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Overtime-Sieg der Steelers beendet Kassels Siegesserie

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Foto: Timo Raiser | 15.01.2021

Crimmitschau bejubelt Derbyerfolg / Dresden siegt gegen Heilbronn / Ravensburg mit Auswärtserfolg / Landshut gewinnt das Bayern-Duell

Bietigheim Steelers – EC Kassel Huskies

Nach nur neun gespielten Sekunden gab es die erste Chance und die Steelers prüften Huskies-Goalie Leon Hungerecker, der zur Stelle war. Nur wenige Augenblicke später folgte bereits die erste Strafzeit und Kassels Troy Rutkowski musste nach einen Beinstellen in die Kühlbox – da waren gerade 49 Sekunden absolviert. Die Steelers brauchten im Powerplay nicht lang und Brett Breitkreuz (2.) brachte seine Mannschaft in Front. Beide Teams schenkten sich nichts und in Folge gab es auf beiden Seiten Undiszipliniertheiten, wobei die Huskies mehr Strafzeiten kassierten. In der zehnten Minute war die Scheibe im Tor der Gäste. Die Schiedsrichter haben auf dem Eis auf kein Tor entscheiden, konsultierten aber den Videobeweis und blieben bei ihrer Entscheidung. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels blieben dann die Strafen aus – auch Tore sollten keine fallen, sodass es mit dem 1:0 in die Pause ging.

Im Mittelabschnitt kassierte Steeler C.J. Stretch eine Strafe wegen Stockschlags, aber die Bietigheimer waren in Unterzahl erfolgreich, als Benjamin Zientek das 2:0 markierte. Kassel gab sich nicht auf und Philippe Cornet konnte den Anschlusstreffer für die Nordhessen erzielen. Drei Minuten vor Drittelende landete das Spielgerät im Tor der Steelers. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten den Treffer von Husky Joel Keussen. Somit stand es 2:2 und die Partie war wieder offen, doch zunächst verabschiedeten sich die Mannschaften in die Pause.

Die Huskies kamen gut aus der Kabine und Oliver Granz sorgte für die erste Führung der Gäste am Abend. Nur wenige Minuten später legten die Nordhessen nach und Corey Trivino traf zum 4:2 aus Sicht der Schlittenhunde. In Folge kassierte Kassel Strafzeiten, aber die Hausherren konnten ihre Powerplays nicht nutzen. Bietigheims Max Renner kassierte wegen Hakens eine Strafe und erneut gelang es den Hausherren in Unterzahl zu treffen. Es war Alexander Preibisch, der den Treffer erzielte. Die Ellentaler versuchten alles um den Ausgleich zu erzielen – mit Erfolg. Es standen noch 15 Sekunden auf der Uhr, als Riley Sheen im Powerplay und mit eigenem leeren Tor das 4:4 markierte. Somit ging es in die Overtime. In der Verlängerung waren nur noch 20 Sekunden zu spielen, da sorgte Steeler Brett Breitkreuz für den entscheidenden Treffer. Somit sicherten sich die Schwaben den zweiten Punkt, den fünften Heimsieg in Folge und die Siegesserie der Huskies war beendet.  

 

Eispiraten Crimmitschau – Lausitzer Füchse

Die Eispiraten starteten gut in das Derby und gingen folgerichtig in Führung. Mathieu Lemay (4.) brachte die Hausherren zunächst in Front, bevor Daniel Weiß (7.), der schon am ersten Treffer beteiligt war, auf 2:0 erhöhte. Auch die Füchse erspielten sich Möglichkeiten, aber Crimmitschaus Goalie Michael Bitzer hielt seinen Kasten sauber. Dabei überstanden die Westsachsen auch ein Unterzahlspiel, als Lemay wegen eines Stockschlags pausieren musste. Mit der Zwei-Tore-Führung der Hausherren verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Mitteldrittel erhöhten die Crimmitschauer durch den Treffer von Marius Demmler (23.) auf 3:0, doch nur 30 Sekunden später verkürzte Jonathon Martin für die Füchse. Weißwasser agierte nun druckvoller und versuchte den nächsten Treffer zu erzielen. Die Hausherren konterten, aber Scott Timmins verpasste das 4:2. Nur wenige Zeit später folgte dann der Anschlusstreffer der Lausitzer. Es war Rylan Schwartz 35.), der in das Tor der Hausherren traf. Insgesamt erspielten sich die Gäste ein Chancenplus, aber es blieb bis zur Pausensirene bei der knappen 3:2-Führung der Hausherren.

Anderthalb Minuten waren im Schlussdrittel absolviert, da musste Füchse-Spieler Philip Kuschel wegen Haltens pausieren. Die Eispiraten konnten jedoch das Überzahlspiel nicht nutzen. Aber auch die Weißwasseraner spielten  kurz darauf in Überzahl – und auch hier sollte kein Tor fallen. Die Eispiraten verteidigten mit allen Kräften ihre Führung bis zum Schluss und somit sicherten sich die Crimmitschauer den Derbysieg.

Dresdner Eislöwen – Heilbronner Falken

Es waren gerade einmal 50 Sekunden gespielt, da gab es die erste Strafzeit und Falke Tim Miller musste wegen Hakens pausieren. Die Heilbronner überstanden jedoch das Unterzahlspiel problemlos. In Folge erspielten sich die Hausherren gute Möglichkeiten, aber Heilbronns Goalie Matthias Nemec parierte gut. Es lief die achte Spielminute, als Roope Ranta seinen ersten Treffer im Trikot der Eislöwen erzielte und somit seine Mannschaft in Front brachte. Wenig später hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich, aber Riku Helenius konnte das 1:1 verhindern. Nach einem Beinstellen kassierte Vladislav Filin eine Strafe und die Blau-Weißen spielten in Unterzahl. Die Falken kamen schnell in Formation, aber sie konnten kein Kapital aus dem Powerplay schlagen. Ebenso nicht die Hausherren, die aufgrund einer Strafzeit aufseiten der Käthchenstädter zwei Minuten mit einem Mann mehr spielten. Mit der knappen Führung der Sachsen ging es in die erste Pause.

