom EHC-Goalie Ben Meisner. In der fünften Minute folgte die erste Strafzeit und Stephan Kronthaler musste auf der Gäste-Strafbank wegen Haltens Platz nehmen, aber Landshut überstand das Unterzahlspiel. Freiburg kam nun besser in die Partie. Scott Allen schoss auf das Tor der Niederbayern, Goalie Jaroslav Hübl musste abprallen lassen und Andreé Hult (8.) verwertete den Nachschuss zur Führung der Breisgauer. Wenig später kassierte Dominik Bohac nach einem Beinstellen die nächste Strafzeit. In Überzahl hatten die Gastgeber durch Christian Billich eine sehr gute Möglichkeit, aber Hübl war mit der Fanghand zur Stelle. Kurz darauf folgte dann der nächste Treffer und erneut war es der Schwede Hult (18.), der den Puck über die Linie brachte.  Mit der2:0-Führung verabschiedeten sich die Teams in die Pause. 

Im Mittelabschnitt hatte zunächst EVL-Spieler Felix Schütz den Anschluss vor Augen, aber er scheiterte am Freiburger Schlussmann. Nur wenige Augenblicke später netzte Maximilian Brandl (23.) die Scheibe zum Anschluss der Niederbayern ein. Es war Jordan George, der mit einem sehenswerten Alleingang in Minute 25 den Zwei-Tore-Abstand für die Gastgeber wiederherstellte. Die erste Strafe aufseiten der Breisgauer kassierte Nikolas Linsenmaier nach einem unsportlichen Verhalten, aber das Team überstand das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. In Minute 32 hatte EHC-Spieler die große Chance zum 4:1, aber Landshut konnte dies vereiteln. Nur wenige Sekunden später folgte eine Strafe der Gäste und Bohac musste wegen Beinstellens pausieren. Im Powerplay machte Hult dann seinen Hattrick perfekt. Die Landshuter konnten nach 40 Sekunden die Antwort durch den Treffer von Henry Martens geben und den Spielstand verkürzen. Kurz vor der Pausensirene hatte Patrick Kurz eine weitere gute Möglichkeit für die Wölfe – aber ohne Erfolg. Doch nur wenige Sekunden später markierte Linsenmaier den 5:2-Pausenstand.  

Im Schlussdrittel verpasste zunächst Freiburgs Bassen den nächsten Treffer, auf der Gegenseite scheiterte Bohac an Meisner. Doch kurz darauf fiel dann ein Tor. Der ehemalige EVL-Spieler Luca Trinkberger (47.) traf zum 6:2 und erzielte seinen ersten Treffer im Wölfe-Trikot. Nur 41 Sekunden brauchten die Gäste als Antwort und  Schütz netzte den Puck ein. Wenige Augenblicke später musste EVL-Spieler Phillip Messing nach einem Stockschlag in die Kühlbox und EHC-Stürmer Allen (49.) traf zum 7:3. Binnen weniger Sekunden kassierten Peter Spornberger wegen Haltens und Nick Pageau wegen übertriebener Härte Strafzeiten. Freiburg verteidigte gut und Meisner ließ keinen Treffer zu. Der EVL versuchte den Spielstand weiter zu verkürzen, doch am Ende bejubelten die Wölfe den 7:3-Sieg.

Lausitzer Füchse – Löwen Frankfurt

Zunächst neutralisierten sich die Teams und beide Goalies waren stets zur Stelle. In der fünften Minute kassierte Löwe David Suvanto eine Strafe wegen Hakens, doch in der eigenen Unterzahl hatte Martin Buchwieser die beste Chance zur Führung, aber der Abschluss blieb letztendlich ohne Erfolg. Die Gäste fuhren einen starken Angriff auf das Füchse-Tor, aber am Ende blieb Weißwassers Goalie Mac Carruth der Sieger. Kurz darauf versuchte es Frankfurts Buchwieser, aber der Puck knallte an den Pfosten. Danach war dann der Schlussmann der Hausherren gegen Frankfurts Carter Proft zur Stelle.  Zwar erarbeiteten sich die Hessen mit zunehmender Spieldauer mehr Spielanteile, aber nach 20 Minuten ging es torlos in die erste Pause.

Die Mainstädter erspielten sich auch im Mittelabschnitt deutlich mehr Chancen, aber die Lausitzer zeigten eine gute Defensivleistung und Füchse-Goalie Carruth agierte stark zwischen den Pfosten. Die wenigen Möglichkeiten aufseiten der Sachsen vereitelte Löwen-Torhüter Bastian Kucis, sodass es weiterhin torlos blieb.

