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Kaufbeuren bezwingt Freiburg und beendet die starke Serie der Wölfe

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Foto: Benjamin Lahr | 20.03.2021

Kassel und Bad Tölz mit klaren Siegen / Heimerfolg für Bietigheim / Overtime-Sieg für Frankfurt / Bad Nauheim siegt deutlich / Heilbronn mit Auswärtserfolg

ESV Kaufbeuren – EHC Freiburg

Insgesamt zeigten beide Mannschaften ein ausgeglichenes erstes Drittel. Zunächst hatten die Freiburger gute Möglichkeiten. Die beste Chance lag Marvin Neher auf der Kelle, aber der Puck traf nur das Torgehäuse. Aber auch die Hausherren hatten Gelegenheiten in Führung zu gehen, aber lange Zeit blieb die Partie torlos. Es lief die 16. Minute, da kassierte EHC-Spieler Jordan George eine Strafe wegen Stockschlags und im Powerplay brachte John Lammers (17.) seine Joker in Front.  Die Antwort der Breisgauer folgte nur 47 Sekunden später, als die Gäste einen Fehler der Hausherren nutzten und Scott Allen den 1:1-Pausenstand markierte.

In der 24. Minute spielten die Wölfe erstmals am Abend in Überzahl, da Kaufbeurens Tyler Spurgeon nach einem Stockhalten auf der Strafbank saß. Doch Freiburg konnte das Überzahlspiel nicht nutzen. Die Breisgauer erarbeiteten sich in der ersten Hälfte des Mittelabschnitts mehr Spielanteile, aber die Allgäuer ließen keinen Treffer zu. Nach einer Behinderung von EHC-Spieler Marc Wittfoth spielten die Hausherren mit einem Mann mehr. Im Powerplay benötigte der ESVK lediglich fünf Sekunden und Julian Eichinger(30.) sorgte für den Führungstreffer. Kurz darauf gab es die nächste Strafe gegen die Gäste. EHC-Kapitän Simon Danner pausierte wegen hohen Stocks und erneut waren die Allgäuer im Powerplay erfolgreich. Torschütze zum 3:1 war Tobias Wörle in der 33. Minute. Wenig später kassierte Joker Denis Pfaffengut eine Strafe wegen eines Checks mit dem Stock, aber die Gastgeber überstanden das Unterzahlspiel problemlos. Das Spiel blieb weiter intensiv und Christian Billich musste nach einem Haken auf der Strafbank Platz nehmen. Die Wölfe waren eine Sekunde wieder komplett, da traf Spurgeon (39.) zum 4:1. Mit dem Drei-Tore-Vorsprung verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Aufgrund einer Strafe in der letzten Minute des Mitteldrittels spielten die Gastgeber über eine Minute mit einem Mann mehr, aber diesmal fiel kein Treffer. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und auch Fouls blieben nicht aus. Erst saß Spurgeon wegen Haltens und danach Florin Ketterer nach einem Beinstellen in der Kaufbeurer Kühlbox. In Überzahl hatten die Breisgauer eine sehr gute Chance, aber die Scheibe knallte an die Latte. Im Gegenzug liefen die Hausherren eine Konter, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Die Buron Joker verteidigten weiterhin gut und blockten einige Schüsse, sodass die Wölfe den Puck nicht im Tor unterbrachten. Somit sicherte sich Kaufbeuren den 4:1-Erfolg gegen Freiburg. Der EHC punktete 17 Spiele in Folge, doch im 18. Spiel wurde die Serie vom ESVK beendet.

Ravensburg Towerstars – Löwen Frankfurt

Es waren gerade einmal elf Sekunden gespielt, da gab es die erste Strafzeit. Frankfurts Carter Proft musste nach einem unerlaubten Körperangriff in die Kühlbox. Die Gäste verteidigten gut und überstanden das Unterzahlspiel ohne Probleme. Wenige Sekunden später fiel dann aber der erste Treffer und Pawel Dronia (3.) brachte die Towerstars in Front. Kurz darauf folgte eine erneute Strafe und Magnus Eisenmenger musste wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge vier Minuten pausieren. Die Hausherren benötigen lange um in Powerplay-Formation zu kommen. Wenig später kassierte zudem Ravensburgs Andrew Kozek eine Strafe wegen Hakens und es ging mit Vier gegen Vier weiter. Die Oberschwaben versuchten mittels Bauerntrick die Führung auszubauen, aber sie scheiterten am Löwen-Goalie Bastian Kucis. Für fast 30 Sekunden spielten dann die Gäste noch in Überzahl, aber sie konnten es nicht nutzen. Nach einem Check gegen die Bande pausierte Luis Schinko und Patrick Seifert (13.) erzielte das 2:0 für die Towerstars. Auch in Folge blieb das Spiel durch Strafzeiten weiter ein wenig zerfahren. Mit der Zwei-Tore-Führung für die Gastgeber ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt waren 39 Sekunden absolviert, als Kyle Wood den Anschluss für die Hessen erzielte. Kurz darauf spielten die Mainstädter im Powerplay, da Towerstar Kozek wegen Beinstellens zwei Minuten kassierte. Die Gäste nutzten die Spielsituation und Kale Kerbashian (27.) markierte den Ausgleich. Danach hatten die Hausherren eine gute Chance, aber Frankfurts Schlussmann war zur Stelle. In der 35. Minute hatte Wood die Führung vor Augen, jedoch traf die Scheibe nur den Pfosten. Insgesamt erarbeiteten sich die Hessen im Mittelabschnitt mehr Spielanteile und Torschüsse. Am Ende verabschiedeten sich die Teams aber mit dem Unentschieden in die Kabinen.

