Von Herzblut getragen. Im Eishockey zuhause.

Torreicher Samstagabend

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Foto: Jan-Malte Diekmann | 03.04.2021

Kassel siegt im Spitzenspiel / Derbysieg für Bietigheim und Frankfurt / Auswärtserfolg für Dresden und Kaufbeuren / Landshut siegt nach Penaltyschießen / Heimsieg für Freiburg / Frankfurt und Kaufbeuren stehen in den Playoffs

EC Kassel Huskies – Tölzer Löwen

Die erste Chance in der Partie führte auch zum ersten Tor. Löwe Tyler McNeely gab einen Pass auf Reid Gardiner (2.), der die Scheibe zur frühen Führung der Gäste einnetzte. Der Tölzer Philipp Schlager, welcher heute als gelernter Stürmer in der Verteidigung aushalf,  hatte die nächste gute Möglichkeit, aber er scheiterte am Huskies-Goalie Leon Hungerecker. In einem temporeichen Spiel hatten die Hausherren die erste Torgelegenheit in der sechsten Minute durch Paul Kranz, aber für Löwen-Goalie Maximilian Franzreb war es kein Problem den Versuch zu vereiteln. Die Buam agierten weiterhin gut und hatten das zweite Tor auf der Kelle, doch ein Husky konnte den Schuss noch blocken und die Möglichkeit von Luca Tosto parierte Hungerecker. Kurz darauf hatten die Schlittenhunde das 1:1 vor Augen, aber Franzreb zeigte einen starken Save. Es lief die 14. Minute, da fiel durch Tosto der nächste Treffer für die Bayern. Nach einer schönen Kombination markierte Clarke Breitkreuz (16.) den Anschluss für Kassel. Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich, gaben viele Schüsse auf das gegnerische Tor ab, aber lange Zeit konnte der Schlussmann der Tölzer nicht überwunden werden. Doch dann war es Husky Lois Spitzner, der 45 Sekunden vor der Pausensirene zum 2:2 traf.

In den Anfangsminuten des Mittelabschnitts hatten die Gäste Chancen die Führung zu erzielen, aber es waren die Hausherren, die durch den Treffer von Ryan Olsen(25.) in Front gingen. Nur 18 Sekunden später wurde Breitkreuz gefoult, sodass es einen Penalty gab. Breitkreuz trat selbst an und markierte das 4:2 für die Hessen. Kurz darauf folgte die erste Strafe in der Partie. Löwe Andreas Schwarz pausierte nach einem Beinstellen. Trotz einiger Möglichkeiten überstand Bad Tölz das Unterzahlspiel. Auch in Folge scheiterten die Huskies immer wieder an Franzreb. In Minute 32 konnte Marco Pfleger dann für die Gäste den Spielstand verkürzen. Danach spielten die Bayern mit einem Mann mehr, da Husky Denis Shevyrin wegen eines Bandenchecks pausierte. Aber die Tölzer konnten das Powerplay nicht nutzen. Mit seinem zweiten Treffer im Spiel erzielte Löwe Gardiner den Ausgleich. Mit dem 4:4 ging es in die letzte Pause.

Diesmal kamen die Hausherren besser aus der Kabine, erspielten sich Chancen, jedoch konnten sie den Puck nicht einnetzen. Die Tölzer konterten, aber Hungerecker war wachsam. Es lief die 46. Minute, als Olsen mit seinem zweiten Treffer die Führung für die Nordhessen erzielte. Auch in Folge blieben die Schlittenhunde torgefährlich, aber sie konnten kein weiteres Tor erzielen. Nach dem Powerbreak waren die Gäste wieder besser in der Partie. Husky Eric Valentin verhinderte eine gute Chance der Buam und in Minute 56 traf er selbst zum 6:4. Löwen Cheftrainer Kevin Gaudet nahm seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Kassel nutzte den Umstand des leeren Tores und Joel Keussen schraubte mit seinem Treffer das Ergebnis weiter in die Höhe. Es standen noch 24 Sekunden auf der Uhr, da markierte Olsen mit seinem Hattrick den 8:4-Endstand für die Huskies.

