Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Ravensburg wieder auf Playoff-Kurs

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Foto: Kim Enderle | 01.04.2021

Heilbronn gewinnt und klettert auf Rang sieben / Bietigheim mit Heimerfolg / Auswärtssieg für Freiburg und Frankfurt / klarer Sieg für Kassel / Derbysieg für Bad Tölz

Bietigheim Steelers – Eispiraten Crimmitschau

Die Gäste gerieten früh in der Partie in Unterzahl, denn nach 47 gespielten Sekunden musste Samuel Vigneault wegen Stockschlags auf die Strafbank. Die Steelers agierten im Powerplay druckvoll, aber Eispiraten-Goalie Ilya Andryukhov hielt seinen Kasten sauber. Auch nach dem Überzahlspiel hatten die Hausherren eine gute Möglichkeit, aber auch hier war der Schlussmann der Westsachsen zur Stelle. Wenig später erspielten sich die Eispiraten sehr gute Torgelegenheiten. Lukas Lenk hatte die beste, doch der Puck traf nur das Torgehäuse. Aber auch die Ellentaler hatten kurz darauf einen Pfostentreffer. In Folge verbuchten die Schwaben mehr Chancen, aber Eispiraten-Goalie Andryukhov parierte immer wieder stark. Anderthalb Minuten waren noch zu spielen, da kassierte Bietigheims Brett Breitkreuz eine Strafe wegen eines unerlaubten Körperangriffs, aber bis zur Pausensirene konnte Crimmitschau das Powerplay nicht nutzen und es stand nach 20 Minuten 0:0.

Zu Beginn des Mittelabschnitts spielten die Pleißestädter noch für 30 Sekunden mit einem Mann mehr, aber auch jetzt konnten sie daraus kein Kapital schlagen. Wenig später kassierte Crimmitschaus Ole Olleff eine Strafe nach einem Halten, aber die Sachsen überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. In Folge blieben die Steelers torgefährlich, aber am Schlussmann der Eispiraten war kein Vorbeikommen. Die Gäste konterten und trafen erneut nur den Pfosten. Es lief die 29. Minute, da fiel dann das erste Tor für die Schwaben. Es war Benjamin Zientek, der seine Mannschaft in Führung brachte. Das 1:0 bestätigten die Hauptschiedsrichter mittels Videobeweis. Nur 30 Sekunden später fiel das 2:0 durch C.J. Stretch. Nach einem Beinstellen von Steeler Norman Hauner spielten die Rot-Weißen in Überzahl und sie drängten auf den Anschlusstreffer, aber Bietigheims Goalie Jimmy Hertel parierte stark. In Minute 36 war es dann soweit und Eispirat Lukas Vantuch verkürzte. Kurz vor der Pausensirene gelang es René Schoofs den Puck im Gäste-Tor unterzubringen. Oder war das zweite Drittel schon beendet. Die Referees konsultierten den Videobeweis und gaben Treffer. Somit stand es 3:1 für die Ellentaler.

Im Schlussdrittel blieb es lange Zeit bei dem Spielstand, bis in Minute 52 Bietigheims Zientek das 4:1 markierte. In Folge konnte kein Team einen weiteren Treffer mehr erzielen. Somit sicherten sich die Steelers drei Punkte und die Crimmitschauer mussten durch die Niederlage ihren Playoff-Platz abgeben.

Ravensburg Towerstars - Lausitzer Füchse

Beide Mannschaften neutralisierten sich zunächst und die großen Chancen blieben Mangelware. Nach dem Powerbreak hatten die Hausherren die beste Möglichkeit, aber Robbie Czarnik verpasste nach einem tollen Pass von David Zucker die Führung. Es lief die 14. Minute, da gab es aufseiten der Gäste mehrere Strafzeiten. Brad Ross bekam insgesamt vier und Thomas Reichel zwei Minuten. Erst trafen die Ravensburger den Pfosten, doch dann netzte Czarnik die Scheibe zum 1:0 ein. Kurz darauf musste Towerstar Joshua Samanski in die Kühlbox. In Folge konnte kein Treffer mehr erzielt werden, sodass es mit der knappen Führung für die Gastgeber in die Pause ging.