Beide Mannschaften kamen gut in den dritten Spielabschnitt. Mit zunehmender Spieldauer hatten die Hausherren die besseren Möglichkeiten. Bei einer Chance traf Olivier Hinse den Pfosten des Gäste-Tores. Sowohl Frankfurt als auch Ravensburg schenkten sich in Folge nichts, verteidigten gut und versuchten den entscheidenden Treffer zu erzielen, aber keinem Team gelang dies. Somit ging es in die Verlängerung. In der Overtime hatten die Oberschwaben durch James Bettauer die große Möglichkeit, aber er scheiterte an Kucis. Wenig später kassierte Ravensburgs Andreas Driendl eine Strafe wegen Hakens. Daraufhin nahm Löwen-Cheftrainer Franz-David Fritzmeier eine Auszeit und das mit Erfolg. Im Powerplay sorgte Maximilian Faber für den Siegtreffer der Löwen und somit sicherten sie sich den zweiten Punkt.

Bayreuth Tigers – Heilbronner Falken

Die Hausherren hatten die erste gute Möglichkeit in der Partie, aber Falken-Torhüter Florian Mnich war wachsam. Kurz darauf folgte die erste Strafzeit und Bayreuths Dani Bindels pausierte wegen eines hohen Stocks, die Gastgeber überstanden das Unterzahlspiel aber ohne Gegentreffer. Auch die Hausherren konnten ihr Powerplay nicht nutzen. In Unterzahl hatten die Falken durch Bryce Gervais sogar die Chance zur Führung, aber sein Abschluss blieb ohne Erfolg. Oder doch? Die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis. Nach erneuter Sichtung der Szene blieben die Unparteiischen bei ihrer Kein-Tor-Entscheidung, da der Puck die Torlinie nicht überquerte. Wenig später hatte Heilbronns Matthew Neal eine gute Chance, doch Tigers-Goalie Marco Wölfl parierte den Versuch. Kurz darauf landete dann die Scheibe im Tor der Hausherren. Es war Dylan Wruck, der in Minute 17 seine Mannschaft in Front brachte. Die Antwort folgte prompt und Markus Lillich glich den Spielstand mit seinem Treffer aus. Mit dem 1:1 ging es dann in die erste Pause.

Die Wagnerstädter kamen gut aus der Kabine, aber zunächst konnte Heilbronns Schlussmann die Schüsse parieren. In Minute 28 gelang es dann Bayreuths Verteidiger Kurt Davis, die Scheibe im Tor der Unterländer unterzubringen und somit brachte er seine Mannschaft in Front. Kurz darauf lag den Gästen gleich zwei Mal der Ausgleich auf dem Schläger, aber Wölfl parierte beide Schüsse stark. Beide Mannschaften hatten in Folge weitere Möglichkeiten, aber es blieb nach 40 Minuten bei dem 2:1 für die Oberfranken.

Im dritten Spielabschnitt waren 28 Sekunden absolviert, da kassierte Falke Wruck eine Strafe wegen hohen Stocks, aber die Gäste überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. In Folge drängten die Heilbronner auf den Ausgleich. Die Tigers verteidigten gut und versuchten mit Kontern die Führung auszubauen, doch lange Zeit blieb es bei der knappen Führung der Hausherren. Es lief die 58. Minute, da traf Falke Marcus Götz zum 2:2. Somit war die Partie wieder offen. Zwei Minuten nach dem Ausgleich nutzte Stefan Della Rovere einen Fehlpass der Bayreuther und brachte mit seinem Treffer Heilbronn in Front. Daraufhin nahm Tigers-Cheftrainer Petri Kujala eine Auszeit und Goalie Wölfl blieb zugunsten eines weiteren Feldspielers auf der Bank. Aber es sollte kein Treffer mehr fallen. Somit sicherten sich die Unterländer den 3:2-Erfolg gegen Bayreuth.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