Aufgrund eines Checks gegen die Bande von Falke Lukas Ribarik  in der 20. Spielminute spielten die Hausherren zu Beginn des Mittelabschnitts noch in Überzahl. Aber Heilbronn überstand das Unterzahlspiel problemlos. Wenig später konnten die Unterländer den Ausgleich erzielen. Torschütze war Marcus Götz in Minute 25. Kurz darauf gingen die Falken durch den Treffer von Bryce Gervais in Front. Die Antwort gab Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt, als er das 2:2 markierte. Die Hausherren waren nun wieder besser in der Partie und hätten den Führungstreffer erzielen müssen, aber Nemec glänzte mit zwei überragenden Paraden. Aron Reisz musste nach einem Beinstellen auf der Gäste-Strafbank Platz nehmen und Dresdens Evan Trupp (38.) sorgte für die erneute Führung der Sachsen. Kurz vor der Pausensirene legten die Blau-Weißen nach und Filin traf zum 4:2. Der Treffer wurde zudem per Videobeweis bestätigt.  

Die Falken versuchten den Anschluss zu erzielen, erspielten sich ein Chancenplus, aber am Schlussmann der Eislöwen war kein Vorbeikommen. Auf der Gegenseite verpassten es die Eislöwen ihre Möglichkeiten zu nutzen. Dresden verteidigte die Führung weiterhin clever und sicherte sich somit den 4:2-Erfolg und die Siegesserie der Falken war beendet.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

4 - 2

(1:0;3:2;0:0)
Schüsse:
31:33 (12:6,13:14,6:13)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken Heilbronner Falken
Tore: 1:0 Roope Ranta (7:41/EQ), 1:1 Marcus Götz (24:25/EQ), 1:2 Bryce Gervais (26:59/PP1), 2:2 Jordan Knackstedt (29:34/EQ), 3:2 Evan Trupp (37:10/PP1), 4:2 Vladislav Filin (39:36/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 10 / 12 Powerplay: 1-5 / 1-5
Schiedsrichter: Schütz,Markus | Steinecke,Jens | Kriebel,Soeren | Linnek,Lisa | Dr. Hänsel, Jörg

1 - 4

(1:0;0:1;0:3)
Schüsse:
31:29 (13:8,9:11,9:10)

ESV Kaufbeuren Alle Statistiken Ravensburg Towerstars
Tore: 1:0 Julian Eichinger (9:31/PP1), 1:1 Andreas Driendl (35:54/PP1), 1:2 Andreas Driendl (40:17/EQ), 1:3 Robbie Czarnik (42:25/EQ), 1:4 Patrick Seifert (54:07/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 1-5 / 1-3
Schiedsrichter: Altmann, Patrick | Hinterdobler, Kilian | Züchner, Tobias | Schlotthauer, Stefan | Meier, Lena

5 - 3

(2:0;1:1;2:2)
Schüsse:
32:25 (10:6,14:8,8:11)

EV Landshut Alle Statistiken Bayreuth Tigers
Tore: 1:0 Arturs Kruminsch (15:55/EQ), 2:0 Marcus Power (17:12/EQ), 3:0 Maximilian Brandl (36:41/EQ), 3:1 Ville Järveläinen (39:17/EQ), 4:1 Maximilian Forster (46:10/SH1), 4:2 Ville Järveläinen (53:14/EQ), 4:3 Juuso Rajala (59:02/PP1), 5:3 Zach O'Brien (59:59/EQ/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 10 / 4 Powerplay: 0-1 / 1-4
Schiedsrichter: Singaitis, Erich | Haupt, Bastian | Sauer, Michael | Weger, Thomas | Hommer, Jenny

5 - 4 OT

(1:0;1:2;2:2/1:0)
Schüsse:
33:20 (12:6,8:5,9:6/4:3)

Bietigheim Steelers Alle Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 1:0 Brett Breitkreuz (1:31/PP1), 2:0 Benjamin Zientek (26:04/SH1), 2:1 Philippe Cornet (33:28/EQ), 2:2 Joel Keussen (37:03/EQ), 2:3 Oliver Granz (43:35/EQ), 2:4 Corey Trivino (46:50/EQ), 3:4 Alexander Preibisch (56:14/SH1), 4:4 Riley Sheen (59:45/PP1), 5:4 Brett Breitkreuz (4:40/OT/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 12 / 14 Powerplay: 2-7 / 0-6
Schiedsrichter: Kannengießer, Daniel | Schadewaldt, Christopher | Lamberger, Jan | Pfeifer, Dominik | Feicht, Susanne

3 - 2

(2:0;1:2;0:0)
Schüsse:
29:26 (15:10,4:12,10:4)

Eispiraten Crimmitschau Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Mathieu Lemay (3:38/EQ), 2:0 Daniel Weiß (6:44/EQ), 3:0 Marius Demmler (22:09/EQ), 3:1 Jonathon Martin (22:39/EQ), 3:2 Rylan Schwartz (34:21/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 6 Powerplay: 0-3 / 0-3
Schiedsrichter: Apel, Mischa | Falten, Fynn-Marek | Englisch, Kenneth | Paulick, Markus | Schuster,Gerd