Im Mittelabschnitt war eine Minute gespielt, da glich Jonathon Martin für die Sachsen aus. Lange Zeit blieb es bei dem Spielstand. Es lief die 32. Minute, da brachte Ravensburgs James Bettauer seine Mannschaft wieder in Front. Kurz darauf kassierte Weißwassers Tomas Andres wegen Stockschlags eine Strafe und im Powerplay markierte Andrew Kozek das 3:1. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Im Schlussdrittel schraubte Ravensburgs John Henrion (44.) das Ergebnis auf 4:1 in die Höhe. Nur wenige Sekunden später folgte eine Strafe gegen Zucker und Weißwasser spielte in Überzahl, konnte diese aber nicht nutzen. Das nächste Powerplay war dann erfolgreich. Czarnik saß wegen Behinderung auf der Strafbank und Andrew Clarke verkürzte für die Lausitzer den Spielstand. Die Sachsen versuchten den Anschluss zu erzielen und nahmen auch ihren Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, aber am Ende gewann Ravensburg mit 4:2 und kletterte wieder auf den achten Tabellenplatz.

Heilbronner Falken – EC Bad Nauheim

Die erste Chance in der Partie verbuchten die Hausherren, aber EC-Goalie Philipp Maurer war zur Stelle. Auch sein Gegenüber, Falken-Torhüter Florian Mnich, musste früh eingreifen und parierte Schüsse von Bad Nauheims James Arniel und Stefan Reiter. Es lief die fünfte Spielminute, da fiel der erste Treffer in der Partie. Es war Kevin Maginot, der die Unterländer in Front brachte. Kurz darauf hatten die Kurstädter den Ausgleich auf der Kelle, aber die Scheibe traf nur die Latte. Auch eine weitere Chance konnten die Gäste nicht nutzen. In Folge versuchten die Gastgeber den zweiten Treffer zu erzielen, aber sie konnten den Puck nicht einnetzen. Es lief die 16. Minute da musste Maurer das Eis verlassen und für ihn stand nun Felix Bick zwischen den Pfosten - und glänzte gleich mit einer Parade gegen Stefan Della Rovere. Kurz darauf waren die Hessen erfolgreich, als Arniel (16.) den Ausgleich markierte. Mit dem 1:1 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Die Käthchenstädter starteten gut in das Mitteldrittel und Bryce Gervais (21.) markierte das 2:1. Die Partie wurde intensiver und auf beiden Seiten gab es Strafzeiten. Die Kurstädter konnten im Powerplay den Ausgleich erzielen. Torschütze war Reiter in der 30. Minute. Die Heilbronner ließen sich davon nicht beeindrucken und Josh Nicholls (33.) brachte die Falken wieder in Front. Wenig später legte Justin Kirsch (37.) nach und es stand 4:2 für Heilbronn. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die letzte Pause.

Die Roten Teufel versuchten im Schlussabschnitt den Anschluss zu erzielen und hatten auch gute Möglichkeiten dazu, aber es blieb beim 4:2 für die Hausherren. EC-Coach Harald Lange nahm seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Heilbronns Della Rovere und er markierte den 5:2-Endstand. Somit sicherten sich die Falken drei wichtige Punkte, behalten ihren Playoff-Platz und klettern auf Rang sieben.

Die Ergebnisse im Überblick:

2 - 4

(0:0;1:2;1:2)
Schüsse:
26:34 (6:13,13:11,7:10)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Löwen Frankfurt
Tore: 1:0 Tyler Gron (20:48/EQ), 1:1 Luis Schinko (23:30/PP1), 1:2 Luis Schinko (25:10/PP1), 1:3 Mike Fischer (47:03/EQ), 2:3 Tyler Gron (54:58/PP1), 2:4 Carter Proft (57:32/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 14 / 8 Powerplay: 1-4 / 2-7
Schiedsrichter: Haupt,Bastian | Noeller,Göran | Kriebel,Soeren | Weger,Thomas |

1 - 4

(0:1;1:2;0:1)
Schüsse:
26:25 (9:6,8:10,9:9)