2 - 3 OT

(2:0;0:2;0:0/0:1)
Schüsse:
26:28 (12:5,5:15,6:7/3:1)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 1:0 Pawel Dronia (2:46/EQ), 2:0 Patrick Seifert (12:00/PP1), 2:1 Kyle Wood (20:39/EQ), 2:2 Kale Kerbashian (26:03/PP1), 2:3 Maximilian Faber (2:34/OT/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 12 / 12 Powerplay: 1-6 / 2-5
Schiedsrichter: Kannengießer,Daniel | Lajoie,Thorsten | Schlotthauer,Stefan | Schusser,Stefan | Steur, Eugen

1 - 6

(0:1;0:4;1:1)
Schüsse:
23:25 (7:5,4:11,12:9)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken EC Kassel Huskies
Tore: 0:1 Lois Spitzner (19:07/EQ), 0:2 Dustin Reich (27:19/EQ), 0:3 Ryan Olsen (28:36/PP1), 0:4 Lois Spitzner (36:20/EQ), 0:5 Lois Spitzner (39:18/PP1), 0:6 Corey Trivino (43:22/EQ), 1:6 Matej Mrazek (48:07/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 16 / 8 Powerplay: 0-2 / 2-6
Schiedsrichter: Fischer,Sven | Janssen,Seedo | Laudan,John-Darren | Laudan,Julian | Engelmann, Rick

4 - 1

(1:1;3:0;0:0)
Schüsse:
27:22 (7:7,10:7,10:8)

ESV Kaufbeuren Alle Statistiken EHC Freiburg
Tore: 1:0 John Lammers (16:31/PP1), 1:1 Scott Allen (17:18/EQ), 2:1 Daniel Oppolzer (29:17/PP1), 3:1 Tobias Wörle (32:45/PP1), 4:1 Tyler Spurgeon (38:33/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 12 Powerplay: 3-6 / 0-4
Schiedsrichter: Kapzan, Ruben | Singer, Alexander | Höck, Christian | Merk, Markus | Meier, Lena

2 - 3

(1:1;1:0;0:2)
Schüsse:
32:30 (9:10,13:12,10:8)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Heilbronner Falken
Tore: 0:1 Dylan Wruck (16:52/EQ), 1:1 Markus Lillich (17:31/EQ), 2:1 Kurt Davis (27:17/EQ), 2:2 Marcus Götz (57:07/EQ), 2:3 Stefan Della Rovere (59:09/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 6 Powerplay: 0-2 / 0-2
Schiedsrichter: Polaczek, Aleksander | Schütz, Markus | Englisch, Kenneth | Paulick, Markus | Budendorf, Claudia

1 - 8

(1:1;0:2;0:5)
Schüsse:
26:25 (8:7,8:6,10:12)

EV Landshut Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Christoph Körner (5:04/EQ), 1:1 Marcus Power (18:04/PP1), 1:2 James Arniel (25:25/EQ), 1:3 Kelsey Tessier (29:35/EQ), 1:4 Christoph Körner (43:10/EQ), 1:5 Tomas Schmidt (45:24/EQ), 1:6 Cason Hohmann (48:43/PP1), 1:7 James Arniel (49:06/EQ), 1:8 Stefan Reiter (54:05/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 18 / 8 Powerplay: 1-3 / 2-3
Schiedsrichter: Aumüller, Roland | Paule, Robert | Kriebel, Soeren | Linnek, Lisa | Hommer, Jenny

3 - 2

(0:0;2:2;1:0)
Schüsse:
37:24 (15:12,13:4,9:8)

Bietigheim Steelers Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Evan Jasper (20:35/EQ), 2:0 Riley Sheen (23:17/EQ), 2:1 Nicholas Ross (24:52/EQ), 2:2 Lars Reuß (39:27/EQ), 3:2 Evan Jasper (56:23/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 4 / 6 Powerplay: 0-3 / 0-2
Schiedsrichter: Fauerbach, Florian | Klein, Michael | Blankart, Maik | Pfeifer, Dominik | Feicht, Susanne

6 - 1

(3:0;1:0;2:1)
Schüsse:
41:27 (16:9,13:9,12:9)

Tölzer Löwen Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Marco Pfleger (5:54/PP1), 2:0 Reid Gardiner (13:00/PP1), 3:0 Max French (15:27/EQ), 4:0 Kenney Morrison (39:57/EQ), 5:0 Marco Pfleger (47:08/EQ), 5:1 Willy Rudert (47:21/EQ), 6:1 Lubor Dibelka (59:11/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 10 Powerplay: 2-5 / 0-3
Schiedsrichter: Altmann, Patrick | Holzer, Martin | Sauer, Michael | Sowa, Michael | Huber, Elisabeth