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Sechster Sieg in Serie für Crimmitschau – neuer Club-Rekord aufgestellt

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Foto: Peter Kolb | 29.01.2021

Derbysieg für Dresden / Kassel gewinnt gegen Freiburg / Bad Nauheim und Bad Tölz sicherten sich Auswärtssieg / Landshut und Bietigheim mit Heimsieg

EC Kassel Huskies – EHC Freiburg

Die Gäste starten druckvoll in die Partie und spielten in der vierten Minute in Überzahl, da Husky Philippe Cornet wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Das Powerplay war fast abgelaufen, als Nikolas Linsenmaier den Führungstreffer erzielte. Die Hausherren fanden schnell eine Antwort und Troy Rutkowski (8.) glich den Spielstand aus. Wenig später hatten die Schlittenhunde eine Doppelchance, aber beide Versuche parierte EHC-Goalie Enrico Salvarani. Auf der Gegenseite scheiterte Jordan George an Kassels Torhüter Gerald Kuhn. Dann konterten die Huskies und Marco Müller brachte in Minute 13 seine Mannschaft in Front. Kurz darauf landete die Scheibe erneut im Gäste-Tor. Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und sie gaben den Treffer aufgrund eines hohen Stocks nicht. Dann folgte die erste Strafe aufseiten der Wölfe und Alexander Brückmann musste wegen Stockschlags pausieren, aber Kassel konnte das Überzahlspiel nicht nutzen. Kurz vor der Pausensirene hatte Andreé Hult die große Chance zum Ausgleich für die Freiburger, doch Kuhn war zur Stelle. Mit dem 2:1-Zwischenstand ging es in die erste Pause.

In den Anfangsminuten des Mittelabschnitts gab es auf beiden Seiten Strafzeiten, wobei die meiste Zeit Vier gegen Vier gespielt wurde – Tore sollten aber in diesen Situationen nicht fallen. Dann kam eine effektive Phase der Schlittenhunde: Innerhalb von vier Minuten erzielten die Huskies drei Tore. Die Torschützen waren Rutkowski (27.), Cornet (30.) und Clarke Breitkreuz (31.). Somit schraubten die Hausherren das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich die Teams dann in die nächste Pause.

Die Schlittenhunde ließen im letzten Drittel nichts mehr anbrennen. Die beste Möglichkeit hatte in Minute 48 Freiburgs Chad Bassen, aber Kassels Schlussmann war zur Stelle. Die Huskies verteidigten weiterhin clever und bejubelten am Ende ihren 5:1-Erfolg gegen Freiburg. Für die Breisgauer war es die vierte Niederlage in Serie.

Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse

Bevor die Partie begann wurde Steven Rupprich als Eislöwen-Rekordspieler geehrt. Der Stürmer hat heute sein 345. Pflichtspiel im Trikot der Blau-Weißen absolviert. Im Derby waren zwei Minuten gespielt, da gab es die erste Strafzeit. Aufseiten der Gäste kassierte Thomas Reichel nach einem Beinstellen eine Strafe, doch die Lausitzer überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Dann bekamen die Hausherren binnen 23 Sekunden zwei Strafzeiten – Arne Uplegger wegen Stockschlags und René Kramer nach einem hohen Stock. Aber auch Dresden überstanden diese Powerplaysituationen. Die Elbestädter waren wieder komplett, da hatten die Lausitzer eine gute Möglichkeit, aber Eislöwen-Goalie Riku Helenius machte die Seite zu. Das Spiel blieb weiter intensiv und wieder gab es eine Strafe. Erneut musste Verteidiger Kramer wegen des gleichen Vergehens vier Minuten pausieren, da sich dabei Füchse-Spieler Brad Ross verletzte. Die Blau-Weißen verteidigten gut und hatten selbst in Unterzahl die Chance den Führungstreffer zu erzielen. Nach einem Check gegen die Bande von Brad Ross spielten die Gastgeber mit einem Mann mehr auf dem Eis, aber auch sie konnten aus dem Powerplay kein Kapital schlagen. Somit verabschiedeten sich die Teams torlos in die Kabinen.

Das Derby wog hin und her, wobei die ganz großen Chancen Mangelware blieben. Insgesamt erarbeiteten sich die Eislöwen ein Plus an Torschüssen. Die beste Chance aufseiten der Hausherren hatte Jordan Knackstedt, aber der Puck traf nur den Pfosten. Die Versuche der Füchse parierte Helenius, sodass es mit dem 0:0 in die Pause ging.