Heilbronner Falken – Bietigheim Steelers

Im Derby gab es die erste Strafe in der vierten Minute und Bietigheims Evan Jasper musste wegen Hakens in die Kühlbox. Die Falken benötigten im Powerplay nur 25 Sekunden bis zum Führungstreffer. Torschütze war Dylan Wruck. Mit dem Tor gab es eine weitere Strafe gegen die Gäste, als Robin Just nach einem hohen Stock pausieren musste. Diesmal konnten die Hausherren das Überzahlspiel nicht nutzen. Steeler Alexander Preibisch hatte sogar in Unterzahl den Ausgleich auf der Kelle, aber es blieb beim 1:0 für Heilbronn. In der 14. Minute wurde Bietigheims Riley Sheen von Falke Marcus Götz mittels Stockschlag bei einer Torchance behindert und die Gäste bekamen einen Penalty. Sheen trat an und traf zum 1:1. Zwei Minuten waren im ersten Drittel noch zu absolvieren, da gingen die Ellentaler durch den Treffer von Max Renner in Front. Mit der knappen Führung verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen.

Die Schwaben starteten gut in das Mitteldrittel und nach 86 absolvierten Sekunden baute Brett Breitkreuz die Führung aus. Die Steelers agierten weiterhin druckvoll, doch der Pfosten verhinderte das nächste Tor. Kurz darauf konterten die Gastgeber und Wruck (27.) markierte den Anschluss für die Unterländer. Es blieb in den folgenden Minuten bei dem Spielstand, bis Davis Koch (31.) den Ausgleichstreffer für die Käthchenstädter erzielte. Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und nach einer schönen Kombination brachte Preibisch (33.) die Schwaben wieder in Front. Falke Stefan Della Rovere hatte den schnellen Ausgleich auf der Kelle, doch der Puck traf nur das Torgehäuse. Nach einer Spielverzögerung musste Steeler René Schoofs auf der Strafbank Platz nehmen und Koch traf in Überzahl zum 4:4. Kurz vor der Pausensirene waren es dann die Unterländer, die durch den Treffer von Bryce Gervais wieder in Führung gehen konnten.

Es lief die 46. Spielminute, als Heilbronns Justin Kirsch wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Die Gäste benötigten lediglich 18 Sekunden im Powerplay, bis der Ausgleich durch Matt McKnight fiel. In Minute 52 landete die Scheibe erneut im Tor der Hausherren, die Hauptschiedsrichter konsultierten den Videobeweis und bestätigten ihr Entscheidung auf dem Eis, dass dies kein gültiger Treffer war. Doch kurz darauf war es dann soweit und Bietigheims McKnight sorgte für die Führung. Heilbronn versuchte den Ausgleich zu erzielen – aber ohne Erfolg. Somit sicherten sich die Ellentaler den 6:5-Derbyerfolg und beendeten die Siegesserie der Falken.

Löwen Frankfurt – EC Bad Nauheim

Die Hausherren starteten druckvoll in das Derby und EC-Goalie Felix Bick hatte einiges zu tun, aber er hielt seinen Kasten sauber. Bereits in der fünften Minute gab es die erste Strafe und Bad Nauheims Daniel Ketter musste wegen Beinstellens in die Kühlbox. Die Kurstädter überstanden das Unterzahlspiel aber ohne Gegentreffer. Als die Roten Teufel wieder komplett waren, hatte Marvin Ratmann eine gute Möglichkeit, aber Löwen-Goalie Patrick Klein war zur Stelle. Wenig später landete die Scheibe dann im Kasten der Hausherren, als Stefan Reiter (10.) den Puck einnetzte. In Folge kamen beide Mannschaften zu ihren Torgelegenheiten, wobei sich die Mainstädter insgesamt ein Chancenplus erarbeiteten, doch es ging nach 20 Minuten mit der Gäste-Führung in die Kabinen.