Auch zu Beginn des Schlussdrittels agierten die Hessen überlegen und hatten weitere Möglichkeiten, konnten jedoch keine nutzen. Frankfurts Adam Mitchell kassierte in der 50. Minute eine Strafe wegen Beinstellens und wenig später gesellte sich sein Mitspieler Kyle Sonnenburg nach einem Stockschlag auf die Strafbank hinzu, sodass Weißwasser für 37 Sekunden in doppelter Überzahl spielte. Füchse-Cheftrainer Corey Neilson nahm  daraufhin eine Auszeit – mit Erfolg. Es war Rylan Schwartz, der die Lausitzer in Front brachte. Nur 13 Sekunden später traf im Powerplay Tomas Andres zum 2:0. Der Doppelschlag gab den Füchsen Schwung und Bennet Roßmy hatte die nächste Möglichkeit, es blieb aber bei dem Spielstand. Die Frankfurter versuchten alles, um das Spiel zu drehen. Bei der nächsten Torgelegenheit der Mainstädter warf sich ein Füchse-Verteidiger in den Schuss und kollidierte unglücklich mit seinem Goalie. Carruth blieb zunächst verletzt liegen, kehrte dann aber wieder zurück. Löwen-Cheftrainer Olli Salo nahm eine Auszeit und seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Zudem saß Weißwassers Jakub Kania nach einem Beinstellen in der Kühlbox. Die Gäste nutzten dies und Sebastian Collberg (59.) markierte den Anschlusstreffer. Die Hessen versuchten noch einmal alles – aber ohne Erfolg. Die Lausitzer Füchse sicherten sich den 2:1-Heimerfolg.

Die Ergebnisse im Überblick:

2 - 1

(0:0;0:0;2:1)
Schüsse:
19:35 (9:16,4:11,6:8)

Lausitzer Füchse Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 1:0 Rylan Schwartz (50:54/PP2), 2:0 Tomas Andres (51:07/PP1), 2:1 Sebastian Collberg (58:38/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 10 Powerplay: 2-5 / 1-4
Schiedsrichter: Becker, Bruce | Klein, Michael | Paulick, Markus | Sauerzapfe, Jakob | Franke, Christian

5 - 1

(2:1;1:0;2:0)
Schüsse:
39:25 (10:10,14:10,15:5)

Eispiraten Crimmitschau Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 Daniel Weiß (1:56/EQ), 1:1 Andreas Pauli (11:35/EQ), 2:1 Mathieu Lemay (19:12/SH1), 3:1 Petr Pohl (21:54/EQ), 4:1 Travis Ewanyk (56:45/EQ), 5:1 Timo Gams (57:03/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 14 / 6 Powerplay: 0-3 / 0-2
Schiedsrichter: Fischer,Sven | Haupt,Bastian | Sauer, Michael | Weger, Thomas | Schuster,Gerd

3 - 8

(0:1;2:4;1:3)
Schüsse:
25:25 (4:12,9:6,12:7)

Bietigheim Steelers Alle Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 0:1 David Zucker (17:06/EQ), 0:2 James Bettauer (20:50/EQ), 1:2 Benjamin Hüfner (23:47/EQ), 1:3 Robbie Czarnik (27:46/EQ), 1:4 Kai Hospelt (29:18/EQ), 2:4 Robert Kneisler (31:03/EQ), 2:5 Mathieu Pompei (37:56/EQ), 3:5 Max Renner (42:53/PP1), 3:6 Mathieu Pompei (47:45/EQ), 3:7 Yannick Drews (56:43/PP1), 3:8 Daniel Stiefenhofer (57:57/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 33 / 6 Powerplay: 1-2 / 2-6
Schiedsrichter: Steinecke, Jens | Salewski, Kevin | Heffner, Tim | Six, Dominic | Feicht, Susanne

7 - 3

(2:0;3:2;2:1)
Schüsse:
36:35 (13:7,14:17,9:11)

EHC Freiburg Alle Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Andreé Hult (7:53/EQ), 2:0 Scott Allen (17:47/EQ), 2:1 Maximilian Brandl (22:36/EQ), 3:1 Jordan George (24:17/EQ), 4:1 Andreé Hult (31:54/PP1), 4:2 Henry Martens (32:34/EQ), 5:2 Nikolas Linsenmaier (39:42/EQ), 6:2 Luca Trinkberger (46:16/EQ), 6:3 Felix Schütz (46:57/EQ), 7:3 Scott Allen (48:36/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 2-5 / 0-3
Schiedsrichter: Paule, Robert | Singer, Alexander | Blankart, Maik | Jürgens, Christoph | Stegner, Lutz

5 - 7

(4:2;0:4;1:1)
Schüsse:
27:28 (10:7,10:12,7:9)

ESV Kaufbeuren Alle Statistiken Bayreuth Tigers
Tore: 1:0 Joseph Lewis (0:42/EQ), 2:0 Tobias Wörle (6:22/EQ), 3:0 Tyler Spurgeon (7:59/EQ), 3:1 Ivan Kolozvary (8:15/EQ), 3:2 Ville Järveläinen (19:19/EQ), 4:2 Denis Pfaffengut (19:38/EQ), 4:3 Simon Karlsson (21:16/EQ), 4:4 Martin Davidek (23:41/PP1), 4:5 Tim Zimmermann (29:12/EQ), 4:6 Tyler Gron (34:45/PP1), 4:7 Martin Davidek (41:13/EQ), 5:7 John Lammers (50:32/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 8 Powerplay: 0-4 / 2-4
Schiedsrichter: Altmann Patrick | Holzer Martin | Haas Thomas | Wagner Peter | Hiemer Stefan