Die Blau-Weißen kamen gut aus der Kabine und erspielten sich die besseren Möglichkeiten, aber am Füchse-Goalie Mac Carruth war kein Vorbeikommen. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatte Weißwasser den entscheidenden Treffer auf der Kelle, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Somit mussten die Teams in die Verlängerung. Zunächst hatten die Gäste in der Overtime den Siegtreffer vor Augen, aber Helenius glänzte mit einer Parade. Die Eislöwen konterten nun, Filin verzögerte clever, spielte auf Steve Hanusch, der Verteidiger passte zurück und Filin markierte den Siegtreffer. Somit bejubelten die Dresdner den vierten Sieg in Folge.

 

Bayreuth Tigers – Eispiraten Crimmitschau

Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie. Nach vier gespielten Minuten gab es die erste Strafe und Crimmitschaus Kelly Summers kassierte vier Minuten nach einem hohen Stock mit Verletzungsfolge. Das Powerplay nutzten die Hausherren gekonnt, als Ville Järveläinen den Führungstreffer markierte. Die Tigers legten in der 14. Minute durch den Treffer von Simon Karlsson nach. Auch wenn sich die Gäste ein kleines Chancenplus im ersten Drittel erarbeiteten, so konnte Bayreuths Goalie Marco Wölfl alle Versuche parieren. Somit ging es mit dem 2:0 in die Pause.

Nach den Anfangsminuten des Mittelabschnitts erhöhten die Sachsen den Druck. Scott Timmins hatte eine sehr gute Möglichkeit, aber der Puck verpasste das Tor knapp. Dann konterten die Hausherren und Juuso Rajala hatte den dritten Treffer auf dem Schläger, aber Eispiraten-Goalie Michael Bitzer war zur Stelle. Es folgte wenig später eine Strafe wegen Spielverzögerung und Dani Bindels saß die Strafzeit bei den Wagnerstädtern ab. In Unterzahl hatte erneut Rajala die Chance zum 3:0, aber er verfehlte das Tor knapp. Es lief die 31. Minute, da sorgte Marius Demmler für den Anschlusstreffer der Pleißestädter, aber keine anderthalb Minuten später stellte Järveläinen den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Nach einem Stockschlag pausierte Tiger Karlsson und die Sachsen nutzten das Powerplay gekonnt, als Travis Ewanyk (34.) den erneuten Anschluss erzielte. Exakt eine Minute später traf Bayreuths Ivan Kolozvary zum 4:2. Der Treffer wurde von den Unparteiischen zudem per Videobeweis bestätigt. Kurz darauf legte Bindels (37.) nach und erzielte den 5:2-Zwischenstand. Es folgte eine weitere Strafe und Nicklas Mannes musste wegen Haltens in die Kühlbox. Die Crimmitschauer konnten ihr Powerplay durch den Treffer von Carl Hudson (38.) erneut nutzen. Mit dem 5:3 gingen die Teams in die Kabinen.  

Im letzten Drittel gab es einen Wechsel auf der Torhüterposition. Für Eispirat Bitzer stand nun Ilya Andryukhov zwischen den Pfosten. Es waren gut zweieinhalb Minuten gespielt, da traf Crimmitschaus Daniel Weiß zum erneuten Anschluss. Nur 61 Sekunden später folgte die Antwort der Hausherren und Rajala markierte das 6:4. Nach einem Check mit dem Stock von Bayreuths Bindels spielten die Gäste in Überzahl – und die Sachsen nutzten dies gekonnt. Torschütze war Timmins in der 51. Minute. Nur wenig später legte der Stürmer nach und markierte den Ausgleich für die Westsachsen. Somit war die Partie wieder offen, jedoch konnte keine Mannschaft den entscheidenden Treffer in der regulären Spielzeit erzielen. In der Overtime war es Eispirat Weiß, der mit seinem Treffer Crimmitschau jubeln ließ. Somit sicherten sich die Sachsen den sechsten Sieg in Serie und stellten einen neuen Club-Rekord auf. Gleichzeitig war die Siegesserie der Tigers damit gerissen.