Aufgrund einer Strafe gegen die Gäste kurz vor Drittelende, spielten die Hausherren anderthalb Minuten zu Beginn des Mittelabschnitts in Überzahl, jedoch konnten sie daraus kein Kapital schlagen. Wenig später hatte Frankfurts Luis Schinko den Ausgleich vor Augen, aber Bick parierte stark. Das Spiel nahm an Intensität zu, Strafen gab es auf beiden Seiten, aber Tore sollten keine fallen. Somit blieb es bei der knappen Führung für die Kurstädter.

Im dritten Spielabschnitt waren 46 Sekunden absolviert, als Stephen MacAulay den Ausgleich für die Gastgeber erzielte. Kurz darauf kassierte Löwe Maximilian Faber eine Strafe wegen Hakens, aber die Mainstädter überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Und auch das nächste Powerplay konnten die Roten Teufel nicht nutzen. Wenig später verpasste Frankfurts Magnus Eisenmenger die Führung. Danach folgte die nächste Strafe gegen Frankfurt und Martin Buchwieser musste wegen Beinstellen pausieren. Die Frankfurter agierten erneut souverän in Unterzahl. Die Löwen waren gut eine Minute wieder komplett, da brachte Schinko (55.) die Hausherren in Front. Bad Nauheim nahm noch eine Auszeit und Goalie Bick vom Eis, aber es blieb bei dem 2:1. Somit bejubelten die Löwen den Derbysieg gegen Bad Nauheim.

Die Ergebnisse im Überblick:

8 - 4

(2:2;2:2;4:0)
Schüsse:
42:36 (17:9,9:18,16:9)

EC Kassel Huskies Alle Statistiken Tölzer Löwen
Tore: 0:1 Reid Gardiner (1:29/EQ), 0:2 Luca Tosto (13:02/EQ), 1:2 Clarke Breitkreuz (15:08/EQ), 2:2 Lois Spitzner (19:15/EQ), 3:2 Ryan Olsen (24:25/EQ), 4:2 Clarke Breitkreuz (24:43/PS), 4:3 Marco Pfleger (31:57/EQ), 4:4 Reid Gardiner (37:07/EQ), 5:4 Ryan Olsen (45:12/EQ), 6:4 Eric Valentin (55:09/EQ), 7:4 Joel Keussen (56:51/EQ/EN), 8:4 Ryan Olsen (59:36/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 4 / 4 Powerplay: 0-2 / 0-2
Schiedsrichter: Apel, Mischa | Engelmann, Tony | Kyei-Nimako, Denis | Van Himbeeck, Frederik | Krimm, Oliver

2 - 1

(0:1;0:0;2:0)
Schüsse:
34:35 (12:11,11:9,11:15)

Löwen Frankfurt Alle Statistiken EC Bad Nauheim
Tore: 0:1 Stefan Reiter (9:09/EQ), 1:1 Stephen MacAulay (40:46/EQ), 2:1 Luis Schinko (54:49/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 16 / 10 Powerplay: 0-3 / 0-6
Schiedsrichter: Falten,Fynn-Marek | Westrich,Sascha | Borger,Dominic | Kontny,Dominic | Braun, Jobst

5 - 6

(1:2;4:2;0:2)
Schüsse:
35:29 (10:11,14:9,11:9)

Heilbronner Falken Alle Statistiken Bietigheim Steelers
Tore: 1:0 Dylan Wruck (3:43/PP1), 1:1 Riley Sheen (13:16/PS), 1:2 Evan Jasper (18:00/EQ), 1:3 Brett Breitkreuz (21:26/EQ), 2:3 Dylan Wruck (26:08/EQ), 3:3 Davis Koch (31:25/EQ), 3:4 Alexander Preibisch (32:59/EQ), 4:4 Davis Koch (35:52/EQ), 5:4 Bryce Gervais (38:12/EQ), 5:5 Matt McKnight (45:57/PP1), 5:6 Matt McKnight (52:00/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 14 / 8 Powerplay: 1-4 / 1-2
Schiedsrichter: Aumüller, Roland | Kannengießer, Daniel | Kalnik, Thomas | Spiegl, Dominik | Feldmann, Andreas