Dresdner Eislöwen Alle Statistiken EHC Freiburg
Tore: 0:1 Chad Bassen (18:55/PP1), 1:1 Toni Ritter (21:11/EQ), 1:2 Christoph Kiefersauer (32:00/EQ), 1:3 Scott Allen (39:20/EQ), 1:4 Scott Allen (40:25/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 4 / 4 Powerplay: 0-2 / 1-2
Schiedsrichter: Bauer,Stephan | Ratz,Daniel | Englisch,Kenneth | Müller,Jan-Christian | Preikschat, Tino

2 - 5

(0:2;0:2;2:1)
Schüsse:
26:26 (4:9,11:10,11:7)

EV Landshut Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 0:1 Marco Pfleger (9:57/EQ), 0:2 Reid Gardiner (19:54/SH1), 0:3 Luca Tosto (21:20/EQ), 0:4 Marco Pfleger (26:44/PP1), 1:4 Zach O'Brien (40:19/EQ), 1:5 Tyler McNeely (45:47/PS), 2:5 Lukas Mühlbauer (52:49/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 4 / 10 Powerplay: 1-4 / 1-1
Schiedsrichter: Holzer, Martin | Schütz, Markus | Zettl, Michael | Züchner, Tobias | Hommer, Jenny

5 - 2

(1:1;3:1;1:0)
Schüsse:
32:49 (13:14,8:14,11:21)

Heilbronner Falken Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 1:0 Kevin Maginot (4:13/EQ), 1:1 James Arniel (15:55/EQ), 2:1 Bryce Gervais (20:55/EQ), 2:2 Stefan Reiter (29:06/PP1), 3:2 Josh Nicholls (32:10/EQ), 4:2 Justin Kirsch (36:48/EQ), 5:2 Stefan Della Rovere (58:34/EQ/EN)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 2 Powerplay: 0-1 / 1-3
Schiedsrichter: Klein, Michael | Lajoie, Thorsten | Linnek, Lisa | Milling, Christopher | Feldmann, Andreas

10 - 3

(3:1;4:2;3:0)
Schüsse:
34:28 (9:14,15:9,10:5)

EC Kassel Huskies Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 1:0 Clarke Breitkreuz (5:54/EQ), 2:0 Vincent Saponari (8:00/EQ), 2:1 Sami Blomqvist (12:53/EQ), 3:1 Joel Keussen (16:32/EQ), 3:2 Branden Gracel (20:19/PP1), 4:2 Clarke Breitkreuz (22:44/EQ), 5:2 Troy Rutkowski (30:25/PP1), 6:2 Eric Valentin (31:13/EQ), 6:3 Sami Blomqvist (31:54/EQ), 7:3 Eric Valentin (36:12/SH1), 8:3 Eric Valentin (43:56/EQ), 9:3 Denis Shevyrin (48:46/EQ), 10:3 Joel Keussen (59:26/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 4 Powerplay: 2-2 / 1-4
Schiedsrichter: Fischer, Sven | Schmidt, Eugen | Otten, Chris | Treitl, Tobias | Grunzke, Torsten

4 - 2

(1:0;2:1;1:1)
Schüsse:
40:31 (13:7,17:10,10:14)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken Lausitzer Füchse
Tore: 1:0 Robbie Czarnik (14:02/PP2), 1:1 Jonathon Martin (21:00/EQ), 2:1 James Bettauer (31:35/EQ), 3:1 Andrew Kozek (34:42/PP1), 4:1 John Henrion (43:07/EQ), 4:2 Andrew Clark (50:14/SH1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 46 Powerplay: 2-7 / 0-3
Schiedsrichter: Aumüller,Roland | Singer,Alexander | Jung, Roman | Jürgens,Christoph | Steur, Eugen

4 - 1

(0:0;3:1;1:0)
Schüsse:
39:38 (11:7,17:19,11:12)

Bietigheim Steelers Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Benjamin Zientek (28:18/EQ), 2:0 C.J. Stretch (28:48/EQ), 2:1 Lukas Vantuch (35:43/EQ), 3:1 René Schoofs (39:59/EQ), 4:1 Benjamin Zientek (51:06/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 8 Powerplay: 0-3 / 0-2
Schiedsrichter: Brill, Marcus | Westrich, Sascha | Kalnik, Thomas | Spiegl, Dominik | Feicht, Susanne