Die Ergebnisse im Überblick:

5 - 1

(2:1;3:0;0:0)
Schüsse:
36:28 (11:12,17:5,8:11)

EC Kassel Huskies Alle Statistiken EHC Freiburg
Tore: 0:1 Nikolas Linsenmaier (5:43/PP1), 1:1 Clarke Breitkreuz (7:25/EQ), 2:1 Marco Müller (12:08/EQ), 3:1 Ryan Olsen (26:54/EQ), 4:1 Philippe Cornet (29:06/EQ), 5:1 Clarke Breitkreuz (30:44/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 10 / 8 Powerplay: 0-3 / 1-4
Schiedsrichter: Aumüller, Roland | Engelmann, Tony | Kyei-Nimako, Denis | Van Himbeeck, Frederik | Krimm, Oliver

3 - 1

(0:0;1:1;2:0)
Schüsse:
26:27 (5:7,12:12,9:8)

EV Landshut Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 1:0 Sebastian Busch (26:23/EQ), 1:1 Stephen MacAulay (38:54/EQ), 2:1 Henry Martens (55:10/EQ), 3:1 Marcus Power (57:48/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 10 / 16 Powerplay: 1-7 / 0-4
Schiedsrichter: Sicorschi, Ulpi | Westrich, Sascha | Höck, Christian | Jürgens, Christoph | Hommer, Jenny

2 - 4

(1:1;1:2;0:1)
Schüsse:
40:38 (14:13,10:11,16:14)

Heilbronner Falken Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 0:1 Mario Lamoureux (3:14/SH1), 1:1 Bryce Gervais (10:08/SH1), 2:1 Marcus Götz (20:48/EQ), 2:2 Reid Gardiner (28:59/EQ), 2:3 Lubor Dibelka (32:42/EQ), 2:4 Sasa Martinovic (59:58/EQ/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 6 Powerplay: 0-3 / 0-4
Schiedsrichter: Bauer, Stephan | Becker, Bruce | Kriebel, Soeren | Loosley, Alex | Feldmann, Andreas

2 - 4

(0:0;1:3;1:1)
Schüsse:
28:30 (7:6,11:13,10:11)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Cason Hohmann (22:24/PP1), 1:1 Andreas Driendl (25:28/EQ), 1:2 Stefan Reiter (33:13/EQ), 1:3 Marvin Ratmann (34:02/EQ), 2:3 Andreas Driendl (54:15/EQ), 2:4 Kelsey Tessier (59:41/EQ/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 0 Powerplay: 0-0 / 1-4
Schiedsrichter: Altmann, Patrick | Haupt, Bastian | Schlotthauer, Stefan | Schusser, Stefan | Steur, Eugen

6 - 4

(1:2;2:1;3:1)
Schüsse:
38:34 (9:13,10:11,19:10)

Bietigheim Steelers Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Riley Sheen (2:53/EQ), 1:1 Branden Gracel (5:07/EQ), 1:2 Max Lukes (16:16/EQ), 1:3 Tyler Spurgeon (21:05/EQ), 2:3 Tim Schüle (30:16/EQ), 3:3 Norman Hauner (36:38/EQ), 4:3 Norman Hauner (40:36/EQ), 4:4 Markus Schweiger (44:11/EQ), 5:4 Norman Hauner (56:04/PP1), 6:4 Riley Sheen (59:25/EQ/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 1-3 / 0-2
Schiedsrichter: Klein, Michael | Polaczek, Aleksander | Kalnik, Thomas | Spiegl, Dominik | Feicht, Susanne

1 - 0 OT

(0:0;0:0;0:0/1:0)
Schüsse:
28:23 (6:7,9:5,11:8/2:3)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Vladislav Filin (3:11/OT/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 10 / 10 Powerplay: 0-5 / 0-5
Schiedsrichter: Apel,Mischa | Falten,Fynn-Marek | Müller,Jan-Christian | Treitl,Tobias | Dr. Hänsel, Jörg

6 - 7 OT

(2:0;3:3;1:3/1:1)
Schüsse:
26:38 (7:9,8:13,11:15/0:1)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Ville Järveläinen (6:51/PP1), 2:0 Simon Karlsson (13:03/EQ), 2:1 Marius Demmler (30:02/EQ), 3:1 Ville Järveläinen (31:28/EQ), 3:2 Travis Ewanyk (33:51/PP1), 4:2 Ivan Kolozvary (34:51/EQ), 5:2 Dani Bindels (36:23/EQ), 5:3 Carl Hudson (37:58/PP1), 5:4 Scott Timmins (42:35/EQ), 6:4 Juuso Rajala (43:36/EQ), 6:5 Scott Timmins (50:52/PP1), 6:6 Scott Timmins (53:37/EQ), 6:7 Daniel Weiß (1:15/OT/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 10 / 8 Powerplay: 1-3 / 3-4
Schiedsrichter: Lenhart, Carsten | Steinecke, Jens | Höfer, Marcus | Six, Dominic | Budendorf, Claudia