5 - 9

(0:3;1:1;4:5)
Schüsse:
37:34 (14:11,10:10,13:13)

Lausitzer Füchse Alle Statistiken ESV Kaufbeuren
Tore: 0:1 Sami Blomqvist (3:21/EQ), 0:2 Sami Blomqvist (15:22/EQ), 0:3 Philipp Krauß (19:39/EQ), 0:4 Fabian Voit (24:08/EQ), 1:4 Bennet Roßmy (37:23/EQ), 1:5 Julian Eichinger (41:15/PP1), 1:6 Branden Gracel (41:51/EQ), 2:6 Thomas Reichel (43:42/PP1), 3:6 Thomas Reichel (46:55/EQ), 4:6 Andrew Clark (50:56/PP1), 4:7 Sami Blomqvist (51:21/EQ), 4:8 Tobias Wörle (53:03/EQ), 5:8 Luis Rentsch (54:18/EQ), 5:9 Tyler Spurgeon (59:04/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 20 / 6 Powerplay: 2-3 / 2-5
Schiedsrichter: Klein, Michael | Naust, Marc André | Laudan, John-Darren | Laudan, Julian | Wehlam, Lucas

2 - 7

(0:2;1:3;1:2)
Schüsse:
26:31 (12:10,7:10,7:11)

Bayreuth Tigers Alle Statistiken Dresdner Eislöwen
Tore: 0:1 Joe-Richardt Kiss (7:36/EQ), 0:2 Roope Ranta (15:24/PP1), 0:3 Toni Ritter (22:26/EQ), 0:4 René Kramer (24:34/EQ), 1:4 Tyler Gron (33:48/PP1), 1:5 Nick Huard (39:01/EQ), 2:5 Kurt Davis (42:34/EQ), 2:6 René Kramer (57:53/EQ), 2:7 Roope Ranta (59:07/EQ)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 6 / 8 Powerplay: 1-4 / 1-3
Schiedsrichter: Kapzan,Ruben | Singaitis,Erich | Kriebel,Soeren | Weger,Thomas | Kröniger, Sebastian

4 - 5 SO

(2:1;0:1;2:2/0:1)
Schüsse:
45:32 (17:12,13:7,11:11/4:2)

Ravensburg Towerstars Alle Statistiken EV Landshut
Tore: 1:0 Mathieu Pompei (1:00/EQ), 1:1 Zach O'Brien (6:22/EQ), 2:1 Kilian Keller (9:53/EQ), 2:2 Maximilian Forster (23:40/PP1), 3:2 Robbie Czarnik (48:22/EQ), 3:3 Zach O'Brien (50:38/PP1), 3:4 Zach O'Brien (51:38/PP1), 4:4 James Bettauer (58:03/EQ), 4:5 Zach O'Brien (5:00/OT/GWS)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 8 / 8 Powerplay: 0-4 / 3-4
Schiedsrichter: Holzer,Martin | Schütz,Markus | Merk,Markus | Milling,Christopher | Steur, Eugen

2 - 0

(0:0;1:0;1:0)
Schüsse:
40:35 (12:12,14:14,14:9)

EHC Freiburg Alle Statistiken Eispiraten Crimmitschau
Tore: 1:0 Marvin Neher (31:37/EQ), 2:0 Chad Bassen (57:16/PP1)
Zuschauer: 0 Strafminuten: 2 / 6 Powerplay: 1-3 / 0-1
Schiedsrichter: Brill, Marcus | Haupt, Bastian | Zettl, Michael | Züchner, Tobias | Stegner, Lutz